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Freut sich auf seine Zeit bei den Adlern: Marcel Goc.

Fünfjahresvertrag für Marcel Goc

01. September 2015

Zehn Tage vor dem DEL-Start am 11. September gegen die Schwenninger Wild Wings haben die Adler Mannheim mit Marcel Goc einen der besten deutschen Eishockeyspieler unter Vertrag genommen. Der 32-Jährige, dessen Bruder Nikolai bereits seit 2010 das Trikot des amtierenden Meisters trägt, unterschrieb in dieser Woche einen Fünfjahresvertrag.

„Ich bin froh, dass endlich eine Entscheidung gefallen ist und freue mich gemeinsam mit meiner Familie auf die Zeit bei den Adlern. Ich kenne das Umfeld und die Mannschaft sehr gut, von daher weiß ich auch, was mich hier erwartet. Mir war es wichtig, mich langfristig an einen Club zu binden, wenn ich wieder nach Europa zurückkomme. Mannheim ist eine Top-Adresse im deutschen Eishockey und ich hoffe, dass ich in den kommenden Jahren mit dem Team Erfolge feiern kann“, sagte Goc nach seiner Vertragsunterzeichnung.

Bereits im zarten Alter von 16 Jahren debütierte Goc, der das Eishockeyspielen bei der ESG Esslingen erlernte, in der Deutschen Eishockey Liga für die Schwenninger Wild Wings. Aufgrund seines Talents und seiner beeindruckenden Entwicklung wurde der aus Calw stammende Mittelstürmer im NHL Entry Draft 2001 von den San Jose Sharks in der ersten Runde an Position 20 gezogen. Bis 2014 war Goc der am höchsten gedraftete deutsche Feldspieler aller Zeiten.

NHL-Debüt in den Playoffs

Trotz seiner Ziehung blieb der damals 18-jährige Angreifer vorerst in Deutschland und wechselte zum Ende der Saison 2001/02 zu den Adlern, für die er im altehrwürdigen Friedrichspark insgesamt 52-mal auflief. Erst im Jahr 2003 verabschiedete sich Goc Richtung Kalifornien. Seine erste Spielzeit in Nordamerika verbrachte der 1,84 Meter große und 91 Kilogramm schwere Center überwiegend in der AHL bei den Cleveland Barons, dem damaligen Farmteam der Sharks, ehe er in den Playoffs 2004 sein NHL-Debüt feierte und San Jose mit seinem ersten NHL-Tor überhaupt ins Conference Finale schoss.

Aufgrund des NHL-Lockouts 2004/05 blieb Goc noch eine weitere Spielzeit in Cleveland und ließ mit 50 Scorerpunkten in 76 AHL-Spielen aufhorchen. Seine starken Leistungen bescherten ihm im Folgejahr nicht nur einen Stammplatz im Kader der Sharks, sondern auch den endgültigen Durchbruch in der besten Liga der Welt. Seitdem bestritt Goc satte 699 NHL-Partien für San Jose, Nashville, Florida, Pittsburgh und St. Louis, in denen er 80 Tore erzielte und 123 weitere Treffer vorbereitete.

Goc erhält Rückennummer 23

Adler-Manager Teal Fowler: „Marcel hat über zehn Jahre in der NHL gespielt, bringt reichlich Erfahrung und sehr viele Qualitäten mit und ist eine Bereicherung für den gesamten Club. Deshalb sind wir überaus glücklich, dass wir einen Spieler wie Marcel für die Adler gewinnen und ihn langfristig an uns binden konnten.“

Marcel Goc wird bei den Adlern mit der Rückennummer 23 auflaufen und am kommenden Samstag, den 05.09.15, beim Traditionsspiel auf dem Eis stehen. Für das abschließende Gruppenspiel der Adler in der CHL ist Goc aufgrund der fehlenden Lizenz noch nicht spielberechtigt.

Teal Fowler bei der Meisterfeier der Adler Mannheim.

Klarstellung zu den Aussagen über den Sportmanager der Adler Mannheim, Teal Fowler, im Eishockey News Sonderheft 15/16

31. August 2015

Entgegen der Darstellungen genießt Teal Fowler das vollste Vertrauen und den größten Respekt des Gesellschafters, der Geschäftsführung und des gesamten Clubs der Adler Mannheim.


Wir können nicht nachvollziehen, warum die sportliche Karriere von Teal Fowler immer wieder als Bewertungsgrundlage für seine Arbeit als Manager der Adler Mannheim herangezogen wird. Zumal Teal Fowlers akribische Arbeit und sein sehr gutes Gespür bei der Kaderzusammenstellung erst vor wenigen Monaten zum Gewinn der Meisterschaft 2014/15 geführt haben.

Ebenso unverständlich ist für uns die Kritik am Sportlichen Leiter der Straubing Tigers, Jason Dunham. Die Vorwürfe und Unterstellungen seitens der Eishockey News sind aus unserer Sicht nicht mit den Anforderungen an eine seriöse Berichterstattung vereinbar.

Die Adler Mannheim haben größten Respekt vor der Arbeit von Jason Dunham und wünschen ihm und den Straubing Tigers eine erfolgreiche Saison 2015/16.

Die Adler Mannheim Eishockey Spielbetriebs GmbH&Co.KG

Brent Raedeke traf im Derby doppelt. Der Stürmer erzielte das erste und das letzte Tor für die Adler.

Schützenfest in Frankfurt – Hochstimmung in Mannheim

31. August 2015

„Frankfurt war ein toller Gastgeber, es war ein großartiges Derby“, sagte Greg Ireland nach Spielschluss. Das positive Fazit bezog der Cheftrainer der Adler Mannheim aber nicht nur auf das deutliche Endergebnis, sondern auch auf das Auftreten seiner Mannschaft und die Stimmung im Frankfurter Eisstadion. 6.990 Zuschauer sorgten für den passenden Derby-Rahmen.

In diesem präsentierten sich zumindest die Fans beider Lager kurzzeitig auf Augenhöhe. Schon weit vor dem ersten Bully war das Eisstadion voll und die Anhänger feierten lautstark ihre Mannschaften. „So ein bisschen wusste ich schon, was uns hier erwartet“, verriet Brent Raedeke nach Spielschluss über seine erste Derbyerfahrung.

Dabei war in den ersten Minuten sowohl auf den Rängen als auch auf dem Eis kein großer Unterschied zu erkennen. Die Fans aus Mannheim und Frankfurt präsentierten sich laut und leidenschaftlich, die Löwen hielten im Duell mit dem deutschen Meister mit Mut und Kampf dagegen. Wie hitzig es im ausverkauften Rund herging, untermauerte Danny Richmond. „Ich habe den Puck in dem Nebel kaum gesehen“, sagte der Verteidiger über die Anfangsphase, die gefühlt eher in einer Sauna als einem Eisstadion stattfand.

Blau-weiß-rote Partystimmung

Einseitig wurde es aber bereits in der 9. Spielminute. Raedeke ließ mit seinem Treffer zum 1:0 den Teil des Stadions verstummen, der in schwarz-weiß-orange gekleidet auf den Tribünen saß. „Es hat großen Spaß gemacht. Unsere Fans haben gejubelt, geschrien und waren unheimlich laut“, erinnerte sich der Stürmer an seinen Führungstreffer.

Christoph Ullmann, Jochen Hecht und Jamie Tardif legten noch vor der ersten Pause nach und damit den Grundstein für blau-weiß-rote Partystimmung. „Unsere Jungs waren von der ersten Minute an bereit und haben großartige Arbeit geleistet. Sie haben ein richtig starkes Spiel gemacht“, war Ireland stolz auf sein Team. Das wurde bis zur Schlusssirene von rund 2.500 mitgereisten Adler-Fans frenetisch nach vorne gepeitscht. Erneut Tardif und Dominik Bittner bauten die komfortable Führung noch weiter aus, ehe Raedeke für den Schlussakkord sorgte. Zu diesem Zeitpunkt war von den Löwen-Fans schon so gut wie nichts mehr zu hören.

„Ich ziehe meinen Hut vor den Fans“

Während die Adler-Fans vor allem das Prestige eines Kantersieges über den Erzrivalen in dessen Stadion feierten, überwog bei den Spielern die Freude über sieben eigene Treffer. Die Torausbeute war schließlich das einzige, womit das Team in den vergangenen Spielen nicht zu 100 Prozent zufrieden war. „Unser Selbstvertrauen auf diese Art und Weise zu steigern ist extrem wichtig für uns. Wir wissen, dass wir Tore machen, wenn wir unser System spielen und die richtigen Entscheidungen treffen. So wie heute Abend“, war Raedeke überglücklich.

Glücklich war Ireland auch mit der Leistung der Adler-Fans: „Ich ziehe meinen Hut vor ihnen, dass sie hier waren und uns zum Sieg gebrüllt haben. Es war ein tolles Gefühl, von so vielen unterstützt zu werden. Dafür sind wir sehr dankbar.“ „Die Fans haben richtig Gas gegeben. Ihre Unterstützung war sensationell“, pflichtete Raedeke ihm bei. Die Hochstimmung beim Derbysieger, sie wird definitiv noch einige Tage anhalten.

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