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Allen Grund zur Freude hatten die Cracks des HC Fribourg-Gottéron nach dem 5:1 zum Auftakt gegen Ufa.

Der nächste Gegner: HC Fribourg-Gotteron

28. Dezember 2012

Der HC Fribourg-Gottéron ist in diesem Jahr nach Servette Genf und den Kloten Flyers der dritte Club, der nach der Modusänderung 2009 neben dem Gastgeber als zweiter Schweizer Teilnehmer beim Spengler-Cup antreten darf. Nach finanziellen Schwierigkeiten Mitte des letzten Jahrzehnts hat sich der Klub aus der Westschweiz nach drei Halbfinalteilnahmen 2008, 2009 und 2012 wieder einen besseren Namen im Schweizer Eishockey gemacht. Die Einladung zum Spengler-Cup 2012 ist ein Geschenk zum 75-jährigen Jubiläum des Klubs, der vor genau 20 Jahren zuletzt beim Turnier in Davos teilnahm.

Mit der Einladung des Teams aus der französischen Schweiz haben die Organisatoren ein glückliches Händchen bewiesen, denn das Team von Trainer Hans Kossmann ist nicht nur aktueller Tabellenführer der Schweizer Nationalleague, sondern zeigte in der Vorrunde des laufenden Turniers auch als einzige Mannschaft zwei spielerisch überzeugende Leistungen. Nach dem überraschend klaren 5:1-Sieg zum Auftakt gegen das Team aus Ufa verloren die Freiburger am Freitag Nachmittag gegen den HC Vitkovice unglücklich mit 1:2, obwohl das Spiel über 60 Minuten nur auf das Tor der Tschechen lief.

Torhüter Benjamin Conz, aktuell zweitbester Keeper der Schweizer Liga, hat beim Spengler-Cup mit NHL-Keeper Cory Schneider noch einen prominenten Partner zur Seite gestellt bekommen. Schneider allerdings war die vielleicht einzige Schwachstelle des Teams bei der Niederlage gegen Vitkovice. Schneider ist aber nur einer von fünf NHL-Cracks im Kader der Freiburger. Neben David Desharnis (Montréal Canadiens), der auch schon in 13 Ligaspielen (11 Punkte) für Gottéron auf dem Eis war, verstärken in Davos noch die beiden Stürmer Maxime Talbot (Philadelphia Flyers) und Patric Hörnqvist (Nashville Predators) sowie Verteidiger Bruno Gervais (zuletzt Tampa Bay Lightning) die ohnehin schon topbesetzte Mannschaft.

Denn auch ohne die NHL-Verstärkungen sind die „Drachen“ keine Mannschaft der Namenlosen. Die beiden Kanadier Christian Dubé und Simon Gamache gehören seit Jahren zu den Topscorern in der Schweizer Liga, Sandy Jeannin und Julien Sprunger sind Routiniers im Schweizer Nationalteam, wo auch Andrey Bykov, der Sohn des russischen Olympiasiegers Vyacheslav Bykov, bald hinzuzählen wird. In der Verteidigung runden die beiden Kanadier Joel Kwiatkowski (35) und Shawn Heins (39) als Stützen den ausgeglichen besetzten Kader ab.

HC Fribourg-Gottéron - Adler Mannheim
Samstag, 29.12.2012 – 15:00 Uhr
Vaillant Arena, Davos

Die Partie wird live bei Eurosport 2 (Pay-TV) und im Schweizer Fernsehen SF2 (u.a. im Kabelnetz bei Kabel BW zu empfangen) übertragen. Zusätzliche Infos während des Spiels kommen auf der Facebook-Seite der Adler unter http://www.facebook.com/dieadlermannheim sowie auf Twitter unter http://www.twitter.com/adlermannheim .



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