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Die Adler kassierten beim 1:4 gegen die Freezers die dritte Heimniederlage der Saison.

Der nächste Gegner der Adler: Hamburg Freezers

31. Januar 2015

Als die Adler Anfang Januar in der Hansestadt antraten, trafen sie auf eine Mannschaft, die sich mit breiter Brust und sieben Siegen in Folge gerade auf Tabellenplatz zwei hochgearbeitet hatte. Die Adler sollten also das achte „Opfer“ in Folge werden.

Doch trotz einer guten Leistung gegen den Tabellenführer unterlag das Team von Trainer Serge Aubin knapp mit 2:3. Was damals noch niemand ahnte: die Pleite gegen die Adler sollte der Auftakt einer Durststrecke werden. Seitdem haben die Freezers nur zwei von acht Spielen gewonnen und sind in der Tabelle auf Platz vier zurückgefallen.

Gegen einen Tabellenführer kann man mal knapp verlieren, doch nach dem 3:6 nur zwei Tage darauf beim Tabellenschlusslicht in Straubing war die Stimmung in der Kabine nicht mehr ganz so hell. Es folgten knappe Partien bei der vier Spiele dauernden Auswärtsfahrt in Wolfsburg (2:3), Ingolstadt (4:3 n.P.) und Krefeld (2:3 n.V.), bevor auch das nächste Heimspiel wieder in die Binsen ging: die Eisbären holten sich beim 4:1 gegen den Hamburger „Bruder“ alle drei Zähler.

Immerhin zeigten die Freezers am vergangenen Sonntag dem Gegner wieder ihre Eiszapfen und schenkten den Iserlohn Roosters neun Tore ein. Wermutstropfen dabei war allerdings die schwere Verletzung von Jerome Flaake. Der zweitbeste Scorer der Freezers kugelte sich beim Duell gegen die Roosters die Schulter aus und fehlt den Freezers für die kommenden acht bis zwölf Wochen. Damit ist auch offen, ob Flaake in dieser Saison noch einmal ernsthaft ins Geschehen eingreifen kann.

Facts:
Mit vierzehn Heimsiegen aus 22 Spielen ist die Heimbilanz der Freezers auf dem Niveau der Top 3 aus Mannheim, München und Ingolstadt +++ doch die nur acht „Dreier“ machen den Unterschied zum Toptrio aus +++ Kevin Clark dominiert mit 29 Toren und 31 Assists aus 43 Spielen weiterhin die Scorerwertung der DEL +++ 18,7% seiner Schüsse landen im gegnerischen Tor +++ die ersten zwei Saisonduelle zwischen Freezers und Adlern gingen an die Hamburger, das 3:2 in Hamburg am 4.1. war der erste Erfolg der Adler gegen Hamburg in dieser Spielzeit

Adler Mannheim - Hamburg Freezers
Sonntag, 1.2.2015, 14:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.

Beim letzten Duell der beiden Teams Mitte Dezember gewann die Adler in der SAP Arena mit 4:2.

Der nächste Gegner der Adler: Iserlohn Roosters

29. Januar 2015

Die Roosters der Saison 2014/15 haben sich im oberen Tabellendrittel etabliert – das ist nach drei Vierteln der Vorrunde nichts Neues mehr. Doch in den letzten Wochen hat das Team von Trainer Jari Pasanen ein neues Gesicht gezeigt. Ein Gesicht, dass dem Trainer nicht immer gefallen haben dürfte, aber dem begeisterungsfähigen Publikum am Seilersee zwar einige Tiefschläge versetzte, aber auch ungeahnte emotionale Höhepunkte bescherte.

Da traten beispielsweise kurz nach Jahresbeginn 2015 die Kölner Haie im Sauerland an und waren beim 7:1-Sieg der Roosters nicht nur haushoch unterlegen, sondern auch das siebte Team in Folge, dass in der Eissporthalle am Seilersee unterlag. Eine Woche darauf riss die Siegesserie ausgerechnet gegen den Tabellenletzten, die Straubing Tigers holten sich beim 3:2 alle drei Punkte.

Die Niederlage schien das Team von Jari Pasanen angestachelt zu haben, es folgte ein Overtime-Sieg in Wolfsburg und dann ein sattes 8:1 vor ausverkauftem Haus gegen die DEG. Höhenflug? Nein! Es folgten sieben Gegentore in Augsburg, dann nur ein Zähler gegen Nürnberg und neun Gegentore in Hamburg!

Abstürzende Roosters? Auch nein! Am Dienstag schickten die Iserlohner die Krefeld Pinguine mit einem 9:1-Sieg nach Hause. Neuzugang Cody Sylvester gelang bei seiner DEL-Premiere nach nur 19 Sekunden sein erstes Tor, spätestens nach Mike Yorks Tor zum 5:0 nach 16 Minuten war die Partie bereits gelaufen. Und das, obwohl Pasanen auf fünf Stammspieler verzichten musste.

Viel wichtiger als die neun Tore waren allerdings die drei Punkte gegen Krefeld. Denn angesichts des engen Tabellenmittelfeldes geht der Blick in Iserlohn immer noch nach unten. Und der Vorsprung auf Platz elf, den eben jene Pinguine derzeit innehaben, beträgt derzeit elf Punkte (bei einem Spiel Vorsprung). Die Playoff-Teilnahme für Iserlohn ist also wahrscheinlich, aber noch längst nicht sicher.


Facts:
Iserlohn hat nur vier Siege aus den letzten neun Spielen geholt +++ die Roosters haben in den letzten fünf Spielen 28 Tore erzielt +++ in den letzten fünf Heimspielen hat das Team 29 Tore erzielt, das sind fast sechs Tore pro Spiel +++ Topscorer ist Nick Petersen mit 22 Toren und 26 Assists, der damit Nummer vier der DEL-Scorerwertung ist +++ Torhüter Mathias Lange hat derzeit die beste Fangquote aller DEL-Torhüter (93,7%) +++ Iserlohn hat bereits zehn Gegentore bei eigener Überzahlkassiert und ist damit Schlusslicht der DEL

Iserlohn Roosters - Adler Mannheim
Freitag, 30.1.2015, 19:30 Uhr
Eisstadion am Seilersee, Iserlohn

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 sowie bei Laola1.TV unter http://www.laola1.tv/de-de/live/iserlohn-roosters-adler-mannheim/277219.html übertragen.

Kai Hospelt ist einer von drei Adlern im Kader der Nationalmannschaft für den Slovakia-Cup in der kommenden Woche.

Drei Adler beim Slovakia-Cup im Nationalteam

28. Januar 2015

Bundestrainer Pat Cortina hat den Kader der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft für den „Slovakia-Cup“ (5.-7. Februar 2015) in Banska Bystrica bekannt gegeben. Demnach reist die Nationalmannschaft mit 24 Akteuren in die Slowakei, wo sie im Rahmen des Drei-Nationen-Turniers auf den Gastgeber (Donnerstag, 5. Februar, 17.00 Uhr) sowie die Schweiz (Freitag, 6. Februar, 17.00) trifft. Mit Kai Hospelt, Matthias Plachta und Mirko Höfflin sind drei Spieler der Mannheimer Adler mit an Bord.

Zum Einsatz kommt ein Mix aus jungen und erfahrenen Akteuren. „Unser Fokus gilt Nachwuchs-Spielern, von denen wir glauben, dass sie bereit für internationale Aufgaben sind, und jenen Profis, die weder beim Deutschland Cup noch der letzten WM im Einsatz waren“, sagt Pat Cortina, der überzeugt ist, „eine gute Mischung gefunden“ zu haben: „Die erfahrenen Spieler bilden das Gerüst unseres Kaders. Sie sollen die Jüngeren führen und auf das nächste Level bringen. Mit der Slowakei und der Schweiz warten große Herausforderungen auf uns.“

Einziger Neuling im deutschen Aufgebot ist Stürmer Nicolas Krämmer (Hamburg Freezers). Seine Rückkehr nach fünf Jahren Abstinenz feiert Verteidiger Alexander Sulzer (Kölner Haie), der zuletzt bei der Weltmeisterschaft 2010 im deutschen Aufgebot stand.

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