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Der nächste Gegner der Adler: Grizzlys Wolfsburg

25. September 2016

Nichts Neues in Wolfsburg! Ruhe und Kontinuität haben weiterhin das Sagen bei den Niedersachsen. Die Tatsache, dass die beiden aufregendsten Meldungen des Eishockey-Sommers in Wolfsburg der Wechsel auf der Co-Trainerposition sowie der neue Trikotsponsor (VW statt Skoda) waren, spricht Bände.

Wieso auch nicht? Immerhin hat die Mannschaft in den letzten sieben Jahren nur einmal das Halbfinale der DEL-Playoffs verpasst – kein Grund also, das Erfolgsrezept über den Haufen zu werfen.

Co-Trainer Mike Pellegrims will nach sechs Jahren an der Seite von Pavel Gross neue Wege gehen und hat einen Trainerjob in der österreichischen EBEL angekommen. Pellegrims' Nachfolger ist der Tscheche Miloslav Horava, der es als Spieler bis in die NHL geschafft hat und zuletzt in seiner Heimat in Litvinov als Assistenztrainer aktiv war.

Die beiden spektakulärsten Neuverpflichtungen sind die von Verteidiger Jeremy Dehner und Stürmer Kris Foucault. Dehner kommt vom Deutschen Meister aus München ersetzt Tim Hambly. Mit dem 25-jährigen Kris Foucault kommt ein wenig junges Blut in die Mannschaft. Der Kanadier absolvierte die letzten beiden Spielzeiten in der Schweiz und nimmt den Platz des neun Jahre älteren Marco Rosa ein, der wie Hambly nach Krefeld gewechselt ist.

Die Bilanz der Grizzlys zum Saisonstart ist ausgeglichen. Zwei Siege aus vier CHL-Spielen reichten zum Weiterkommen, immerhin gelang den Niedersachsen ein Auswärtssieg bei Frölunda Göteborg. In der DEL gab es nach dem 3:2 in Bremerhaven eine 1:5-Schlappe gegen den Deutschen Meister aus München. Am Freitag holten sich die Grizzlies trotz eines deutlichen Schussverhältnisses zugunsten des Gegners drei Punkte beim 3:2-Sieg in Ingolstadt.

Augen auf... Sebastian Furchner! Der gebürtige Kaufbeurer scheint der gute Rotwein im Kader der Grizzlys zu sein: mit steigendem Alter immer besser. Der 34-Jährige steht in seiner neunten Saison für Wolfsburg auf dem Eis und war in der letzten Spielzeit bester Scorer seiner Mannschaft.

Fakt: Mit 127 Toren ist Furchner erfolgreichster Torschütze der Wolfsburger DEL-Geschichte, neun davon hat er in 40 Spielen gegen die Adler erzielt.

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys seit 1994: 50 Spiele, 30 Siege, 20 Niederlagen, 141:124 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys 2015/16: 2 Siege aus 4 Spielen, 13:11Tore

Grizzlys Wolfsburg - Adler Mannheim
Sonntag, 25.9.2016, 16:30 Uhr
EisArena, Wolfsburg

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/webradio/adler, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream unter https://www.telekomeishockey.de/event/grizzlys-wolfsburg-adler-mannheim/26 übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp)

Der nächste Gegner der Adler: Düsseldorfer EG

23. September 2016

Mit unveränderter Stammformation geht die Düsseldorfer EG in die vierte DEL-Saison unter Trainer Christof Kreutzer. Dabei setzt die DEG weiterhin konsequent auf die deutsche Karte, keine andere Mannschaft in der Liga hat mehr in Deutschland geborene Spieler im Team. Nur sechs Ausländerlizenzen sind bisher vergeben.

Der schmerzhafteste Abgang ist der von Ken Andre Olimb. Der Norweger hat in den letzten drei Jahren satte 131 Scorerpunkte für die Rot-Gelben gesammelt und wechselte nun in die erste schwedische Liga. Für Olimb wie auch für den US-Amerikaner Bobby Goepfert, der in der letzten Saison ohnehin nur noch die Nummer zwei im Tor hinter Mathias Niederberger war, wurde bislang kein gleichwertiger Ersatz verpflichtet.

Die Lücken im Kader wurden ausschließlich mit deutschen Kräften besetzt. Die erfahrenen Daniel Weiß (Augsburg) und Alexander Barta (Ingolstadt) sollen in der Offensive für Schwung sorgen, in der Abwehr kehrte Marco Nowak nach vier Jahren in Nürnberg an den Niederrhein zurück. Ob sich der 23-jährige Berliner Henry Haase einen Stammplatz in der Verteidigung der DEG erkämpfen kann, bleibt abzuwarten.

Der Trainer: Christof Kreutzer hat die DEG in den vergangenen beiden Jahren wieder als festen Playoff-Anwärter in der DEL etabliert und wurde zurecht als Trainer des Jahres 2015/16 ausgezeichnet. Seine konsequente Arbeit an der Bande der DEG hat Früchte getragen. Nun gilt es, mit einem derzeit nominell etwas dünner besetzten Kader die Ergebnisse der letzten beiden Jahre zu bestätigen.

Augen auf... Eduard Lewandowski! Stolze 36 Jahre hat der ehemalige Adler inzwischen auf dem Buckel. Doch wer dachte, dass „Edi“ nach sieben Jahren in der russischen KHL in Deutschland seine Eishockeykarriere geruhsam ausklingen lassen würde, der sah sich getäuscht: stolze 18 Tore erzielte Lewandowski in der vergangenen Saison für die DEG. Und am ersten Spieltag der aktuellen Saison traf er beim 4:2-Sieg gleich zwei Mal ins Tor der Iserlohn Roosters.

Fakt: DEG-Kapitän Daniel Kreutzer ist zwar bester Scorer und drittbester Torschütze der DEL-Geschichte, hat aber in seinen letzten 17 Partien gegen die Adler nur zwei Tore erzielt.

DEL-Bilanz der Adler gegen die DEG seit 1994: 85 Spiele, 49 Siege, 36 Niederlagen, 264:213 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die DEG 2015/16: 2 Siege aus 4 Spielen, 10:10 Tore

Adler Mannheim - Düsseldorfer EG
Freitag, 23.09.2016, 19.30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/webradio/adler, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream unter https://www.telekomeishockey.de/event/adler-mannheim-duesseldorfer-eg/20 übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp)

„Wir müssen eine Reaktion zeigen“

22. September 2016

Nach zwei Niederlagen zum Ligastart treffen die Adler Mannheim am kommenden Wochenende auf Düsseldorf und Wolfsburg. Cheftrainer Sean Simpson erwartet von seinen Spielern eine Reaktion und begrüßte einen Spieler wieder im Trainingsbetrieb.

Die Analyse des DEL-Auftaktwochenendes schloss Sean Simpson schnell ab. „Wir hatten das Spiel in Krefeld unter Kontrolle, haben aber ein paar unnötige Strafen gezogen und Fehler gemacht. Gegen Köln war es ähnlich, dort haben wir auf das erste Gegentor nicht richtig reagiert“, bilanzierte der Headcoach der Adler kurz und knackig.

„Nach einem Gegentor dürfen wir uns nicht verunsichern lassen und erst nach drei, vier Minuten wieder in die Spur finden. In solch einer Situation müssen wir geradliniger auftreten und positiv bleiben“, findet Christoph Ullmann. Die unbefriedigende Punkteausbeute stachelt die Mannschaft jedoch an. „In der Kabine war die Stimmung zwar gut, aber natürlich auch etwas angespannt. Jeder wollte mit Punkten in die Saison starten. Dementsprechend hart hat jeder im Training gearbeitet und war mit Biss bei der Sache. Das ist ein gutes Zeichen für das nächste Wochenende“, so Dennis Endras.

Entwarnung bei Akdag

Für Erleichterung sorgte die Entwarnung bei Sinan Akdag. Der Verteidiger musste am Sonntag gegen die Haie pausieren, kehrte aber in dieser Woche bereits ins Training zurück. „Es sieht so aus“, ist Simpson vorsichtig optimistisch, dass Akdag bereits gegen Düsseldorf wieder in den Kader zurückkehrt: „Das war eine sehr gute Nachricht für uns, dass Sinan wieder mittrainieren konnte. Vor allem nach den Hiobsbotschaften in der vergangenen Woche.“

Mit Ryan MacMurchy, Mathieu Carle und Garrett Festerling fehlen dem Cheftrainer derzeit drei Spieler, die im Powerplay fest eingeplant und dazu noch Rechtsschützen sind. „Davon haben wir nicht allzu viele. Darum haben wir im Training an einigen Stellschrauben gedreht“, gab Simpson einen Einblick in die Arbeit der vergangenen Tage. „Wir müssen eine Reaktion zeigen. Das habe ich der Mannschaft deutlich gesagt. Mit dem Einsatz und der Arbeit im Training war ich zufrieden, aber das müssen wir auch im Spiel umsetzen“, so der Cheftrainer.

Adler live erleben

Für das Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG (Freitag, 23. September, 19.30 Uhr) gibt es noch Karten in fast allen Kategorien im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Sowohl die Partie gegen Düsseldorf als auch das Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg (Sonntag, 25. September, 16.30 Uhr) wird übertragen: Im Livestream unter http://www.telekomeishockey.de , im Webradio unseres Medienpartners Radio Regenbogen und auf der Frequenz 106,1. Auch der Liveticker der Adler-App meldet sich.

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