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Adler verpflichten Philip Lehr als dritten Torhüter
Nach seinem einjährigen Gastspiel bei den Eisbären Berlin kehrt Philip Lehr nach Mannheim zurück und erhält einen Zweijahresvertrag bei den Adlern. Der am 3. Juni 1993 geborene Lehr wird regelmäßig mit den Adlern trainieren und in Heilbronn in der Zweiten Bundesliga Spielpraxis sammeln.
Philip Lehr wird bei den Adlern die Rückennummer 35 erhalten.
Jochen Hecht: "Es war schon immer mein Wunsch, nach Mannheim zurückzukehren"
Im Jahr 1998 schaffte Jochen Hecht den Sprung über den großen Teich nach Amerika in die NHL. Seitdem absolvierte der gebürtige Mannheimer 892 Spiele für die St. Louis Blues, Edmonton Oilers und die Buffalo Sabres. Jetzt, nach knapp 15 Jahren in der besten Eishockeyliga der Welt, kehrt der 35-Jährige mit seiner Familie endgültig nach Mannheim zurück, um mit den Adlern an alte Erfolge anzuknüpfen. Wir haben Jochen Hecht in seiner zweiten Heimat Buffalo erreicht und mit ihm über seine letzte Saison bei den Sabres, seinen Umzug nach Mannheim und seiner Rolle bei den Adlern gesprochen.
Jochen, herzlich Willkommen zurück bei den Adlern. Wie geht es dir und was machst du gerade?
Mir geht es sehr gut, danke. Ich bin gerade zu Hause in Buffalo und organisiere ein paar Sachen für den Umzug. Ab nächster Woche werde ich wieder mit dem Training beginnen und mich für die neue Saison bei den Adlern vorbereiten.
Trotz namhafter Spieler wie Vanek, Hodgson oder Ennis habt ihr es dieses Jahr mit den Sabres nicht geschafft, euch für die Playoffs in der NHL zu qualifizieren. Wie groß war die Enttäuschung für dich?
Die Enttäuschung war für mich natürlich riesengroß. Es hat sich aber leider auch frühzeitig angedeutet. Nach dem wir bereits einen schlechten Start hatten, war es sehr schwer wieder zurück zu kommen, vor allem in so einer kurzen Spielzeit. Man arbeitet sehr hart, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Umso bitterer ist es dann, wenn es am Ende nicht reicht.
Du hast mit Jason Pominville jahrelang in Buffalo und sogar während des Lockouts in der letzten Saison in Mannheim zusammengespielt. Sein Abgang zu der Minnesota Wild war sicherlich ein großer Verlust für die gesamte Mannschaft.
Ja, das stimmt. Jason war der beste Zwei-Wege-Spieler in der Mannschaft, der immer hervorragende Leistungen gebracht hat. Er war einer der wenigen Spieler, der Über- und Unterzahl gespielt und auch beides sehr gut beherrscht hat. Sein Abgang war mehr als verwunderlich und hat eine große Lücke hinterlassen.
Jetzt kehrst du nach 892 Spielen in der NHL wieder in deine Heimat zurück. Wann fiel für dich der Entschluss, deine Karriere hier in Mannheim fortzusetzen?
Es war schon immer mein Wunsch, irgendwann nach Mannheim zurückzukehren und noch ein paar Jahre in Deutschland zu spielen, wenn es die Gesundheit und der Körper zulässt. Die Kinder stehen zudem vor einem Schulwechsel und es war für uns jetzt einfach der richtige Zeitpunkt, um hier einen Abschluss zu finden und ein neues Leben in Mannheim zu beginnen.
Deine Kinder sind in Amerika groß geworden. Wie gehen sie mit der ganzen Situation um?
Meine Kinder gehen erstaunlich gut mit der Situation um und haben auch vollstes Verständnis für unsere Entscheidung. Wenn der Tag kommt, an dem wir nach Deutschland fliegen, wird die Trauer groß sein und sie werden auch ihre Freunde vermissen. Aber ich denke, sie werden sich auch in Mannheim schnell einleben.
Steht schon fest, wann der Umzug stattfindet?
Ja, wir werden Ende Juni nach Deutschland fliegen. Bis dahin haben wir noch ausreichend Zeit, um alles zu regeln.
Aufgrund deiner Erfahrung und deinen spielerischen Qualitäten wirst du vor allem für die jungen Spieler im Team der Adler ein großes Vorbild sein und die Rolle als Führungsspieler einnehmen.
Ich denke, dass bringt eine Karriere in der NHL mit sich. Ich kenne viele Spieler der Adler vom Lockout und vom Trainingslager in der letzten Saison und das sind alles sehr nette und talentierte Jungs. Ich hoffe natürlich, meinen Teil dazu beitragen zu können, dass die Mannschaft erfolgreich ist.
Zum Abschluss würden wir gerne noch von dir wissen, welche Ziele du dir in den nächsten beiden Jahren mit den Adler gesetzt hast?
Ich möchte mit den Adlern so erfolgreich wie möglich sein. Dass die Meisterschaft eines dieser Ziele ist, ist ja in Mannheim schon immer ein offenes Geheimnis. Man hat aber auch in den letzten Jahren gesehen, dass die anderen Mannschaften sich stetig weiterentwickeln. Von daher glaube ich, dass wir eine harte Nuss zu knacken haben.
Gasteltern für Adler-Nachwuchs gesucht
Die Adler suchen für ihren Nachwuchs Gasteltern in Mannheim und Umgebung. Konkret suchen wir für unsere Schüler-Nachwuchscracks, die im Alter von 13 bis 15 Jahre jung sind Gasteltern in Mannheim. Alle, die Interesse haben, einen unserer Schüler aufzunehmen, können sich gerne im Jungadler-Büro bei Frau Eschenauer unter 0621-18190-503 melden.
Unser Schüler-Trainer Frank Fischöder wird sich schnellstmöglich melden, um alle Details mit interessierten Familien zu besprechen.
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