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Spengler-Cup – die Historie

23. Dezember 2012

Zum siebten Mal in der 76 Jahre langen Turniergeschichte haben die Veranstalter des Spengler-Cups das Team aus Mannheim zum ältesten und traditionsreichsten Eishockeyturnier der Welt eingeladen. 2007 und 2009 waren die Adler zuletzt zu Gast in Davos und konnten beide Male respektable Ergebnisse gegen die hochklassigen Gegner abliefern.

Die Turniergeschichte

Der Name des Turniers, das alljährlich zwischen Weihnachten und Silvester ausgetragen wird, geht auf den eishockeybegeisterten Gründer Dr. Carl Spengler zurück, den Sohn von Dr. Alexander Spengler (einem gebürtigen Mannheimer), der wiederum Davos als Kurort bekannt machte.

Bis vor drei Jahren spielten dabei fünf Teams eine Vorrunde aus, die beiden Erstplatzierten traten am Silvestertag zum Finale an. Seit 2010 komplettiert eine zweite Schweizer Mannschaft neben dem gastgebenden HC Davos das Sechser-Feld. Servette Genf (2010) und die Kloten Flyers (2011) waren die ersten Nutznießer des neuen Modus, in diesem Jahr darf sich der HC Fribourg-Gottéron mit den Topteams messen.

Das Turnier hat nicht nur eine sehr lange Tradition, sondern auch einen ausgesprochen hohen sportlichen Stellenwert. Das Team Canada – in der Regel eine Zusammenstellung der besten Kanadier aus der Schweizer Nationalliga A – ist seit 1984 Stammgast. Gastgeber HC Davos ist Schweizer Rekordmeister und gehört seit gut 15 Jahren wieder zur absoluten Spitze im Land der Eidgenossen. Die übrigen Teilnehmer wechseln jedes Jahr, wobei die Turnierorganisatoren in der Regel ein gutes Händchen bei der Auswahl der Klubs zeigen. Neben dem zweiten Schweizer Klub aus Fribourg treten in diesem Jahr das tschechische Extraligateam aus Vitkovice sowie der Finalist von 2007 aus dem russischen Ufa sowie die Adler im Kampf um den Turniersieg an.

Wir stellen die jeweiligen Gegner der Adler jeweils einen Tag vor dem Spiel mit einem ausführlichen Portrait vor.


Die bisherigen Turniersieger

1923: Oxford University
1924: BSC Berlin
1925: Oxford University
1926: BSC Berlin
1927: HC Davos
1928: BSC Berlin
1929: LTC Prag
1930: LTC Prag
1931: Oxford University
1932: LTC Prag und Oxford University
1933: HC Davos
1934: Diavoli Rossoneri Milano
1935: Diavoli Rossoneri Milano
1936: HC Davos
1937: LTC Prag
1938: HC Davos
1939: -
1940: -
1941: HC Davos
1942: HC Davos
1943: HC Davos
1944: Zürcher SC
1945: Zürcher SC
1946: LTC Prag
1947: LTC Prag
1948: LTC Prag
1949: -
1950: Diavoli Rossoneri Milano
1951: HC Davos
1952: Füssen
1953: Inter Milano
1954: Inter Milano
1955: Ruda Hvezda Brünn
1956: -
1957: HC Davos
1958: HC Davos
1959: ACBB Paris
1960: ACBB Paris
1961: ACBB Paris
1962: Sparta Prag
1963: Sparta Prag
1964: Füssen
1965: Dukla Jihlava
1966: Dukla Jihlava
1967: Lokomotiv Moskau
1968: Dukla Jihlava
1969: Lokomotiv Moskau
1970: SKA Leningrad
1971: SKA Leningrad
1972: Slovan Bratislava
1973: Slovan Bratislava
1974: Slovan Bratislava
1975: Tschechoslowakei Olympia
1976: Sowjetunion B
1977: SKA Leningrad
1978: Dukla Jihlava
1979: Krilija Sovetov Moskau
1980: Spartak Moskau
1981: Spartak Moskau
1982: Dukla Jihlava
1983: Dynamo Moskau
1984: Team Canada
1985: Spartak Moskau
1986: Team Canada
1987: Team Canada
1988: USA Selects
1989: Spartak Moskau
1990: Spartak Moskau
1991: ZSKA Moskau
1992: Team Canada
1993: Färjestad
1994: Färjestad
1995: Team Canada
1996: Team Canada
1997: Team Canada
1998: Team Canada
1999: Kölner Haie
2000: HC Davos
2001: HC Davos
2002: Team Canada
2003: Team Canada
2004: HC Davos
2005: HC Metallurg Magnitogorsk
2006: HC Davos
2007: Team Canada
2008: Dynamo Moskau
2009: Dinamo Minsk
2010: SKA St. Petersburg
2011: HC Davos


Die letzten deutschen Teilnehmer

2003: Krefeld Pinguine 5. Platz
2004: Eisbären Berlin 3. Platz
2006: Eisbären Berlin 5. Platz
2007: Adler Mannheim 3. Platz
2008: ERC Ingolstadt 5. Platz
2009: Adler Mannheim 3. Platz
2011: Grizzly Adams Wolfsburg Halbfinale



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