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David Wolf: „Haben noch ein wenig Wut im Bauch"

13. Juli 2017

Seit einem Jahr trägt David Wolf das Trikot der Adler Mannheim, schwang sich in seiner Debüt-Saison gleich zum punktbesten deutschen Spieler auf. Für den 27 Jahre alten Angreifer ist das Engagement in der Kurpfalz eine Herzensangelegenheit, wuchs er doch in der Quadratestadt auf.

David, du bist einer von sechs Adler-Spielern, die Ende Juli am ersten Leistungstest der deutschen Nationalmannschaft für die Olympischen Winterspiele teilnehmen. Wie hast du davon erfahren und weißt du bereits, was euch erwarten wird?

Wir haben schon während der Weltmeisterschaft im Mai gesagt bekommen, dass wir dieses Jahr eine Sommereinheit haben werden. Den genauen Termin haben wir jetzt per Mail bekommen. Was genau wir machen, weiß ich aber noch gar nicht. Im Vordergrund stehen natürlich die Tests und sicher die eine oder andere Teambuildingmaßnahme.

Du hast die WM eben schon kurz erwähnt: Noch vor rund acht Wochen standet ihr gemeinsam in Köln auf dem Eis. Sind solche Nationalmannschaftsmaßnahmen immer auch ein bisschen wie ein Klassentreffen?

Es ist schon schön, die ganzen Jungs gleich wiederzusehen. Wir haben immer viel Spaß zusammen. Aber es ist definitiv ein straffer Zeitplan dieses Jahr. Nach der WM hatte ich zwei Wochen Urlaub. Seit sechs Wochen trainiere ich schon wieder in Mannheim. Das ist kein einfaches Programm. Aber das ist Teil des Sports.

Apropos: Wie sieht denn eine klassische Woche bei dir derzeit aus?

Wir trainieren von Montag bis Freitag, sind zwei Mal in der Arena auf dem Eis, ansonsten beispielsweise bei der MTG oder in Heidelberg. Es geht viel um Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Aber auch der Spaßfaktor darf nicht zu kurz kommen. Deswegen spielen wir Fußball oder gehen Boxen. Alle Jungs arbeiten hart und wir älteren Spielern versuchen, den jungen ein Vorbild zu sein. Wir wollen ihnen zeigen, wie wichtig das Training auch abseits des Eises ist, denn schließlich werden hier die Grundlagen für die Saison geschaffen. Sommertraining gehört einfach zur professionellen Einstellung eines Spielers dazu, denn schließlich kann man als erfahrener Spieler ebenfalls immer an sich arbeiten.

Die Zeit des Sommertrainings neigt sich aber langsam wieder dem Ende entgegen. Der Vorverkauf für die ersten fünf DEL-Heimspiele läuft bereits und in rund vier Wochen steht das erste Testspiel auf dem Programm. Mit dem CHL-Spiel Ende August in Jönköping geht es dann schon um Punkte. Wie ist deine Meinung zur Champions Hockey League?

Die CHL hat einen riesigen Stellenwert und steigt jedes Jahr weiter im Ansehen. Für uns ist es eine tolle Herausforderung, gegen die besten europäischen Clubs und gegen hervorragende Spieler zu bestehen. Letztes Jahr haben wir eine sehr gute Vorrunde gespielt, hatten aber am Ende ein wenig Pech. Dieses Jahr werden wir wieder alles dafür geben, einen Schritt weiterzukommen.

Das Team der Adler für die neue Saison ist schon nahezu komplett. Bislang gab es mit Chet Pickard und Devin Setoguchi zwei Neuzugänge zu vermelden. Verfolgt ihr in der Kabine die Bewegungen auf dem Transfermarkt?

Natürlich schaut man darauf, was die anderen Clubs machen und wie die Kader auf dem Papier aussehen. Ich denke, unser Management hat einen guten Job damit gemacht, die Mannschaft fast komplett zusammenzuhalten. Wir haben letztes Jahr eine gute Saison gespielt, haben immer alles gegeben. Aber wir sind in den Playoffs ausgeschieden und das werden noch alle Jungs in den Köpfen haben. Ich bin mir sicher, dass das für ein wenig Wut im Bauch sorgen und uns den gesamten Winter über zusätzlich antreiben wird.

Du kennst Setoguchi bereits aus deiner Zeit in Adirondack. Wie hast du ihn erlebt?

Devin ist ein hervorragender Spieler und ein lustiger Typ in der Kabine. Er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Wir werden ihn und Chet mit offenen Armen empfangen, und versuchen, beide schnell zu integrieren.

Sechs Adler beim Leistungstest des DEB

12. Juli 2017

Mit Torhüter Dennis Endras, Verteidiger Denis Reul und den Stürmern Marcel Goc, Marcus Kink, David Wolf und Matthias Plachta nehmen gleich sechs Adler-Spieler am ersten Leistungstest der deutschen Nationalmannschaft für die Olympischen Winterspiele im südkoreanisch Pyeongchang (09. bis 25. Februar 2018) teil.

Während Dennis Endras zusammen mit Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt), Felix Brückmann (Grizzlys Wolfsburg), Danny aus den Birken (EHC Red Bull München) und Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) ihre Fitness vom 16. bis zum 20. Juli bei einem Goaliecamp im Bundesleistungszentrum in Füssen testen, bittet Bundestrainer Marco Sturm die insgesamt 29 Feldspieler vom 23. bis zum 26. Juli am Olympiastützpunkt in Heidelberg zum Check.

Ausschließlich Einheiten abseits des Eises

Der DEB hatte dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eine Liste mit insgesamt 56 potenziellen Olympia-Kandidaten übergeben. 29 davon werden nun in Baden-Württemberg auf Herz und Nieren getestet, die übrigen folgen später. „Wir halten es für sinnvoll, die Tests mit den im Sommer verfügbaren Akteuren gemeinsam durchzuführen“, erklärte Sturm. Diesmal handele es sich jedoch ausschließlich um Einheiten abseits des Eises.

Neben Lauf- sowie Krafteinheiten stehen zudem sportmedizinische Untersuchungen an. Darüber hinaus hat die sportliche Leitung Box- und Schwimmeinheiten in die Tagespläne der Profis eingearbeitet. Alle weiteren Spieler inklusive der NHL-Akteure werden die Tests bzw. die sportmedizinischen Untersuchungen individuell durchführen.

Kai Hospelt beendet Nationalmannschafts-Karriere

Daneben läuft Kai Hospelt künftig nicht mehr für die Nationalmannschaft auf. Der Kölner Stürmer hatte den Bundestrainer in einem persönlichen Gespräch über seinen Rücktritt informiert. „Kai hat eine lange und beeindruckende Karriere in der Nationalmannschaft hingelegt. Auf und neben dem Eis hat er sich immer vorbildlich verhalten. Wir konnten immer auf ihn zählen. Ich bedauere, aber respektiere seine Entscheidung", sagte Sturm.
Kai Hospelt: „Ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie haben und den Sommer dazu nutzen, die Blessuren der Saison auszukurieren, da ich noch möglichst lange spielen will. Ich hätte mir als junger Spieler nie erträumt, über 100 Länderspiele zu machen und bei Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Spielen dabei zu sein. Es war eine tolle Zeit.“

Hospelt gab 2006 sein Debüt in der Nationalmannschaft, stand bei sechs Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen in Vancouver (Kanada) auf dem Eis. Insgesamt absolvierte er 115 Spiele für sein Heimatland.

Der Kader:

Torhüter: Dennis Endras (Adler Mannheim), Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt), Felix Brückmann (Grizzlys Wolfsburg), Danny aus den Birken (EHC Red Bull München) und Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG)

Verteidiger: Konrad Abeltshauser (EHC Red Bull München), Björn Krupp (Grizzlys Wolfsburg), M. Müller, Pascal Zerressen (beide Kölner Haie), Denis Reul (Adler Mannheim), Bernhard Ebner, Stephan Daschner (beide Düsseldorfer EG), Jonas Müller (Eisbären Berlin), Justin Krueger (SC Bern/NLA).

Stürmer: Yasin Ehliz, Patrick Reimer, Leo Pföderl (alle Thomas Sabo Ice Tigers), Y. Seidenberg, Dominik Kahun, Patrick Hager, Frank Mauer, Jerome Flaake (alle EHC Red Bull München), Philip Gogulla, Sebastian Uvira, Felix Schütz (alle Kölner Haie), Gerrit Fauser (Grizzlys Wolfsburg), M. Goc, Marcus Kink, David Wolf, Matthias Plachta (alle Adler Mannheim), Frederik Tiffels (Western Michigan University/NCAA), Daniel Pietta (Krefeld Pinguine), Markus Eisenschmid (St. John‘s IceCaps/AHL), Thomas Oppenheimer (Eisbären Berlin).

Neuerungen im Ticket-Webshop der SAP Arena

11. Juli 2017

Mit der neuen Veranstaltungs-Saison 2017/18 wartet gleichzeitig auch der Ticketshop der Mannheimer SAP Arena mit Novitäten auf und verknüpft den Ticketerwerb ab sofort somit mit den Sozialen Medien. Daneben lassen sich Print@Home-Tickets künftig variabler zu Hause ausdrucken.

Künftig ist ein Social Login über Facebook möglich. Kunden können bequem ihren SAP-Arena-Account mit ihrem Facebook-Account verknüpfen, um sich ohne Eingabe von Benutzername und Passwort mit nur einem Mausklick einzuloggen. Bereits registrierte Kunden müssen sich nochmals mit Ihren Benutzerdaten im Webshop anmelden, unter „Mein Konto“ und „Adressen“ den Facebook-Dienst hinzufügen, damit der Social Login genutzt werden kann.

Where are my friends?

Kunden, die ihren Account mit Facebook verknüpft haben, haben zudem die Möglichkeit zu sehen, in welchem Block ihre Facebook-Kontakte Tickets für eine Veranstaltung gekauft haben. Hierfür muss lediglich der Login über Facebook erfolgen, beim Kauf die „Where are my friends?“-Funktion aktiviert, sowie der Kauf für seine Freunde auf Facebook geteilt werden.

Print@Home-Tickets online druckbar

Die Print@Home-Tickets werden künftig nicht mehr nur mit der Bestätigungsmail versandt, sondern können jederzeit auch online direkt nach der Buchung oder über den Account des Kunden unter „Meine Tickets“ heruntergeladen und gedruckt werden.

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