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Zwei Youngster, ein Interview

04. Juli 2017

Jung, hungrig, talentiert: Mit John Rogl und Phil Hungerecker wechselten zwei Youngster diesen Sommer zu den Adlern. Ausgestattet mit Förderlizenzen für DEL2-Kooperationspartner Kassel, absolvieren der Verteidiger und der Stürmer aktuell das Vorbereitungsprogramm in der Quadratestadt an der Seite von erfahrenen Jungs wie Marcus Kink, David Wolf oder Denis Reul. Im Interview sprechen die beiden Neuzugänge über ihre ersten Erfahrungen in der Kurpfalz, die ersten Eiseinheiten und das Hoffest.

Schwitzen derzeit im Sommertraining: Phil Hungerecker (li.) und John Rogl.

John, Phil, ihr beide seid diesen Sommer neu nach Mannheim gewechselt. Wie sind eure ersten Eindrücke, wie habt ihr euch eingelebt?

John: „Mir gefällt es wirklich gut hier, ich fühle mich sehr wohl. Ich wohne nicht weit weg von der SAP Arena, habe auch schon die Innenstadt erkundet und war ein paar Mal am See.“

Phil: „Ich fühle mich auch wohl hier und wohne direkt in der Innenstadt. Aktuell ist noch mein Bruder Leon in Mannheim. Ansonsten unternehmen John und ich recht viel zusammen.“

Die Trainingsgruppe der Adler ist ziemlich groß. Unter anderem Marcus Kink, Sinan Akdag, David Wolf und Dennis Endras bereiten sich in Mannheim auf die neue Saison vor. Fällt das Sommertraining in einer größeren Gruppe leichter?

John: „Auf dem Eis ist das ein großer Vorteil, weil einfach ganz andere Übungen gemacht werden können, als wenn wir nur zu sechst wären. Außerdem lernen wir viele neue Jungs kennen. Im Kraftraum sieht es anders aus. Dort heißt es bei manchen Stationen dann schon mal anstehen.“

Phil: „Auf jeden Fall kommt bei einer so großen Gruppe der Spaß nicht zu kurz und das ist enorm wichtig. Auch wenn natürlich das harte Training nicht vernachlässigt werden darf.“

Wie sieht so ein Trainingsplan für einen Eishockeyspieler Anfang Juli aus?

John: „Wir machen viel Kraft-, Lauf-, und Ausdauertraining. Wir gehen aber auch Boxen, spielen Fußball und stehen eben zwei Mal die Woche auf dem Eis.“

Phil: „In der Halle geht es vor allem darum, wieder ein Gefühl für das Schlittschuhlaufen, den Schläger und den Puck zu bekommen. Daher werden viele Schuss- und Passübungen gemacht.“

Inwieweit unterscheidet sich das Sommertraining bislang von dem, was ihr in den vergangenen Jahren gemacht habt, und wie sieht der Plan für die kommenden Wochen aus?

Phil: „In zwei Wochen wird die Anzahl der Eiseinheiten auf drei erhöht. Dann wird es auch die ersten Leistungstests geben und in den Tagen darauf kommt langsam das gesamte Team wieder zusammen. Für mich sind das hier ganz neue Erfahrungen. Letztes Jahr waren wir nur zu zweit im Training. Der gesamte Aufbau ist jetzt ein ganz anderer.“

John: „Auch für mich ist es ein großer Unterschied. Es gibt einfach viel mehr Möglichkeiten, aktiv zu sein.“

Am zurückliegenden Samstag fand an der SAP Arena das Hoffest statt. Zum ersten Mal habt ihr einen etwas engeren Kontakt zu den Fans in Mannheim gehabt. Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt?

Phil: „Trotz des etwas schlechteren Wetters waren sehr viele Fans da. Man hat gleich gemerkt, dass Mannheim eine Eishockeystadt ist, dass Eishockey hier gelebt wird.“

John: „Es war auf jeden Fall ein richtig cooler Tag. Es wurden viele Autogramme geschrieben und man ist mit den Fans leicht ins Gespräch gekommen. Für die Leute war es einfach mal eine Chance, die Spieler etwas persönlicher kennenzulernen.“



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