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Der nächste Gegner der Adler: Tappara Tampere

21. August 2016

Mit Tappara Tampere treffen die Adler im zweiten Gruppenspiel der Champions Hockey League auf keinen Geringeren als den amtierenden finnischen Meister. Nach drei Finalniederlagen in Serie gelang der Mannschaft in der vergangenen Saison endlich der langersehnte Erfolg, der 16. Titelgewinn der Clubgeschichte.

Dass man den Topscorer der finnischen Liga ebenso wie Torhüter Tomi Karhunen im Sommer in die KHL ziehen lassen musste, kam ebenso wenig überraschend wie der Abgang des 18 Jahre alten Supertalents und Playoff-Toptorschützen Patrik Laine, der im NHL-Draft im Juni an zweiter Stelle gezogen wurde und nun sein Glück bei den Winnipeg Jets versucht.

Doch die offenen Positionen im Sturm wurden ebenso wie die umgekrempelte Verteidigung - vier der sieben Stammverteidiger verließen Tappara - keinesfalls mit Superstars besetzt. Vielmehr bleibt man der eigenen Linie treu und versucht, talentierte Spieler zu entwickeln und damit an die Leistungen der vergangenen Jahre anzuknüpfen.

Das Match in Mannheim ist die erste CHL-Partie der Finnen in dieser Saison. Die ersten beiden Testspiele gewann Tappara jeweils zu Null gegen die Ligakonkurrenten TPS Turku und Ilves Tampere.

Der Trainer: Als Spieler schaffte es Jussi Tapola nicht bis in die erste Liga, doch als Trainer machte sich der heute 42 Jahre alte Finne im Nachwuchsbereich einen Namen, bevor er vor vier Jahren als Assistenztrainer zu Tappara kam. Vor zwei Jahren wurde Tapola dann zum Headcoach befördert und führte das Team in der vergangenen Spielzeit zum Titel.

Augen auf... Teemu Lassila! Der 33-jährige Keeper hatte sich in Finnland und Schweden mit starken Leistungen einen Namen gemacht und kam so 2011 zu seinen ersten Nationalmannschaftseinsätzen bei der WM. Der Weltmeistertitel war Auszeichnung genug und führte zu Angeboten aus der KHL - zweieinhalb Jahre lang spielte Lassila in der russischen Liga für drei verschiedene Teams. Vor zwei Jahren kehrte er zu seinem Stammverein TPS Turku zurück, nun soll er in Tampere der große Rückhalt der Mannschaft werden.

Die letzten Duelle gegen Tampere:
08.09.1985: Mannheimer ERC - Tappara Tampere 7:5 (Freundschaftsspiel)
13.09.1988: Mannheimer ERC - Tappara Tampere 4:5 n.V. (im Rahmen des Mercedes-Benz-Cups in Mannheim)

Adler Mannheim - Tappara Tampere
Sonntag, 21.8.2016, 18:00 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/radioplayer/index.html?s=2&r= sowie im Fernsehen bei Sport1 übertragen. Auch das Adler-Webradio und der Liveticker der Adler-App berichten.

Der nächste Gegner der Adler: HC Lugano

18. August 2016

Die vergangene Saison begann denkbar schlecht für den HC Lugano, erst mit der Verpflichtung von Trainer Doug Shedden nach dem ersten Drittel der Vorrunde zeigte die Formkurve nach oben. Der Kanadier führte die Tessiner ins Spengler-Cup-Finale und zur Schweizer Vizemeisterschaft.

Ersetzen muss der HC Lugano in der kommenden Spielzeit seinen besten Torschützen der beiden vergangenen Jahre. Der Schwede Fredrik Pettersson, der im Sturm ein kongeniales Duo mit seinem Landsmann Linus Klasen bildete, kehrt nach drei Spielzeiten in der Schweiz in die KHL zurück. Doch Patrik Zackrisson, zuletzt drittbester Scorer der schwedischen Eliteserien, hat durchaus das Potential, in die Fußstapfen von Pettersson zu treten.

Mit dem 38 Jahre alten gebürtigen Kanadier Ryan Gardner hat Lugano zudem einen erfahrenen Crack ins Tessin zurückgelotst, der bereits die Meistertitel 2003 und 2006 mit dem HCL feiern konnte und unter Sean Simpson in Zürich auch die Champions League gewann.

Das CHL-Match in Mannheim ist erst die zweite Partie für den HC Lugano in dieser Saison und die erste richtige Standortbestimmung. Das bisher einzige Testspiel gewann Lugano gegen Zweitligaaufsteiger Ticino Rockets mit 5:1.

Der Trainer: Doug Shedden war 2008 Nachfolger von Sean Simpson beim EV Zug und stand dort dann sechs Jahre lang als Headcoach an der Bande. Nach einer Saison beim KHL-Club in Zagreb nahm der Kanadier im Oktober letzten Jahres das Angebot in Lugano an. Nachdem die Mannschaft in den neun Jahren zuvor nie weiter als bis zum Viertelfinale kam, konnte sie unter Shedden endlich wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen.

Augen auf... Elvis Merzlikins! Der große Rückhalt im Tor der Mannschaft aus der italienischen Schweiz ist ein gebürtiger Lette. Der 22-Jährige entstammt aber dem Nachwuchs des HC Lugano und kam in der Saison 2013/14 zu seinen ersten Einsätzen in der Profimannschaft. In der vergangenen Saison avancierte der junge Keeper dann endgültig zur Nummer eins und stand bei der WM im Mai auch für Lettland im Tor. Und vielleicht erhält der vor zwei Jahren durch die Columbus Blue Jackets gedraftete Keeper auch irgendwann eine Chance in der stärksten Liga der Welt.

Fakt: Das letzte Duell zwischen Adlern und Lugano fand am zweiten Weihnachtsfeiertag 2015 beim Auftaktspiel des Spengler-Cup statt. Damals drehten die Schweizer einen 0:3-Rückstand gegen Mannheim in einen 6:3-Erfolg. Der Schweizer Erstligist schaffte es nach einem weiteren Sieg gegen das KHL-Team aus Jekaterinenburg bis ins Finale, wo er schließlich dem Team Canada knapp mit 3:4 unterlag.

Die letzten Duelle der Adler gegen Lugano:
15.02.2006: Adler - HC Lugano 1:2 (Freundschaftsspiel)
20.08.2008: HC Lugano - Adler 2:3 (im Rahmen des Kolin-Cups in Zug/Schweiz)
26.12.2015: HC Lugano - Adler 6:3 (im Rahmen des Spengler-Cups in Davos/Schweiz)

Adler Mannheim - HC Lugano
Donnerstag, 18.08.2016, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/radioplayer/index.html?s=2&r= sowie im Livestream unter http://www.laola1.tv/de-de/livestream/adler-mannheim-hc-lugano-lde übertragen.

Vorfreude auf Lugano

17. August 2016

Nach zwei Testspielen steht für die Adler am Donnerstag, dem 18. August, das erste Pflichtspiel der Saison 2016/17 an. In der Gruppenphase der Champions Hockey League kommt mit dem HC Lugano der Vizemeister der Schweiz nach Mannheim.

Neuzugang Daniel Sparre erzielte in beiden Testspielen jeweils einen Treffer.

„Unsere Gruppe wird keine leichte Aufgabe, das ist klar“, stellte Sean Simpson mit Blick auf die Gegner fest. Neben Lugano wurde den Adlern mit dem finnischen Meister Tappara Tampere ein weiteres europäisches Schwergewicht zugelost. In die Runde der letzten 32 werden die beiden Gruppenersten einziehen. „Wir wollen in unseren beiden Heimspielen unsere beste Leistung aufs Eis bringen. Dann sehen wir weiter“, will Simpson aber nicht den zweiten vor dem ersten Schritt machen.

Denn der wird schwer genug. „Lugano ist eine sehr schnelle und technisch starke Mannschaft. Sie treten sehr organisiert auf und haben mit Doug Shedden einen super Coach“, kennt Simpson den Gegner aus seiner Zeit in der Schweiz noch sehr gut. „Schweizer Mannschaften spielen mit viel Kampf und Leidenschaft. Lugano hat einige Top-Spieler in seinen Reihen, das wird auf jeden Fall ein interessantes Spiel“, weiß Adler-Verteidiger Niki Goc.

Mannschaft belohnt sich für harte Arbeit

Interessant war bisher auch die Vorbereitung. „Mit einem neuen Trainer kommt auch ein neues System, das musst du als Spieler erstmal verinnerlichen“, so Goc, „das haben wir in den Tests gegen Pardubice und Bietigheim aber ganz gut umgesetzt.“ Das sieht auch der Headcoach so: „Mit den ersten Wochen bin ich sehr zufrieden. Die Jungs sind fit aus dem Sommer gekommen, sind motiviert und bringen die richtige Einstellung mit.“

Dafür hat sich die Mannschaft mit dem 6:1 über Pardubice und dem 6:2 in Bietigheim erstmals belohnt, findet Christoph Ullmann: „Wir haben in den vergangenen Wochen viel und hart trainiert, da ist es für uns dann unglaublich toll, das auch im Wettkampf umzusetzen. Wenn dann nach 60 Minuten noch das Ergebnis stimmt, ist das der Lohn für diese Arbeit.“

“Wir fiebern diesem Spiel entgegen“

Die Partie gegen Lugano wird jedoch ein anderes Kaliber. Ein Kaliber, das Vorfreude weckt. „Wir fiebern diesem Spiel seit Wochen entgegen und können es kaum erwarten, uns mit einer Spitzenmannschaft wie Lugano zu messen“, so Ullmann. „Die Mannschaft muss organisiert auftreten und alles geben, die Einstellung muss stimmen“, erwartet Simpson.

Der Eindruck der letzten Wochen stimmt den Cheftrainer optimistisch: „Die Persönlichkeiten der Spieler und der Mannschaftsgeist sind hervorragend. Und natürlich freue ich mich auch sehr darauf, erstmals in Mannheim auf der Adler-Bank zu stehen.“ Die Vorfreude steigt eben bei allen Beteiligten.



Weitere Informationen finden Sie unter http://youtu.be/m86295czaPE

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