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Fünf Fragen an Felix Brückmann

22. Januar 2013

Felix Brückmann hat auch am vergangenen Wochenende wieder bewiesen, dass er den Talentstatus hinter sich gelassen hat und einer der besten deutschen Torhüter in der DEL ist. Trainer Harold Kreis schenkte ihm das Vertrauen während der beiden Heimspiele gegen Wolfsburg und Straubing und wurde mit zwei Siegen belohnt. Mit souveränen Saves und einer unglaublichen Ruhe stoppte der 22-Jährige die gegnerischen Angriffe und kassierte sowohl gegen Wolfsburg als auch gegen Straubing jeweils nur einen Treffer. Wir haben Felix Brückmann nach dem Dienstagstraining getroffen und uns mit ihm über seine starken Leistungen, seine enge Zusammenarbeit mit Dennis Endras und die kommenden Spiele unterhalten.


Felix, nochmals Glückwunsch zu deinen Leistungen in den letzten beiden Heimspielen! Wie zufrieden bist du selbst mit dir?

Insgesamt wirklich sehr zufrieden. Wir haben in den beiden Heimspielen, in denen ich zwischen den Pfosten stand, jeweils ein Gegentor bekommen und am Ende gewonnen. Das lag natürlich nicht alleine an mir, sondern wir haben als Mannschaft in der Verteidigung sehr kompakt agiert. Alle haben defensiv mitgeholfen, egal ob Stürmer oder Verteidiger, und das macht es dem Torhüter natürlich leichter.

Wie schnell ist man im Team wieder drin, wenn man einige Spiele nicht im Tor gestanden hat?

Ich habe es im ersten Spiel gegen Wolfsburg anfänglich schon gemerkt, dass es nicht ganz einfach ist, aber spätestens nach den ersten Saves hatte ich mich wieder an das Spieltempo gewöhnt. Denn es ist ein riesiger Unterschied zwischen Training und Spiel. Diese Spielsituationen kann man einfach nicht trainieren. Aber ich habe ja inzwischen auch schon mehrere Spiele in der DEL absolviert und habe gelernt so schnell wie möglich in eine Partie rein zu kommen. Man findet mit der Zeit seinen eigenen Spielrhythmus und das macht das Ganze wesentlich einfacher.

Auch Dennis Endras hat sich sehr für dich gefreut. Man merkt, dass ihr als echtes Team im Team zusammenarbeitet.

Ja, das stimmt. Wenn Dennis spielt und starke Paraden zeigt, freue ich mich für ihn und feuere ihn an. Und so ist das eben auch anders herum. Wir arbeiten beide sehr gut zusammen und verstehen uns auch privat. Wir spielen beide für die Adler und wollen mit guten Leistungen dem Team helfen. Das ist unser oberstes Ziel und dafür arbeiten.

Am vergangenen Wochenende gab es in den beiden Spielen gegen Hamburg und Straubing fünf Punkte. Wie würdest Du beide Matches bewerten?

Ich finde, dass wir am Freitag in Hamburg ein sehr gutes Spiel gezeigt und mit 5:2 auch verdient gewonnen haben. Wir haben aus einer kompakten Defensive gespielt und vorne unsere Chancen konsequent genutzt. Mitte des zweiten Drittels hat Dennis einen Alleingang der Hamburger stoppen können. Im Nachhinein war das vielleicht ein Knackpunkt im Spiel. Gegen Straubing haben wir uns am Sonntag wirklich schwer getan. Die Tigers brauchen im Moment jeden Punkt, um sich für die Playoffs zu qualifizieren.

Jetzt geht es für euch am Freitag nach Wolfsburg. Gegen diese Mannschaft habt ihr daheim knapp mit 2:1 gewonnen. Was für ein Spiel erwartest du?

Es wird wahrscheinlich noch einen Tick schwerer werden, als beim 2:1 in der SAP Arena. Denn Wolfsburg spielt vor eigenem Publikum und hat in den letzten Wochen viele Heimspiele gewonnen. Deshalb müssen wir unser Spiel spielen, diszipliniert auftreten und gut in der Defensive stehen - dann haben wir auch in Wolfsburg eine gute Chance auf Punkte.



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