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Der nächste Gegner der Adler: Düsseldorfer EG

23. September 2016

Mit unveränderter Stammformation geht die Düsseldorfer EG in die vierte DEL-Saison unter Trainer Christof Kreutzer. Dabei setzt die DEG weiterhin konsequent auf die deutsche Karte, keine andere Mannschaft in der Liga hat mehr in Deutschland geborene Spieler im Team. Nur sechs Ausländerlizenzen sind bisher vergeben.

Der schmerzhafteste Abgang ist der von Ken Andre Olimb. Der Norweger hat in den letzten drei Jahren satte 131 Scorerpunkte für die Rot-Gelben gesammelt und wechselte nun in die erste schwedische Liga. Für Olimb wie auch für den US-Amerikaner Bobby Goepfert, der in der letzten Saison ohnehin nur noch die Nummer zwei im Tor hinter Mathias Niederberger war, wurde bislang kein gleichwertiger Ersatz verpflichtet.

Die Lücken im Kader wurden ausschließlich mit deutschen Kräften besetzt. Die erfahrenen Daniel Weiß (Augsburg) und Alexander Barta (Ingolstadt) sollen in der Offensive für Schwung sorgen, in der Abwehr kehrte Marco Nowak nach vier Jahren in Nürnberg an den Niederrhein zurück. Ob sich der 23-jährige Berliner Henry Haase einen Stammplatz in der Verteidigung der DEG erkämpfen kann, bleibt abzuwarten.

Der Trainer: Christof Kreutzer hat die DEG in den vergangenen beiden Jahren wieder als festen Playoff-Anwärter in der DEL etabliert und wurde zurecht als Trainer des Jahres 2015/16 ausgezeichnet. Seine konsequente Arbeit an der Bande der DEG hat Früchte getragen. Nun gilt es, mit einem derzeit nominell etwas dünner besetzten Kader die Ergebnisse der letzten beiden Jahre zu bestätigen.

Augen auf... Eduard Lewandowski! Stolze 36 Jahre hat der ehemalige Adler inzwischen auf dem Buckel. Doch wer dachte, dass „Edi“ nach sieben Jahren in der russischen KHL in Deutschland seine Eishockeykarriere geruhsam ausklingen lassen würde, der sah sich getäuscht: stolze 18 Tore erzielte Lewandowski in der vergangenen Saison für die DEG. Und am ersten Spieltag der aktuellen Saison traf er beim 4:2-Sieg gleich zwei Mal ins Tor der Iserlohn Roosters.

Fakt: DEG-Kapitän Daniel Kreutzer ist zwar bester Scorer und drittbester Torschütze der DEL-Geschichte, hat aber in seinen letzten 17 Partien gegen die Adler nur zwei Tore erzielt.

DEL-Bilanz der Adler gegen die DEG seit 1994: 85 Spiele, 49 Siege, 36 Niederlagen, 264:213 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die DEG 2015/16: 2 Siege aus 4 Spielen, 10:10 Tore

Adler Mannheim - Düsseldorfer EG
Freitag, 23.09.2016, 19.30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/webradio/adler, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream unter https://www.telekomeishockey.de/event/adler-mannheim-duesseldorfer-eg/20 übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp)

„Wir müssen eine Reaktion zeigen“

22. September 2016

Nach zwei Niederlagen zum Ligastart treffen die Adler Mannheim am kommenden Wochenende auf Düsseldorf und Wolfsburg. Cheftrainer Sean Simpson erwartet von seinen Spielern eine Reaktion und begrüßte einen Spieler wieder im Trainingsbetrieb.

Die Analyse des DEL-Auftaktwochenendes schloss Sean Simpson schnell ab. „Wir hatten das Spiel in Krefeld unter Kontrolle, haben aber ein paar unnötige Strafen gezogen und Fehler gemacht. Gegen Köln war es ähnlich, dort haben wir auf das erste Gegentor nicht richtig reagiert“, bilanzierte der Headcoach der Adler kurz und knackig.

„Nach einem Gegentor dürfen wir uns nicht verunsichern lassen und erst nach drei, vier Minuten wieder in die Spur finden. In solch einer Situation müssen wir geradliniger auftreten und positiv bleiben“, findet Christoph Ullmann. Die unbefriedigende Punkteausbeute stachelt die Mannschaft jedoch an. „In der Kabine war die Stimmung zwar gut, aber natürlich auch etwas angespannt. Jeder wollte mit Punkten in die Saison starten. Dementsprechend hart hat jeder im Training gearbeitet und war mit Biss bei der Sache. Das ist ein gutes Zeichen für das nächste Wochenende“, so Dennis Endras.

Entwarnung bei Akdag

Für Erleichterung sorgte die Entwarnung bei Sinan Akdag. Der Verteidiger musste am Sonntag gegen die Haie pausieren, kehrte aber in dieser Woche bereits ins Training zurück. „Es sieht so aus“, ist Simpson vorsichtig optimistisch, dass Akdag bereits gegen Düsseldorf wieder in den Kader zurückkehrt: „Das war eine sehr gute Nachricht für uns, dass Sinan wieder mittrainieren konnte. Vor allem nach den Hiobsbotschaften in der vergangenen Woche.“

Mit Ryan MacMurchy, Mathieu Carle und Garrett Festerling fehlen dem Cheftrainer derzeit drei Spieler, die im Powerplay fest eingeplant und dazu noch Rechtsschützen sind. „Davon haben wir nicht allzu viele. Darum haben wir im Training an einigen Stellschrauben gedreht“, gab Simpson einen Einblick in die Arbeit der vergangenen Tage. „Wir müssen eine Reaktion zeigen. Das habe ich der Mannschaft deutlich gesagt. Mit dem Einsatz und der Arbeit im Training war ich zufrieden, aber das müssen wir auch im Spiel umsetzen“, so der Cheftrainer.

Adler live erleben

Für das Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG (Freitag, 23. September, 19.30 Uhr) gibt es noch Karten in fast allen Kategorien im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Sowohl die Partie gegen Düsseldorf als auch das Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg (Sonntag, 25. September, 16.30 Uhr) wird übertragen: Im Livestream unter http://www.telekomeishockey.de , im Webradio unseres Medienpartners Radio Regenbogen und auf der Frequenz 106,1. Auch der Liveticker der Adler-App meldet sich.

Der nächste Gegner der Adler: Kölner Haie

18. September 2016

Alle Zeichen auf Angriff! Mehr als den starken Aufwärtstrend nach dem Trainerwechsel während der vergangenen Saison hätte man sich bei den Kölner Haien kaum erhoffen können. Cory Clouston gelang es, das Team deutlich zu stabilisieren. Nach dem Sieg über Mannheim in den Pre-Playoffs wurde Berlin in sieben Spielen geschlagen, ehe im Halbfinale gegen München Schluss war.

Gemeinsam mit dem ebenfalls während der Vorsaison verpflichteten Manager Mark Mahon konnte das Team personell deutlich verstärkt werden. Neben dem Karriereende von Mirko Lüdemann verließen sieben Spieler den Verein. Dafür können sich die Neuverpflichtungen aber sehen lassen. Kai Hospelt kehrte von den Adlern in seine Heimatstadt zurück, T.J. Mulock wagt nach sieben Jahren bei den Eisbären einen Neuanfang in der Domstadt. Aus dem „Restbestand“ der Hamburg Freezers kam Nico Krämmer, der bei den Hanseaten drauf und dran war, den Schritt vom Talent zum gestandenen DEL-Spieler zu machen.

Mit Stürmer Dane Byers und Verteidiger Corey Potter kamen zwei Cracks mit ausgezeichneten Führungsqualitäten, der Kanadier Max Reinhart verabschiedete sich mit 24 Jahren wohl vom Traum einer NHL-Karriere und wagte den Schritt nach Europa – alle Drei waren in der AHL zuletzt Leistungsträger ihrer Teams.

Es wäre eine große Überraschung, wenn die Haie mit dem top besetzten Kader ähnlich wie in der Vorsaison ins Straucheln geraten würden. Manager und Trainer verfolgen eine klare Strategie. Es gilt, diese auch auf dem Eis umzusetzen. Die Adler erwartet im ersten Heimspiel damit gleich der erste Härtetest der neuen DEL-Saison.

Der Trainer: Neun Jahre als Headcoach in der starken kanadischen Juniorenliga WHL, zudem Erfahrung in NHL und AHL – über mangelnde Erfahrung kann man sich beim 46-jährigen Cory Clouston nicht beschweren. Der Kanadier führte die Haie in der vergangenen Spielzeit aus dem Tabellenkeller bis in das Halbfinale, seine Handschrift auf dem Eis war deutlich zu erkennen. Man darf gespannt sein, wie sich das Team in seiner ersten kompletten Saison präsentiert.

Augen auf... eine ausgeglichen stark besetzte Mannschaft! Mit hochkarätigen Neuzugängen bringen die Kölner Haie in der neuen Saison drei Sturmreihen mit ausgezeichneten Scorerqualitäten auf das Eis. Die Verteidigung zählte mit nur 138 Gegentoren aus 52 Vorrundenspielen schon im Vorjahr zu den Besten der Liga.

Fakt: Philipp Gogulla und Patrick Hager erzielten in der letzten Saison zusammen 19 Scorerpunkte gegen die Adler und waren damit die erfolgreichsten Angreifer in Spielen gegen Mannheim.

DEL-Bilanz der Adler gegen die Haie seit 1994: 117 Spiele, 52 Siege, 62 Niederlagen, 326:351 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die Pinguine 2015/16: 3 Siege aus 7 Spielen, 19:21 Tore

Adler Mannheim - Kölner Haie
Sonntag, 18.09.2016, 19.00 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird im Webradio unter http://www.radioplayer.de/radio/radio-regenbogen-adler-stream.html oder auf der Frequenz 106,1 sowie im Livestream unter http://www.telekomeishockey.de übertragen. Auch der Liveticker der Adler-App meldet sich.

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