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Danny Richmond ist mit drei Toren und zehn Vorlagen punktbester Verteidiger.

13. Spieltag – Adler in Hamburg gefordert

23. Oktober 2014

Für die Adler Mannheim geht die Reise am heutigen Donnerstag in Richtung Norden. Am Freitag, 24.10.2014, steht das schwere Auswärtsspiel bei den wiedererstarkten Hamburg Freezers auf dem Programm. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr und wird live im Webradio sowie im Livestream bei Laola1.TV unter übertragen.

Die aktuelle Situation bei den Hamburg Freezers ist ein Paradebeispiel dafür, was ein Trainerwechsel bewirken kann. Nach einem schlechten Saisonstart mit vier Niederlagen in Serie und einem enttäuschenden Abschneiden in der neu gegründeten Champions Hockey League hatten die Verantwortlichen der „Kühlschränke“ genug gesehen und trennten sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Benoit Laporte. Sein bisheriger Assistent Serge Aubin trat die Nachfolge an und führte das Team aus der Krise.

Dass nun allerdings der aktuelle Spitzenreiter aus Mannheim in der Hamburger o2 World gastiert, ist für die Freezers ein echter Gradmesser und eine große Bewährungsprobe. „Das ist ein Gegner, gegen den wir uns richtig messen können. Wir befinden uns momentan auf dem richtigen Weg, und das Selbstvertrauen ist nach den Siegen wieder da. Aber gegen Mannheim wird sich zeigen, ob wir wirklich so stark sind“, sagte der Hamburger Kapitän Christoph Schubert unter der Woche gegenüber der „Welt“.

Für die Adler ist die Partie an der Elbe das sechste Auswärtsspiel der laufenden Saison. Mit einer fast schon beängstigenden Souveränität hatten die Blau-Weiß-Roten am vergangenen Sonntag in Augsburg die Punkte geholt und die Tabellenführung auf sechs Zähler ausgebaut. „Wir haben in Augsburg unser bestes Auswärtsspiel abgeliefert. Von der ersten bis zur letzten Sekunde waren wir die bessere Mannschaft und haben keine Zweifel daran aufkommen lassen, wer das Eis als Sieger verlassen wird“, so Adler-Torhüter Dennis Endras, der sich in der Fuggerstadt über seinen dritten Shutout freuen durfte.

An der Marschroute hat sich im Vergleich zu den vergangenen Spielen nichts geändert. „Wir konzentrieren uns nur auf unser Spiel und schauen nicht zu sehr auf den Gegner“, gab Sinan Akdag vor der Abreise nach Hamburg zu verstehen. Trotzdem wissen die Adler, worauf sie sich einstellen müssen: „Es wird ein hartes Spiel werden. Hamburg hatte zwar einen schlechten Start, aber seit dem Trainerwechsel läuft es wieder besser. Wir müssen von Anfang an Gas geben und die Vorgaben umsetzen“, sagte Adler-Verteidiger Danny Richmond.

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 sowie im Livestream bei Laola1.TV unter http://www.laola1.tv/de-de/live/hamburg-freezers-adler-mannheim/224550.html übertragen.



Weitere Informationen finden Sie unter http://youtube.com/watch?v=pwllsqPsnVQ&feature=youtu.be

Der nächste Gegner der Adler: Hamburg Freezers

23. Oktober 2014

Seit 2009 haben die Hamburg Freezers ihre Saisonbilanz in jeder Spielzeit verbessert, Manager Stéphane Richer und Trainer Benoit Laporte haben in der Hansestadt hervorragende Aufbauarbeit geleistet. Doch nach einem enttäuschenden Abschneiden in der Champions Hockey League und vier Niederlagen in Folge zum DEL-Auftakt war die Ära Laporte bei den Freezers früh in der Saison beendet.

Für die Nachfolge mussten die Verantwortlichen des Klubs an der Elbe nicht lange suchen. Laportes Assistent Serge Aubin übernahm und brachte das Team in die Erfolgsspur zurück. Sechs Siege aus acht Spielen holte das Team unter Aubin, zuletzt gab es zwei klare 8:1- und 5:0-Erfolge gegen Nürnberg und Augsburg. Die Freezers - in der Tabelle auf Platz sieben geklettert - treten also mit breiter Brust gegen den Tabellenführer aus Mannheim an.

Die Startschwierigkeiten waren eigentlich überraschend, denn personelle Veränderungen gab es eigentlich nur an einer wichtigen, vielleicht aber auch der wichtigsten Stelle des Teams: David Wolf, der in den letzten drei Jahren einer der unumstrittenen Führungsspieler der Freezers war, wechselte im Sommer nach Nordamerika und versucht derzeit einen Platz im Team der Calgary Flames zu ergattern.

Die Lücke, die Wolf hinterlassen hat, soll durch zwei Cracks gestopft werden. Zum einen wurde Iserlohns Topscorer Marty Sertich verpflichtet, zudem holten die Hamburger mit Kevin Clark aus Krefeld den drittbesten Scorer der letzten Vorrunde. Vor allem Clark erfüllt bisher die Erwartungen voll und ganz. Mit vier Toren am Sonntag gegen Nürnberg und drei Assists gegen Augsburg hat sich der Kanadier in den letzten Tagen an die Spitze der Scorerwertung der Liga geschoben.

Facts:
In Hamburg haben die Adler fünf der letzten sieben Spiele gewonnen +++ Hamburgs Kevin Clark ist mit elf Toren und acht Assists bisher bester Torschütze und bester Scorer der Liga und hat mit +12 die beste Plus-Minus-Bilanz aller Spieler in der DEL +++ Jochen Hecht absolviert in Hamburg sein 350. DEL-Spiel +++ Dennis Endras führt mit einer Fangquote von 93,5% und einem Gegentorschnitt von 1,96 die Torhüterwertung der DEL an

Hamburg Freezers- Adler Mannheim
Freitag, 24.10.2014, 19:30 Uhr
O2 World, Hamburg

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 sowie im LIvestream bei Laola1.TV unter http://www.laola1.tv/de-de/live/hamburg-freezers-adler-mannheim/224550.html übertragen.

U19 löst Ticket für die Zwischenrunde – Schüler gewinnen deutlich

21. Oktober 2014

Insgesamt fünf Siege und nur zwei Niederlagen gab es am zurückliegenden Wochenende für die Nachwuchsmannschaften der Jungadler. Während sich der amtierende DNL-Meister vorzeitig das Ticket für die Zwischenrunde gesichert hat, blieben die Schüler bereits zum fünften Mal in der laufenden Saison ohne einen einzigen Gegentreffer. Unterdessen gewannen die Knaben beide Heimspiele gegen den HC Kladno. Nicht ganz so erfolgreich verliefen die Heimauftritte der U12. Die Mannschaft von Andreas Metzeltin konnte aus zwei Spielen gegen den HC Kladno nur einmal als Sieger hervorgehen.

DNL-Meister für Zwischenrunde qualifziert

Durch einen 7:0-Auswärtserfolg bei den HSV Young Freezers hat sich der amtierende DNL-Meister vorzeitig für die Zwischenrunde qualifizieren können, in der die besten vier Teams aus dem Norden mit den Top vier aus dem Süden um die Playoff-Teilnahme kämpfen. Einen Tag zuvor musste der Titelträger trotz eines Schussverhältnisses von 44:17 noch eine bittere 3:5-Niederlage einstecken.

Unglücklicher hätte die erste Partie an der Elbe für das Team von Frank Fischöder nicht beginnen können, denn bereits nach 95 Sekunden gingen die Gastgeber durch ein Überzahltor mit 1:0 in Führung. Julian Napravnik traf zwar kurz nach Beginn des zweiten Drittels zum Ausgleich, aber die Hamburger erzielten nur wenig später den neuerlichen Führungstreffer. Mit zwei Überzahltreffern in der 24. und 27. Spielminute drehten Tim Bernhardt und erneut Julian Napravnik die Partie zugunsten der Jungadler, ehe die Freezers den Spielstand egalisierten. Im Schlussabschnitt war es eine Partie auf Messers Schneide, die letztlich die Hausherren mit zwei Treffern in den letzten vier Minuten für sich entscheiden konnten.

Im zweiten Aufeinandertreffen stellten die Jungadler die Weichen früh auf Sieg. Emil Quaas, Bartek Bison, Yannick Drews und Tim Bernhardt schossen die Gäste in den ersten sechs Minuten mit 4:0 in Front. Nach einem torlosen Mittelabschnitt sorgte der Spitzenreiter im letzten Drittel durch die Treffer von Alex Lambacher und Samuel Soramies (2x) für den 7:0-Endstand.

Schüler fertigen 1. EV Weiden ab

Die Schüler haben im Kampf um die Zwischenrunde ebenfalls wichtige Punkte eingefahren. Die U16 der Jungadler fertigte den 1. EV Weiden mit 14:0 ab und blieb somit zum fünften Mal in dieser Saison ohne einen einzigen Gegentreffer. Henrik Hannen (3x), Tom Knobloch (3x), Simon Kasper (2x), Bastian Eckl, Joris Gabrisch, Fabio Henn, Sven Klisch, Marc-Alexander Stähle und Pierre Preto erzielten die Tore für die Schüler, die nach neun Spieltagen mit 21 Punkten Platz zwei hinter Spitzenreiter EV Füssen belegen.

Knaben gewinnen beide Heimspiele gegen HC Kladno - Kleinschüler nur einmal erfolgreich

Äußerst erfolgreich verliefen die beiden Heimspiele der Knaben. Am Samstag feierte die U14 beim 15:4 gegen den HC Kladno einen ungefährdeten Sieg. Deutlich mehr Mühe hatten die Knaben allerdings im zweiten Aufeinandertreffen, gewannen am Ende jedoch knapp mit 7:5.

Unterdessen gingen die Kleinschüler gegen den HC Kladno nur einmal als Sieger vom Eis. Auf einen 6:4-Erfolg ließ die U12 einen Tag später eine bittere 2:4-Niederlage folgen.

Während die Knaben mit 16 Punkten Platz zwei belegen, rangieren die Kleinschüler aktuell mit neun Zählern auf dem sechsten Rang.

Auf die beiden jüngsten Nachwuchsmannschaften der Jungadler wartet nun ein echter Auswärts-Marathon. Jeweils vier Spiele innerhalb von vier Tagen stehen dabei auf dem Programm.

Die Ergebnisse und Tabellen der Nachwuchsteams der Jungadler finden Sie auf der Adler-Homepage im Bereich „Nachwuchs“.

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