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Raus mit Applaus

18. Mai 2017

Die große Sensation blieb aus, aber die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kann sich erhobenen Hauptes von der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft im eigenen Land verabschieden: Durch das 1:2 (0:1, 0:1, 1:0 ) gegen das Team Canada ist für die deutsche Auswahl eine emotionale WM am Donnerstagabend zu Ende gegangen.

Dennoch: Die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm konnte sich mit ihren couragierten Auftritten während des Turnierverlaufs und dem Viertelfinal-Einzug erneut jede Menge Sympathien erspielen sowie beste Werbung für den Eishockey-Sport betreiben. Die Fans in der LANXESS arena feierten ihr Team trotz der Niederlage nach der Schlusssirene mit stehenden Ovationen.

Sturm hatte gegen Kanada denselben Kader ins Rennen geschickt wie beim 4:3-Penaltysieg über Lettland. Die „Ahornblätter“ zeigten im ersten Abschnitt, warum sie zum WM-Topfavoriten gehören und begannen engagiert.

Keeper Philipp Grubauer ließ mehrfach seine ganze Klasse aufblitzen, war beim 0:1 durch Mark Scheifele in Unterzahl im ersten Abschnitt aber ebenso machtlos wie beim zweiten kanadischen Treffer durch Jeff Skinner kurz vor der zweiten Pause.

Die Nationalmannschaft versuchte im letzten Abschnitt noch einmal alles und konnte sich auch einige gute Chancen erarbeiten, wurde für ihre Mühen zunächst aber nicht belohnt. Ausgerechnet in Unterzahl ließ Yannic Seidenberg die Arena mit dem 1:2-Anschluss kochen. Trotz einer Energieleistung reicht es nicht mehr zum Ausgleich.

Deutschland: Grubauer (Greiss) – Reul, Ehrhoff; Reimer, Draisaitl, Ehliz – Müller, D. Seidenberg; Y. Seidenberg, Kahun, Kink - Hördler, Abeltshauser; Hager, Macek, Plachta; Krueger; Schütz, Fauser, Wolf, Tiffels.

Tore: 0:1 Mark Scheifele (17:11), 0:2 Jeff Skinner (38:08), 1:2 Yannic Seidenberg (53:21)

Strafminuten: GER 18 – CAN 8
Zuschauer: 16.643

Viertelfinale! Deutschland siegt im Penalty-Krimi

17. Mai 2017

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den Einzug ins Viertelfinale bei der 2017 IIHF Heim-Weltmeisterschaft in Köln perfekt gemacht. Gegen Lettland gewann die deutsche Auswahl am Dienstag in der ausverkauften LANXESS arena nach einem nervenaufreibenden Spiel mit 4:3 (0:0, 2:1, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und bekommt es nun in der Runde der letzten Acht am Donnerstag mit Kanada zu tun.

David Wolf feiert seinen ersten WM-Treffer.

Die Hausherren, erstmals mit Philipp Grubauer im Tor, starteten energisch und druckvoll in die Partie, verpassten es aber in ihrem bisher vielleicht besten WM-Drittel, aus den guten Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Das änderte sich nach dem Wechsel. Per Doppelschlag innerhalb von nur 27 Sekunden waren erst David Wolf und dann Dennis Seidenberg zur Stelle.

Gunars Skvorcovs 1:2-Anschluss machte das Match wieder spannend. Janis Sprukts markierte den Ausgleich im letzten Abschnitt. Andris Dzerins’ 3:2 beantwortete Felix Schütz 33 Sekunden vor Ende mit dem vielumjubelten 3:3 im Powerplay. In der Overtime fiel kein Treffer. Frederik Tiffels machte mit seinem entscheidenden Penalty alles klar.

Deutschland: Grubauer (Aus den Birken) – Reul, Ehrhoff; Reimer, Draisaitl, Ehliz – Müller, D. Seidenberg; Y. Seidenberg, Kahun, Kink - Hördler, Abeltshauser; Hager, Macek, Plachta; Krueger; Schütz, Fauser, Wolf, Tiffels.

Tore: 1:0 David Wolf (31:02), 2:0 Dennis Seidenberg (31:29), 2:1 Gunars Skvorcovs (38:42), 2:2 Janis Sprukts (48:22), 2:3 Andris Dzerins (56:08), 3:3 Felix Schütz (59:27), 4:3 Frederik Tiffels (65:00)

Strafminuten: Deutschland 6 – Lettland 8
Zuschauer: 18.797

Adler vergeben drei Förderlizenzen

15. Mai 2017

Mit John Rogl und Phil Hungerecker präsentieren die Adler Mannheim zwei weitere Neuzugänge. Die beiden jungen Deutschen haben in Mannheim für jeweils ein Jahr unterschrieben und werden für die Saison 2017/18 mit Förderlizenzen für die Kassel Huskies ausgestattet. Der auslaufende Vertrag mit Florian Proske wurde um ein Jahr verlängert, der Torhüter wird auch die kommende Saison per Förderlizenz für die Löwen Frankfurt zwischen den Pfosten stehen.

Der 21-jährige Verteidiger John Rogl wurde in Landshut geboren und lief bereits in der Schüler-Bundesliga für den EV Landshut auf. Über die Nachwuchsmannschaften gelang ihm der Sprung in die DEL2-Mannschaft und 2015 folgte der Wechsel nach München. Für die Red Bulls absolvierte der Linksschütze in der Meistersaison 2015/16 14 Partien, kam aber überwiegend beim Kooperationspartner in der DEL2, dem SC Riessersee, zum Einsatz (23 Spiele, 4 Assists). Nach einem weiteren Jahr in Riessersee (27 Spiele, 2 Assists) folgt jetzt der Wechsel nach Mannheim.

Der gebürtige Lüneburger Phil Hungerecker schaffte über die Nachwuchsteams der Hannover Indians, des Iserlohner EC, des EHC Dortmund und den Adendorfer EC den Sprung in den Herrenbereich und lief für Adendorf und die Hannover Scorpions fünf Jahre lang in der dritten Liga auf (150 Spiele, 59 Tore, 75 Assists). Der 22-jährige Angreifer spielte bereits in der vergangenen Saison für die Kassel Huskies in der DEL2 (61 Spiele, 19 Tore, 21 Assists.

Unterdessen haben die Adler den Vertrag mit Florian Proske um ein Jahr verlängert. Der Torhüter lief von der U-16 bis zur U-18 für die Jungadler auf und verbrachte die vergangene Saison als Förderlizenzspieler in Frankfurt. Für die Löwen absolvierte der 20-Jährige 16 Spiele in der DEL2 und feierte mit den Hessen die Meisterschaft. Proske wird auch in der Saison 2017/18 mit einer Förderlizenz ausgestattet und für Frankfurt spielen.

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