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Vier Mal musste Straubings Keeper Jason Bacashihua beim 4:0-Sieg der Adler Ende November hinter sich greifen.

Der nächste Gegner der Adler: Straubing Tigers

24. Februar 2015

Für die Straubing Tigers war die DEL-Saison 2014/15 schon früh so gut wie abgehakt. Nach einem miserablen Saisonstart trotteten die Niederbayern wochenlang am Tabellenende herum, die Pre-Playoff-Plätze lagen schon zur Halbzeit außer Reichweite.

Nach dem Trainerwechsel kurz vor Weihnachten, als der langjährige Augsburger Coach Larry Mitchell das Amt vom Rob Wilson übernahm, änderten sich wenigstens die Leistungen auf eigenem Eis. Das stimmungsvolle Eisstadion am Pulverturm wurde fast wieder zu einer Festung. Nach dem 4:1-Sieg der Adler in Straubing am 21.12. verloren die Tigers nur noch zwei von elf Heimspielen - kurioserweise beide gegen die Krefeld Pinguine. Mit der Heimbilanz von inzwischen dreizehn Heimsiegen ist man wieder konkurrenzfähig und fast auf dem Niveau der auf den Rängen vor Platz dreizehn liegenden Teams. Mit den Heimerfolgen haben die Tigers einen zehn Punkte Rückstand auf Schwenningen in einen fünf Zähler-Vorsprung umgewandelt - das Team wird die Spielzeit wohl auf dem vorletzten Platz beenden.

Nur die Harmlosigkeit in den Auswärtsspielen hat sich auch unter Larry Mitchell nicht geändert. Ganze zwei Punkterfolge konnten in der Fremde verzeichnet werden: in 5:4-Sieg in Hamburg Ende November (noch unter Rob Wilson) und ein 3:2-Erfolg in Iserlohn Anfang Januar (unter Larry Mitchell). Damit wird es für Straubing ganz schwer zu punkten, wenn die Adler am Mittwoch den Vorrundensieg klar machen und die Kölner Haie am Freitag nach dem letzten Strohhalm zu Platz zehn greifen wollen. Erst am Sonntag im Heimspiel gegen Augsburg werden die Spieler um Topscorer Laurent Meunier versuchen, den eigenen Fans noch einen versöhnlichen Saisonabschluss zu bescheren.

Facts:
Laurent Meunier ist mit fünf Toren und 24 Assists bester Scorer der Tigers +++ die Adler haben die ersten drei Duelle der Saison gegen die Adler mit insgesamt 13:2 Toren gewonnen +++ Straubing hat erst zwei von 16 DEL-Spielen in der SAP Arena gewonnen +++ Laurent Meunier hat in 16 Spielen gegen die Adler 14 Scorerpunkte gesammelt (4 Tore, 10 Assists)

Adler Mannheim - Straubing Tigers
Mittwoch, 25.2.2015, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.


Eingenetzt: Ronny Arendt erzielte beim 4:0-Heimsieg gegen die Tigers Anfang November ein Traumtor.

Adler empfangen Tigers

24. Februar 2015

Die Adler bekommen es mit dem aktuellen Tabellendreizehnten zu tun. Am Mittwoch, den 25.02.15, geben die Straubing Tigers um 19.30 Uhr ihre Visitenkarte in der Mannheimer SAP Arena ab. Das Team von Adler-Trainer Geoff Ward will nach den jüngsten Niederlagen gegen Düsseldorf und Krefeld wieder in die Erfolgsspur zurück und mit einem Sieg alle Zweifel am Hauptrundensieg beseitigen.

„Wir haben in den letzten Spielen nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten“, kommentierte Adler-Verteidiger Nikolai Goc die Geschehnisse am vergangenen Wochenende. Zwei Tage nach der bitteren 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung gegen die DEG blieb das Team auch beim 2:5 in Krefeld ohne Sieg. Headcoach Geoff Ward fand nach dem Dienstagstraining noch einmal klare Worte: „Wir waren gegen die Pinguine nicht bereit und hatten Probleme, ins Spiel zu kommen. Nach dem 2:1 hätten wir die Führung ausbauen können, stattdessen haben wir die Partie aus der Hand gegeben. Es ist enttäuschend, wenn man sich selbst schlägt.“

Dass die aktuelle Tabellensituation eine Rolle für die fehlende Bereitschaft gespielt haben könnte, wollte Frank Mauer in keiner Weise bestätigen. „Wir sind alle Profis und wissen, um was es in den letzten Spielen vor den Playoffs geht. Wir haben einfach nicht konzentriert und fokussiert genug gespielt. So kann man nicht auftreten, und das haben beide Mannschaften eiskalt bestraft. Jetzt schauen wir nach vorne“, so der Adler-Stürmer mit der Rückennummer 28.

Mit den Straubing Tigers wartet am Mittwochabend ein unangenehmer Gegner, der schwer zu spielen ist. „Straubing hat absolut nichts mehr zu verlieren und spielt seit dem Trainerwechsel mit sehr viel Selbstvertrauen. Wir müssen mental bereit sein für dieses Spiel“, fordert Ward von seinen Schützlinge. Ähnlich sieht es auch Nikolai Goc. „Wir müssen mit dem richtigen Willen in die Partie gehen und konstant unser Spiel spielen, denn Straubing hat keine Punkte zu verschenken“, so der Verteidiger.

Nach seiner abgesessenen Sperre ist Neuzugang Brandon Yip wieder einsatzbereit. Ob Routinier Glen Metropolit und Defender Sinan Akdag zum Einsatz kommen, ist derzeit noch unklar. „Beide standen heute wieder auf dem Eis und haben mittrainiert. Wir müssen schauen, wie sie sich morgen fühlen“, gab Ward zu verstehen.

Für das Heimspiel gegen die Straubing Tigers sind noch Eintrittskarten in allen Kategorien im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter unserer Tickethotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de oder an der Abendkasse ab eineinhalb Stunden vor Spielbeginn erhältlich.

Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt die Partie ab 19.30 Uhr live im Webradio.

Die Pinguine waren beim 1:5 am 23.12. in der SAP Arena ohne Chance

Der nächste Gegner der Adler: Krefeld Pinguine

21. Februar 2015

Nein, die DEL-Saison 2014/15 ist wahrlich keine, die den Wunschvorstellungen von Fans und Verantwortlichen in Krefeld entspricht. Schon seit Saisonstart krebsen die Pinguine am Rande der Playoff-Ränge herum und schaffen es nicht, Kontanz in ihre Leistungen auf dem Eis zu bringen.

Das Team von Trainer Rick Adduono rangiert derzeit auf Platz zehn, punktgleich vor den Kölner Haien, aber mit einem Spiel in der Hinterhand. Zudem finden drei der vier verbleibenden Spiele (gegen Mannheim, Schwenningen und Wolfsburg) auf eigenem Eis statt. Damit hat das Team vom Niederrhein eigentlich alle Trümpfe in der Hand, Platz zehn noch zu halten. Das Einholen der schon acht Punkte vorausgeeilten Eisbären und das damit verbundene Heimrecht in den Pre-Playoffs wird schwierig.

Die 3:5-Heimniederlage gegen den direkten Verfolger aus Köln am vergangenen Dienstag schmerzte, doch immerhin nutzten die Pinguine die Niederlage der Haie gegen Hamburg am Freitag und zogen mit einem Sieg in Straubing wieder an den Haien vorbei auf Platz zehn. Das Duell um den letzten Pre-Playoff-Platz dürfte bis zum letzten Vorrundenspieltag laufen.

Das Positivste an der laufenden Saison sind zwei Personalentscheidungen. Zum Einen erwies sich die Verpflichtung des in Köln vor die Tür gesetzten Marcel Müller als Glücksgriff. Obwohl der gebürtige Berliner erst 28 Spiele für die Pinguine bestritten hat, ist er schon zweitbester Scorer der Mannschaft. Stolze 34 Scorerpunkte hat der 26-Jährige für die Rheinländer in dieser Zeit gesammelt.

Topscorer des Teams ist der Ur-Krefelder Daniel Pietta, der Anfang des Jahres einen Rentenvertrag bei seinem Heimatverein unterschrieb. Pietta, der schon über 500 DEL-Spiele für die Pinguine absolviert hat, hat sich bis ins Jahr 2025 an seinen derzeitigen Arbeitgeber gebunden und stellte damit einen neuen Rekord für Vertragslaufzeiten eines Eishockeyspielers außerhalb der NHL auf.


Facts:
Daniel Pietta ist fünftbester Scorer der DEL (14 Tore und 39 Assists) +++ Pietta gelangen beim 6:4-Sieg gegen Berlin Ende Januar fünf Scorerpunkte (2 Tore, 3 Assists) +++ Krefeld (14,4%) hat nach Mannheim (15,0%) das zweitschlechteste Powerplay der Liga +++ Krefelds Keeper Tomas Duba hat nach Mathias Lange (Iserlohn), Danny aus den Birken (Köln) und Timo Pielmeier (Ingolstadt) die viertmeisten Schüsse auf sein Tor bekommen +++ in allen drei bisherigen Saisonduellen zwischen Adlern und Pinguinen erzielte die Heimmannschaft fünf Tore

Krefeld Pinguine - Adler Mannheim
Sonntag, 22.2.2015, 17:45 Uhr
König-Palast, Krefeld

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 sowie bei ServusTV

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