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Der nächste Gegner der Adler: Grizzlys Wolfsburg

19. Februar 2017

Ausgerechnet in der Saison, in der die ersten vier Mannschaften der Tabelle schon früh das Feld abgesteckt haben und sich noch einen heißen Kampf um den Vorrundensieg liefern werden, dürften die Teams auf den Plätzen fünf und sechs wohl zu den unangenehmsten Gegnern im Viertelfinale zählen. Denn neben den überraschend starken Augsburger Panthern genießen die Grizzlys aus Wolfsburg ein wenig die Ruhe im Schatten der „Großen Vier“ und können sich bei 15 Punkten Vorsprung auf Platz sieben schon gezielt auf die Playoffs vorbereiten.

Die Adler haben bislang acht von neun möglichen Punkten gegen die Grizzlys geholt.

Die Situation ist wie gemalt für die Grizzlys, die immer zu den unbequemsten, weil stärksten Playoff-Gegnern zählen. Jahr für Jahr wachsen die Niedersachsen auch nach bescheidenen Vorrundenbilanzen in der Endrunde über sich hinaus. In den sechs Jahren unter Headcoach Pavel Gross wurden immer die Playoffs erreicht, nur einmal schafften es die Grizzlys in dieser Zeit nicht ins Halbfinale, zwei Mal reichte die Kraft bis ins Finale.

Auch in dieser Spielzeit spielen die Wolfsburger solide, wenn auch zumeist unspektakulär. Vier Niederlagen in Folge musste die Mannschaft um Kapitän Tyler Haskins Ende Januar einstecken, fand aber mit zuletzt vier Siegen in Folge wieder zurück in die Spur. Ingolstadt und Berlin stellten kein Problem für die Grizzlys dar, auch in München nahm man alle drei Punkte mit, bis dann – auf einmal doch ein wenig Auffälliger – am vergangenen Wochenende die Nordlichter in Bremerhaven in Wolfsburg vorbeischauten.

Wie die Adler vor drei Wochen schaffte es auch Wolfsburg noch, ein längst verloren geglaubtes Spiel zu drehen. Mit 3:5 lagen die Grizzlys vor eigenem Publikum zehn Minuten vor Schluss zurück und bescherten sich und den Fans am Ende einen 7:6-Heimsieg gegen den DEL-Neuling.

Am Freitag entführten die Straubing Tigers einen Punkte aus Wolfsburg, Mark Voakes stellte den Sieg mit seinem Treffer erst im Penaltyschießen sicher.

Augen auf... Nick Johnson! Der 30 Jahre alte Kanadier kennt die DEL aus der Saison 2013/14, als er 12 Tore und 14 Assists für die Schwenninger Wild Wings sammelte. Die restlichen sechseinhalb Jahre auf europäischen Eis verbrachte Johnson in Tschechien, bis Mitte der Saison beim HC Plzen. Seit Mitte Januar steht der Linksaußen für Wolfsburg auf dem Eis und hat am letzten Wochenende gleich drei Mal ins Schwarze getroffen.

Fakt: Topscorer Brent Aubin hat in den letzten fünf Spielen sieben Tore erzielt!

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys seit 1994: 53 Spiele, 33 Siege, 20 Niederlagen, 150:129 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys 2015/16: 2 Siege aus 4 Spielen, 13:11 Tore

Die bisherigen Spiele der Adler gegen die Grizzlys in der laufenden Saison: 4:2 (A), 1:0 (A), 4:3 n.V. (H)

Adler Mannheim - Grizzlys Wolfsburg
Sonntag, 19.2.2017, 14.00 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/webradio/adler, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream unter https://www.telekomeishockey.de/event/adler-mannheim-grizzlys-wolfsburg/341 übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp).

Der nächste Gegner der Adler: EHC Red Bull München

17. Februar 2017

Der amtierende Deutsche Meister war in dieser Saison die über lange Zeit dominierende Mannschaft der DEL. Das Team von Trainer Don Jackson ist auch nach 47 Spieltagen immer noch Tabellenführer und hat damit beste Chancen, als Klassenprimus in die Playoffs zu starten. Doch die Dominanz, die das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt im Herbst regelmäßig an den Tag legte, ist verflogen.

Die Red Bulls sind das einzige Team, gegen das die Adler in dieser Spielzeit noch nicht gepunktet haben.

Nur acht der letzten fünfzehn Spiele konnten die Münchener für sich entscheiden, die letzten sechs Duelle gegen die Teams aus den Top sechs wurden allesamt verloren. Der letzte Sieg gegen einen direkten Konkurrenten war der knappe 3:2-Heimsieg am 18. Dezember gegen die Adler. Nürnberg konnte alle vier Vorrundenmatches gegen München gewinnen, auch die Kölner Haie gaben in den bisherigen drei Duellen noch keinen Zähler ab. Nur die Adler warten bislang auf einen Punktgewinn gegen den Tabellenführer.

Hartes Restprogramm wartet

Fünf Spiele vor Ende der Vorrunde beträgt der Vorsprung vor den punktgleichen Teams aus Nürnberg und Mannheim fünf Zähler. Ein Sieg gegen die Adler wäre daher auch immens wichtig für das Selbstvertrauen im Hauptrundenendspurt. Denn gerade die letzten drei Vorrundengegner aus Augsburg, Köln und Bremerhaven haben es in sich.

Die offensive und defensive Ausbeute der Mannschaft ist auf den ersten Blick zufriedenstellend. Fünf der elf Partien im Januar wurden mit mindestens vier Toren Differenz gewonnen. Auf der anderen Seite geht das Team in den knappen Spielen fast immer leer aus. Seit Jahresbeginn sicherten sich die Bayern in den sechs Partien, die mit nur einem Tor Unterschied endeten, nur einen einzigen Sieg.

Augen auf... Yannic Seidenberg! Der inzwischen 33 Jahre alte ehemalige Mannheimer war in den letzten Jahren immer als solider Dritte-Reihe-Spieler mit zuverlässiger Ausbeute zwischen 20 und 30 Punkten pro Saison bekannt. Aktuell spielt der nur 1,71 Meter große Stürmer aber die beste Vorrunde seit neun Jahren, wenn nicht seiner gesamten Karriere. Mit 39 Punkten aus 47 Spielen ist Seidenberg derzeit drittbester Scorer seiner Mannschaft und liegt auch ligaweit noch in den Top 20.

Fakt: Die Adler haben die letzten sieben Spiele gegen München verloren.

DEL-Bilanz der Adler gegen München seit 1994: 27 Spiele, 13 Siege, 14 Niederlagen, 86:74 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen München 2015/16: kein Sieg aus vier Spielen, 4:12 Tore

Die bisherigen Spiele der Adler gegen München in der laufenden Saison: 3:6 (H), 3:4 (H), 2:3 (A)

EHC Red Bull München - Adler Mannheim
Freitag, 17.2.2017, 19.30 Uhr
Olympia-Eisstadion, München

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/webradio/adler, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream unter https://www.telekomeishockey.de/event/ehc-red-bull-muenchen-adler-mannheim/336 übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp)

Ryan MacMurchy ist Spieler des Monats Januar

13. Februar 2017

Ryan MacMurchy, der in der letzten Saison noch Topscorer der Adler war, hatte in der laufenden Spielzeit lange mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Er verpasste die ersten zwei Monate der DEL-Saison und musste nach vier Spielen im November noch einmal fast sechs Wochen pausieren. Dafür war sein Comeback umso bemerkenswerter.

Der 33-Jährige erzielte in seinen sieben Einsätzen im Januar sechs Tore und verbuchte zudem noch acht Assists. Auf den Kanadier ist Verlass - kein Wunder, dass die Wahl der Fans zum Spieler des Monats Januar auf ihn viel. Bereits zum dritten Mal wurde „Murch“ diese Ehre zuteil, vor dem Spiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers bekam er den Mannheimer Wasserturm aus Schokolade überreicht.

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