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Viertelfinale! Deutschland siegt im Penalty-Krimi

17. Mai 2017

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den Einzug ins Viertelfinale bei der 2017 IIHF Heim-Weltmeisterschaft in Köln perfekt gemacht. Gegen Lettland gewann die deutsche Auswahl am Dienstag in der ausverkauften LANXESS arena nach einem nervenaufreibenden Spiel mit 4:3 (0:0, 2:1, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und bekommt es nun in der Runde der letzten Acht am Donnerstag mit Kanada zu tun.

David Wolf feiert seinen ersten WM-Treffer.

Die Hausherren, erstmals mit Philipp Grubauer im Tor, starteten energisch und druckvoll in die Partie, verpassten es aber in ihrem bisher vielleicht besten WM-Drittel, aus den guten Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Das änderte sich nach dem Wechsel. Per Doppelschlag innerhalb von nur 27 Sekunden waren erst David Wolf und dann Dennis Seidenberg zur Stelle.

Gunars Skvorcovs 1:2-Anschluss machte das Match wieder spannend. Janis Sprukts markierte den Ausgleich im letzten Abschnitt. Andris Dzerins’ 3:2 beantwortete Felix Schütz 33 Sekunden vor Ende mit dem vielumjubelten 3:3 im Powerplay. In der Overtime fiel kein Treffer. Frederik Tiffels machte mit seinem entscheidenden Penalty alles klar.

Deutschland: Grubauer (Aus den Birken) – Reul, Ehrhoff; Reimer, Draisaitl, Ehliz – Müller, D. Seidenberg; Y. Seidenberg, Kahun, Kink - Hördler, Abeltshauser; Hager, Macek, Plachta; Krueger; Schütz, Fauser, Wolf, Tiffels.

Tore: 1:0 David Wolf (31:02), 2:0 Dennis Seidenberg (31:29), 2:1 Gunars Skvorcovs (38:42), 2:2 Janis Sprukts (48:22), 2:3 Andris Dzerins (56:08), 3:3 Felix Schütz (59:27), 4:3 Frederik Tiffels (65:00)

Strafminuten: Deutschland 6 – Lettland 8
Zuschauer: 18.797

Starkes Draisaitl-Debüt bei 4:1-Erfolg über Italien

13. Mai 2017

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft im eigenen Land ihre „Hausaufgaben“ erledigt und den dritten Turniersieg eingefahren. Beim seit Tagen heiß erwarteten Heim-Debüt von NHL-Star Leon Draisaitl in seiner Geburtsstadt gewann das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Samstagabend vor einer erneut ausverkauften LANXESS arena gegen Italien mit 4:1 (2:1, 2:0, 0:0).

Um 18.30 Uhr gab es Gewissheit: Draisaitl sollte gegen Italien ebenso im Aufgebot stehen wie Keeper Philipp Grubauer (Washington Capitals), der ebenfalls am Mittag gelandet war. Zudem konnte Patrick Hager nach seine zwei Spiele andauernden Sperre wieder mitwirken. Draisaitl wurde von den deutschen Fans frenetisch bejubelt.

Erst recht, als er Christian Ehrhoffs 1:0 mustergültig nach nur dreieinhalb Minuten mit einem Traumpass vorbereitete. Marchettis Ausgleich wenig später „korrigierte“ Matthias Plachta zum 2:1-Pausenstand. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Heimteam am Drücker. Yannic Seidenberg und Dominik Kahun vollendeten zur 4:1-Führung nach 40 Minuten.

Im letzten Abschnitt kontrollierte die deutsche Auswahl weiter das Geschehen konnte die Führung aber nicht mehr ausbauen und so blieb es beim 4:1-Endstand aus deutscher Sicht.

Erstmals seit Turnierbeginn kann sich die Nationalmannschaft auf zwei spielfreie Tage freuen, ehe es am kommenden Dienstag gegen Lettland ernst wird. Der Sieger dieser Begegnung steht im Viertelfinale.

Deutschland: Aus den Birken (Grubauer) – Reul, Ehrhoff; Reimer, Ehliz, Tiffels – D. Seidenberg, Müller; Hager, Schütz, Wolf – Abeltshauser, Hördler; Macek, Plachta, Draisaitl – Krueger; Kink, Y. Seidenberg, Kahun; Fauser

Tore: 1:0 Christian Ehrhoff (3:43), 1:1 Michele Marchetti (4:21), 2:1 Matthias Plachta (18:16), 3:1 Yannic Seidenberg (22:46), 4:1 Dominik Kahun (26:00)

Strafminuten: Deutschland 8 – Italien 4
Zuschauer: 18712 (ausverkauft)

2:3-Niederlage gegen Dänemark

12. Mai 2017

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der 2017 IIHF Heim-Weltmeisterschaft in Köln im fünften Spiel mit 2:3 (2:2; 0:0; 0:0; 0:1) nach Verlängerung gegen Dänemark verloren. Die nächste Partie steht bereits morgen um 20.15 Uhr (live auf SPORT1) gegen Aufsteiger Italien an.

Sturm hatte Danny aus den Birken im Tor für den nach wie vor noch leicht angeschlagenen Thomas Greiss aufgeboten. Der Schlussmann konnte sich zunächst über eine 2:0-Führung durch Patrick Reimer und Brooks Macek freuen, ehe Frederik Storm und Morten Poulsen innerhalb von 25 Sekunden der Ausgleich gelang. Verteidiger Moritz Müller bekam das nicht mehr mit, da er verletzt vom Eis musste und nicht mehr zurückkehrte.

Die deutsche Auswahl erarbeitete sich im zweiten Abschnitt besonders im Powerplay gute Chancen, konnte aber keinen weiteren Torerfolg verbuchen. Keeper Aus den Birken, der mehrfach glänzte, und seine Vorderleute hielten sich dagegen bei einer fast zwei Minuten langen doppelten Unterzahl schadlos.

Der Schlussdurchgang blieb von beiden Seiten hart umkämpft. In einer dramatischen Schlussphase hatte Reimer sieben Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer auf dem Schläger, doch der Stürmer scheiterte knapp. So musste wie schon gegen die Slowakei die Verlängerung entscheiden. Hier hatte Dänemark das bessere Ende für sich.

Zeit zum Verschnaufen bleibt kaum. Bereits am Samstag trifft die Nationalmannschaft auf Italien (20.15 Uhr, live bei SPORT1). Die Südeuropäer rangieren zwar abgeschlagen auf dem letzten Platz der Gruppe, präsentierten sich insbesondere gegen die Slowakei und Lettland als sehr zäher Gegner.

Deutschland: Aus den Birken (Greiss) - Seidenberg, Müller; Reimer, Ehliz, Tiffels – Reul, Ehrhoff; Macek, Seidenberg, Kahun – Abeltshauser, Hördler; Plachta, Fauser, Wolf – Krueger; Kink, Fauser, Wolf.

Tore: 1:0 Patrick Reimer (8:26), 2:0 Brooks Macek (9:43), 2:1 Frederik Storm (16:09), 2:2 Morten Poulsen (16:34), 2:3 (61:40) Peter Regin

Zuschauer: 18.629 (ausverkauft)
Strafminuten: Deutschland 12 - Dänemark 10

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