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Die CHL-Gruppenphase ist terminiert

17. Mai 2016

Der Spielplan für die Gruppenphase der Champions Hockey League 2016/17 steht fest. Die Adler starten mit zwei Heimspielen im August in die „Königsklasse“. Auswärts müssen die Adler dann im September ran.

Jamie Tardif und die Adler starten mit zwei Heimspiele in die CHL.

Am Donnerstag, den 18. August, kommt mit dem HC Lugano der Vizemeister aus der Schweiz in die SAP Arena, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Drei Tage später (Sonntag, 21. August um 18.00 Uhr) treffen die Adler vor eigenem Publikum auf den finnischen Meister Tappara Tampere. Besitzer einer Dauerkarte 2016/17 haben zu beiden Heimspielen der CHL-Gruppenphase freien Eintritt.

Die beiden Auswärtsspiele bestreiten die Adler am 7. September (Spielbeginn 19.45 Uhr) in Lugano und am 11. September (Spielbeginn 18.00 Uhr) in Tampere.

Gruppe C auf einen Blick

18. August: Adler Mannheim – HC Lugano 19.30 Uhr (MESZ)
21. August: Adler Mannheim – Tappara Tampere 18.00 Uhr (MESZ)
23. August: HC Lugano – Tappara Tampere 19.45 Uhr (MESZ)
27. August: Tappara Tampere – HC Lugano 18.00 (MESZ)
7. September: HC Lugano – Adler Mannheim 19.45 Uhr (MESZ)
11. September: Tappara Tampere – Adler Mannheim 18.00 Uhr (MESZ)

DKMS versteigert einmalige Torhütermaske

17. Mai 2016

Jeder Eishockey-Fan weiß, dass Goalie-Masken das Heiligtum der Torhüter sind und nicht selten viel Zeit und Kreativität in deren Gestaltung gelegt wird. Der Designer Thomas Jetter wird weltweit von den Top-Goalies beauftragt, um deren Masken zu einem echten Einzelstück zu machen. Für die DEL-Initiative „POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“ hat Thomas Jetter nun eine Maske gestaltet, die für jeden Sammler und Eishockeyfan ein absolutes Highlight ist.

Designer Thomas Jetter bei der Arbeit an der Maske (Bild: Thomas Jetter).

Das Layout verbindet auf einzigartige Weise die Initiative der DEL für die DKMS mit dem gemeinsamen Kampf gegen Blutkrebs. Neben dem Kooperationslogo und dem Claim „POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“ hat es Jetter dank seiner filigranen Arbeit geschafft, alle 14 Logos der DEL-Clubs auf dem Helm zu platzieren. Dabei besticht die Gestaltung auch durch die vielen Details, die der Designer im Gesamtbild integriert hat.

Der Sammlerwert des Helms, die Jetter samt seiner Arbeitszeit zugunsten der DKMS gespendet hat, wird zudem durch die Rückseite des Helms gesteigert: Auf der Backplate haben anlässlich der GALA DES DEUTSCHEN EISHOCKEYS Anfang März im ASAM Hotel in Straubing unter anderem Matthias Niederberger (Torhüter des Jahres, Düsseldorfer EG), Patrick Reimer (Spieler des Jahres und Stürmer des Jahres, Thomas Sabo Ice Tigers), Christof Kreutzer (Trainer des Jahres, Düsseldorfer EG), Christoph Schubert (Best Cable Guy, Hamburg Freezers), Fabio Pfohl (Rookie des Jahres, Grizzlys Wolfsburg), Stefan Ustorf (Hockey Hall of Fame Deutschland, Eisbären Berlin) und Nationaltrainer Marco Sturm unterschrieben.

POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS

Seit der Saison 2015/16 unterstützt die DEL die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei im Kampf gegen Blutkrebs. Gemeinsam mit den 14 Clubs wirbt die Liga mit der Kampagne „POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“ bundesweit dafür, dass sich noch mehr Menschen bei der DKMS registrieren. Im Rahmen der Initiative haben sich bereits mehr als 5.500 neue Lebensretter in die weltweit größte Stammzellspenderdatei aufnehmen lassen. Darüber hinaus wurden über 25.000 Euro an Spenden durch die DEL und ihre Clubs gesammelt.

Die Auktion der Maske läuft noch bis Sonntag, 22. Mai um 19.00 Uhr. Hier können Sie mitbieten: http://www.ebay.de/itm/DEL-Helm-Unikat-DEL-Goalie-Maske-POWERPLAY-GEGEN-BLUTKREBS-/201583060125?hash=item2eef49649d:g:k4wAAOSwvU5XMz4M

Sean Simpson: „Die Fans verlangen vollen Einsatz“

11. Mai 2016

Mit Sean Simpson haben die Adler einen erfahrenen Cheftrainer gefunden. Der 56-Jährige ist seit 24 Jahren als Coach in Europa tätig und wird die Geschicke der Adler in den kommenden beiden Jahren leiten. Wir haben mit ihm über seine bisherigen DEL-Erfahrungen, seinen Co-Trainer Colin Muller und die kommenden Herausforderungen in Mannheim gesprochen.

Adler-Cheftrainer Sean Simpson und Geschäftsführer Daniel Hopp.

Sean, herzlich willkommen in Mannheim! In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Gespräche zwischen den Adlern und dir, aber das Timing für eine Zusammenarbeit hat nie gepasst. Jetzt hat es gepasst, bist du zufrieden?

Erstmal vielen Dank. Ich bin sehr froh, hier zu sein. Es macht mich stolz, der neue Coach der Adler zu sein. Es stimmt, in den vergangenen Jahren haben wir immer mal wieder miteinander gesprochen, ich kenne Daniel Hopp und Marcus Kuhl schon lange. Manchmal waren die Gespräche ein wenig im Spaß, manchmal wurde es ernster. Aber so richtig hat es nie gepasst. Wenn die Adler einen Trainer gesucht haben, war ich nicht frei oder es war umgekehrt. Das Timing hat einfach nicht gestimmt. Jetzt war es anders. Mannheim hat einen Trainer gesucht und ich war frei, es hat geklappt und ich bin sehr glücklich damit.

Du hast bereits in München und Hamburg DEL-Erfahrung gesammelt. Wie hast Du die Liga in Erinnerung?

Meine Erfahrungen in München und Hamburg sind einer der Gründe, warum ich wieder in der DEL bin. Die Zeit hier war ein tolles Erlebnis, das mich in meiner Karriere, aber auch persönlich weitergebracht hat. Die Zeit in München war sehr erfolgreich, wir wurden 2000 Deutscher Meister. Ich habe gerne hier gearbeitet und gelebt. Jetzt in Mannheim zu sein ist eine tolle Sache für mich. Die Adler sind eine Top-Adresse in Deutschland und Europa.

2010 hast du als Cheftrainer der Schweizer Nationalmannschaft bereits in der SAP Arena gespielt. Wie hast Du Mannheim in Erinnerung?

Wir haben damals gegen Deutschland im Viertelfinale gespielt. Das Publikum war total verrückt. Die deutsche Nationalmannschaft hat ein unheimlich gutes Turnier gespielt und uns rausgeworfen. Die Fans waren richtig begeistert, es war ein toller Eishockey-Abend. Die Mannheimer Fans kenne ich noch aus meiner Zeit in München und Hamburg. Sie sind unglaublich, ganz ehrlich. Sie bringen immer jede Menge Leidenschaft in die Halle und wollen vollen Einsatz ihrer Mannschaft sehen.

Du bist seit mittlerweile 33 Jahren in Europa tätig. Du hast Meisterschaften in Deutschland und der Schweiz gewonnen, dazu den Victoria Cup, den Spengler Cup, die Champions League und eine WM-Silbermedaille mit der Schweiz. Was treibt dich noch an?

Ich liebe Eishockey. Ich liebe es, in diesem Sport zu arbeiten, jeden Tag mit der Mannschaft auf dem Eis zu stehen und mit Menschen zu arbeiten. Ich finde es super, in einer Gruppe zu arbeiten. Es spielt keine Rolle, was man in der Vergangenheit erreicht hat. Es gibt immer ein nächstes Ziel, ein nächstes Spiel oder eine nächste Saison. Ich habe Glück gehabt, habe mit guten Leuten in guten Organisationen zusammengearbeitet und wir haben Erfolg gehabt. Darauf bin ich stolz. Darauf blicke ich aber nicht jeden Tag zurück, ich schaue nach vorne. Ich freue mich auf die nächste Saison. Wir wollen eine Reaktion zeigen auf das vergangene Jahr. Ich war nicht hier, aber ich glaube, dass der zehnte Platz nicht das war, was sich alle vorgestellt haben.

Mit Colin Muller bringst du einen Co-Trainer mit, der schon sehr lange mit dir zusammenarbeitet. Wie wichtig ist er für dein Coaching?

Colin ist sehr wichtig. Ich vertraue ihm und respektiere ihn. Er hat enormes Eishockeywissen. Alle werden ihn mögen. Er ist ein sehr guter Typ, arbeitet hart, bringt etwas Spaß rein. Bei den Spielern wird er sehr gut ankommen. Wir passen einfach zusammen, kennen uns in- und auswendig. Er kennt meinen Stil, meine Launen und kann vorhersagen, wie ich reagiere. Kein Wunder bei der langen Zeit, die wir schon zusammenarbeiten.

Welches Eishockey wird die Mannschaft unter deiner Leitung spielen?

Wir werden organisiert sein und nicht aufgeben. Die Zuschauer sollen sehen, dass wir Freude am Eishockey haben. Was die Taktik angeht, wollen wir Zug zum Tor entwickeln und schnell spielen. Dazu gehört auch ein guter Forecheck. Natürlich müssen wir solide im eigenen Drittel spielen, das ist eine Grundvorrausetzung. Modernes Eishockey ist aber schnell und hart. Die Fans verlangen vollen Einsatz von der Mannschaft, den wollen wir jedes Mal auch aufs Eis bringen.

Wie können wir uns den Trainer Sean Simpson in der täglichen Arbeit mit den Spielern vorstellen?

Auf der Bank bin ich nicht so emotional. Da bin ich sehr nordamerikanisch: etwas ruhiger, ohne viel auf- und abzulaufen. Das ist einfach mein Stil. In der Kabine kann ich laut und böse sein, wenn es notwendig ist. Ich bin sehr kommunikativ und offen, die Spieler können immer mit mir reden. Kommunikation ist meine Stärke, das muss sie auf diesem Niveau aber auch sein. Ich und mein Trainerteam führen Menschen. Wir versuchen immer, das Beste aus ihnen rauszuholen. Die Spieler brauchen ein gutes Gefühl und müssen Freude daran haben, jeden Morgen aufzustehen und in die Halle zu kommen. An erster Stelle steht das Team, das ist sehr wichtig.

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