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Glen Metropolit ist mit drei Toren und 14 Vorlagen Top-Scorer der Liga.

Adler wollen gegen Düsseldorf zurück in die Erfolgsspur

16. Oktober 2014

Im siebten Heimspiel der Saison treffen die Adler Mannheim am Freitag, den 17.10.2014, auf die Düsseldorfer EG. Die Heimweste der Blau-Weiß-Roten ist nach sechs Siegen immer noch blütenweiß und daran soll sich auch gegen die zuletzt stark aufspielenden Rheinländer nichts ändern. Tickets für das Spiel sind noch in allen Kategorien erhältlich. Das erste Bully fällt um 19.30 Uhr.


Die Reise in den Schwarzwald hatten sich die Adler sicherlich anders vorgestellt. Mit 2:5 kassierte die Mannschaft um Kapitän Marcus Kink zwar erst die zweite, aber dafür eine sehr schmerzhafte Niederlage. „Uns hat in Schwenningen eindeutig die Scheibenkontrolle gefehlt und wir haben unseren Spielplan nicht umgesetzt“, nannte Cheftrainer Geoff Ward die Gründe für die Auswärtsschlappe. Und genau das wollen die Adler im Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG wieder besser machen.

Bei den Rheinländern ist allerdings nach einem eher ernüchternden Saisonstart ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen und somit dürfte die Mission „Wiedergutmachung“ keine leichte Aufgabe für die Adler werden. Vier der letzten sechs Partien konnte die DEG für sich entscheiden, bei der 2:3-Heimniederlage nach Penaltyschießen am vergangenen Dienstag gegen die Grizzly Adams Wolfsburg erkämpfte sich das Team sogar einen Zähler. „Düsseldorf ist eine gefährliche Mannschaft, die sehr offensiv spielt und ein hohes Tempo vorgeben wird“, weiß Assistenztrainer Craig Woodcroft. Die DEG ist in dieser Saison deutlich stärker und tiefer besetzt als in den Jahren zuvor. Mit Ken André Olimb, Andreas Martinsen und Neuzugang Michael Davies liegen aktuell drei Spieler der Rot-Gelben unter den besten zehn Punktesammlern der Liga.

Um der Düsseldorfer EG also den Zahn zu ziehen, werden die Adler ihre beste Leistung abrufen müssen. „Wir wollen defensiv gut spielen, hart und diszipliniert auftreten und die Kleinigkeiten richtig machen“, gibt Woodcroft die Marschroute für das siebte Heimspiel in dieser Saison vor.

Alle Fans, die noch kein Ticket für die Partie gegen die Düsseldorfer EG haben, können sich ihre Eintrittskarten im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333 oder im Internet unter www.saparena.de sichern. Die Abendkassen öffnen am Freitag 90 Minuten vor Spielbeginn.

Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt die Partie wie gewohnt live im Webradio.



Weitere Informationen finden Sie unter http://youtube.com/watch?v=vlyd3qAtbW8&feature=youtu.be

Der nächste Gegner der Adler: Düsseldorfer EG

15. Oktober 2014

Nach zwei Spielzeiten, die die DEG abgeschlagen am Tabellenende beendete, wollen die Rheinländer in dieser Saison endlich wieder ein Wörtchen im Kampf um die Pre-Playoffs mitreden. Und der Saisonstart - zumindest der auf eigenem Eis - lässt auch darauf hoffen, dass die Rot-Gelben sportlich wieder eine Rolle spielen können.

Immerhin vier Heimsiege in Folge feierten die Rheinländer zuletzt, erst mit der 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen am Dienstag gegen Wolfsburg riss die Serie. Einer der entscheidenden Gründe für den Aufschwung heißt Tyler Bereskowany.

Torhüter Bobby Goepfert startete mit 17 Gegentoren in den ersten drei Spielen äußerst unglücklich in die Saison, verletzte sich aber beim 4:7 in Augsburg an der Hüfte und fehlt dem Team seitdem. Backup Lukas Lang zeigte bei den beiden folgenden knappen Niederlagen in München und gegen Ingolstadt eine gute Leistung, kassierte aber dann in Iserlohn sehr schnell vier Gegentore. Der als Ersatz für Goepfert verpflichtete Kanadier Beskorowany hatte vielleicht auch das Glück, dass fünf seiner ersten sechs Einsätze vor eigenem Publikum stattfanden. Doch eine Fangquote von über 92% und nur 2,44 Gegentore pro Spiel können sich sehen lassen, der 24-Jährige avancierte zum großen Rückhalt des Teams.

Eigentlich wurde Bereskovany nur für die Zeit von Goepferts Verletzung verpflichtet, doch bei den derzeitigen Leistungen des jungen Keepers dürften die Verantwortlichen am Niederrhein ins Grübeln kommen.

Ex-Profi Christof Kreutzer, Bruder von Mannschaftskapitän Daniel, wurde im Sommer von Assistenz- zum Chefcoach befördert. In der runderneuerten Defensive stehen mit Tim Conboy und Jakub Ficenec zwei aktuelle Deutsche Meister, die aus Ingolstadt zur DEG kamen. Die beiden Nordamerikaner Drew Schiestel (AHL) und Kurt Davis (Norwegen) laufen erstmals in der DEL auf, während Stephan Daschner nach einem Jahr in der 2. Liga (Landshut) zurück in der DEL ist. In der Offensive kann der Alt-Meister mit Oldie Rob Collins, den die Kölner Haie im Frühjahr zum Comeback überreden konnten, einen alten Bekannten begrüßen. Der 36 Jahre alte Kanadier sammelte zwischen 2006 und 2011 in 300 DEL-Spielen satte 278 Scorerpunkte für die DEG. Auch Travis Turnbull spielte vor seiner Meistersaison in Ingolstadt schon eine Saison lang in Düsseldorf. Neu in der DEL ist dagegen der US-Amerikaner Michael Davies. Der aus Chicago nach Düsseldorf gewechselte hat sich auch gleich gut eingelebt und ist aktuell neben Adler Glen Metropolit und Nürnbergs Steven Reinprecht bester Vorlagengeber der Liga.

Facts:
Andreas Martinsen ist mit neun Toren aktuell bester Torschütze der DEL +++ mit Olimb (3 Tore, 13 Assists), Davies (1 Tor, 14 Assists) und Martinsen (9 Tore, 3 Assists) liegen aktuell drei DEG-Cracks unter den besten sieben Scorern der DEL +++ in den ersten fünf Auswärtsspielen haben die Düsseldorfer eine Bilanz von null Punkten und 8:31 Tore +++ in den letzten beiden Jahren haben die Adler alle vier Heimpartien gegen Düsseldorf gewonnen, aber nur einmal mehr als drei Tore erzielt +++ DEG-Kapitän Daniel Kreutzer hat in seinen letzten 40 Partien gegen die Adler 15 Tore und 23 Assists (38 Punkte) gesammelt

Adler Mannheim - Düsseldorfer EG
Freitag, 17.10.2014, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.

Fünf Fragen an Kai Hospelt

14. Oktober 2014

Ausgerechnet die Schwenninger Wild Wings haben am Sonntag die sieben Spiele andauernde Siegesserie der Adler beendet. Die 2:5-Auswärtsschlappe im Derby bedeutete für das Team von Geoff Ward die zweite Niederlage in dieser noch jungen Saison und gleichzeitig die erste Derby-Pleite seit 14 Jahren. Wir haben uns mit Kai Hospelt nach dem Dienstagstraining getroffen und mit ihm über das Derby in Schwenningen, sein erstes Saisontor und die nächste Aufgabe gesprochen.


Kai, ausgerechnet im Derby gegen die Schwenninger Wild Wings haben die Adler nach sieben Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken müssen. Wie schmerzhaft ist das?

Verlieren ist generell nicht schön, aber eine Niederlage im Derby ist besonders bitter. Sowohl für uns als auch für die Fans, die uns in Schwenninger super unterstützt haben, sind diese Spiele ein absolutes Highlight. Leider hat es diesmal nicht zum Sieg gereicht. Wir müssen das Spiel jetzt abhaken, nach vorne schauen und uns auf die nächste Partie am Freitag konzentrieren.

Wo lagen die Gründe für die Niederlage?

Wir haben uns zwar einige Torchancen herausgespielt, aber es waren nur wenig zwingende Möglichkeiten dabei. Die meisten Schüsse kamen von außen und wir haben für zu wenig Verkehr vor dem gegnerischen Tor gesorgt. Darüber hinaus haben wir in der Defensive nicht so sicher agiert und uns zu viele Fehlpässe im Spielaufbau geleistet. Das hat den Schwenningern natürlich sehr in die Karten gespielt.

Du hast bislang starke Leistungen abgeliefert und am Sonntag auch endlich dein erstes Saisontor geschossen. Wie groß war die Erleichterung?

Das war eine große Erleichterung, keine Frage. Es war zwar auch viel Glück dabei, aber solche Tore braucht man manchmal, damit der Knoten endlich platzt. Ich hoffe, dass es jetzt so weitergeht.

Wie bewertest du die bisherigen Leistungen der Adler in der frühen Phase der Saison?

Ich denke, dass wir mit den erzielten Resultaten sehr zufrieden sein können und die mannschaftliche Geschlossenheit unser Faustpfand ist. Wir treten in jedem Spiel als Team auf, jeder Spieler setzt die Vorgaben um, und alle fünf Akteure auf dem Eis ziehen an einem Strang und arbeiten in beide Richtungen sehr hart.

Am Freitag ist die Düsseldorfer EG zu Gast in der SAP Arena. Was kannst du uns über die Rheinländer sagen?

Düsseldorf war in den letzten Jahren immer ganz unten in der Tabelle, aber in dieser Saison ist die Mannschaft deutlich stärker und tiefer besetzt. Vor allem in der Offensive und im Powerplay haben sie ihre Stärken. Da werden wir höllisch aufpassen und in der Defensive unsere Leistungen abrufen müssen.


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