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Chet Pickard: "Ich bin ein sehr kollegialer Mensch"

06. Juli 2017

Mit Chet Pickard haben die Adler für die kommende zwei Spielzeiten einen neuen Back-up-Goalie unter Vertrag genommen. Der 27 Jahre alte Deutsch-Kanadier stand die vergangenen zwei Jahre für Ligakonkurrent Iserlohn zwischen den Pfosten. Im Interview spricht der Erstrundendraftpick von 2008 über die Gründe für seinen Wechsel, die Beziehung zu seinem Bruder Calvin und seine Torhütermaske.

Chet Pickard trägt künftig das Adler-Trikot.

Chet, herzlich willkommen in Mannheim. Wie geht es dir und was treibst du momentan?

Mir geht´s gut, danke. Ich befinde mich aktuell in Kanada, wo ich fast den gesamten Sommer über bin. Hier relaxe ich am See, verbringe Zeit mit meiner Familie und bereite mich auf die neue Saison vor. Derzeit arbeite ich mit einem Torwarttrainer zusammen an meiner Form.

Warum hast du dich nach zwei Jahren bei den Iserlohn Roosters für ein Engagement bei den Adlern entschieden?

Ich hatte viele gute Gespräche mit Teal und Sean. Danach wusste ich, dass mich die Adler unbedingt haben wollen. Für mich ist das ein wichtiger Punkt. Daneben will ich unbedingt einmal die Meisterschaft gewinnen. In Mannheim habe ich hierfür die besten Voraussetzungen.

Wie kam denn der Kontakt zu Manager Teal Fowler zustande?

Über meinen Agenten. Er hat mir dann auch schon alles über die Stadt, die Organisation und das Team erzählt. Danach war es für mich eine einfache Entscheidung.

In Mannheim bildest du mit Dennis Endras, einem der besten deutschen Goalies, das Torhütergespann. Freust du dich auf den gesunden Konkurrenzkampf?

Ich kenne Dennis bislang nur von unseren Spielen gegeneinander. Aber ich habe ein paar Freunde, die schon mit ihm zusammengespielt haben und die berichten nur positives über Dennis. Generell bin ich ein sehr kollegialer Mensch. Ich denke, es ist am Wichtigsten, dass Dennis und ich uns gegenseitig unterstützen und pushen. Das holt aus jedem das Beste heraus und das wiederum ist das Beste fürs Team.

Mit einer Größe von 1,88 Meter bringst du die perfekten Maße für einen Keeper mit. Wie würdest du einen Torhüter-Stil beschreiben?

Mit meiner Größe versuche ich möglichst viel vom Tor abzudecken. Am ehesten würde ich mich als Butterfly-Goalie bezeichnen. Allerdings habe ich keinen festen Stil, vielmehr einen modernen Stilmix. In erster Linie versuche ich einfach den Puck zu halten.

Dein Bruder Calvin spielt auch Eishockey, ist ebenfalls Torhüter und steht künftig in der NHL für Las Vegas im Tor. Habt ihr untereinander einen kleinen Wettbewerb am Laufen?

Nein, und wenn, dann hätte ich den wohl klar verloren, da er es in die NHL geschafft hat (lacht). Wir beide verstehen uns gut. Es ist schon kurios, dass wir beide Torhüter sind und beide professionell Eishockey spielen. Wenn wir uns im Sommer sehen, unterstützen wir uns immer gegenseitig, damit wir auf und abseits des Eises noch besser werden.

Masken sind bekanntlich das Markenzeichen eines Keepers. Hast du bereits ein Design für deine erste Adler-Maske?

Nein, noch nicht. Ich bin in solchen Sachen auch nicht der Kreativste. Vielleicht lasse ich mir mal von den Fans sagen, was auf die Maske unbedingt drauf muss, wenn ich in ein paar Wochen in Mannheim bin.



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