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Alex Foster: „Ich freue mich auf mein erstes Spiel für die Adler“

25. Januar 2013

Mit Alex Foster konnten die Adler in dieser Woche einen echten Allrounder verpflichten. Der 28-jährige Stürmer wechselt mit sofortiger Wirkung von Sparta Prag nach Mannheim und soll nun bei den Blau-Weiß-Roten für Tore sorgen. Wir haben den US-Amerikaner an seinem ersten Tag bei den Adlern getroffen und ihn zu seinen ersten Eindrücken, seiner Spielweise und seinen Erwartungen befragt.


Hallo Alex, schön dich hier in Mannheim begrüßen zu können! Was waren für dich die Hauptgründe zu den Adlern zu wechseln?

Ich habe seit der letzten Saison in Prag gespielt und dort lief es zu Beginn auch sehr gut für das Team und mich. Allerdings gab es nach der erfolgreichen Spielzeit in der laufenden Saison viele personelle Wechsel und ich habe mich danach nicht mehr richtig wohl gefühlt. Die Trainer waren neu und ich bekam plötzlich nicht mehr die Eiszeit, die ich mir gewünscht hätte. Mir fehlte das Vertrauen der Verantwortlichen, so dass ich beschloss einen neuen Weg einzuschlagen. Da ich mich in Europa aber sehr wohl fühle, wollte ich natürlich hier bleiben. Zudem bin ich gut mit Jaime Sifers befreundet. Als die Adler angefragt haben, gab es für mich überhaupt keinen Zweifel daran, dass ich hier gerne spielen möchte.

Du hast schon am Mittwoch am Training teilgenommen. Wie ist dein erster Eindruck von Deinem neuen Team?

Sehr positiv! Die Jungs in der Kabine sind alle sehr nett und ich fühle mich seit der ersten Sekunde an wohl. Aber auch der ganze Klub macht einen super Eindruck auf mich. Ich habe ja lange Zeit für die Toronto Marlies in der AHL gespielt. Und als ich hier in Mannheim ankam, habe ich mich sofort wie in Kanada gefühlt. Alles ist super organisiert und man hat mich sehr herzlich empfangen. Es ist unglaublich: Ich bin zwar erst einen Tag hier, aber ich fühle mich jetzt schon viel wohler, als die letzten anderthalb Jahre zusammen.

Du erwähntest bereits Jaime Sifers, den du länger kennst. Welche Jungs aus dem Adler-Team sind dir denn noch bekannt?

Ich habe schon mit einigen aus dem Team in der AHL zu tun gehabt. So habe ich zum Beispiel früher gegen Craig MacDonald oder Shawn Belle gespielt. Ich habe über sechs Jahre AHL-Eishockey hinter mir und da bin ich natürlich mit einigen Spielern in Kontakt gekommen. Jetzt freue ich mich auch darauf die deutschen Spieler näher kennenzulernen und freue mich auf mein erstes Spiel.

Was weißt du bereits über die DEL?

Jaime hat mir viel von der Liga erzählt, so dass ich mich schon etwas auf die DEL vorbereiten konnte. Der Vorteil ist, dass ich aus Prag schon die große Eisfläche und den europäischen Eishockeystil kenne. Das wird mir hier in Mannheim sicherlich zu Gute kommen. Aber man wird eine Liga sowieso meist erst richtig einschätzen können, wenn man dort selbst die ersten Spiele absolviert hat.

Wie würdest Du Dich als Spieler selbst charakterisieren?

Ich würde sagen, dass ich ein echter Allrounder bin. Ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt. Wenn ich in der ersten Reihe zum Einsatz komme, dann werde ich alles tun, um meine Aufgaben perfekt umzusetzen. Stellt mich der Coach in die vierte Reihe, werde ich auch alles geben und hart arbeiten. Ich kann alle Positionen spielen, egal ob Center, linker oder rechter Flügel. Wir werden sehen, wo mich die Coaches am Ende einplanen werden.

Was erwartest Du von Deiner Zeit hier in Mannheim?

Sportlich will ich mit den Adlern natürlich in die Playoffs und dann um den Titel spielen. Die Mannschaft macht einen sehr starken Eindruck. Und auch der Tabellenstand und die Statistiken sagen viel über das Potential des Teams aus. Privat freuen sich meine Frau und ich auf die neue Stadt und die Region. Jaime hat mir so viel Positives über das Leben hier berichtet und das will ich jetzt natürlich selbst erleben.

Und was können die Fans von dir erwarten?

Ich hoffe natürlich, dass ich viele Punkte und Tore machen werde und dem Team dadurch weiterhelfen kann. Aber ich will auch durch mein körperliches Engagement Vorteile für unser Spiel herausholen. Und das Wichtigste: Ich werde mich immer in den Dienst der Mannschaft stellen – das habe ich in meiner Karriere immer getan.



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