Martin Buchwieser: „Adler sind eine große Herausforderung“

20. Mai 2013

Martin Buchwieser kommt vom Ligakonkurrenten EHC Red Bull München zu den Adlern und wird mindestens bis 2015 für die Kurpfälzer auf Torejagd gehen. Bereits im zarten Alter von 16 Jahren debütierte Buchwieser in der Oberliga für den SC Riessersee und entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren zum Stammspieler. 2010 feierte er mit dem EHC München den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse und wurde in seiner ersten DEL-Saison mit 20 Toren und 23 Vorlagen zum besten Nachwuchsspieler der Saison gewählt. Wir haben mit Martin Buchwieser gesprochen und ihn zu seiner neuen Herausforderung, der Verpflichtung von NHL-Rückkehrer Jochen Hecht und den Chancen der Adler in der kommenden Saison befragt.


Martin, herzlich Willkommen bei den Adlern. Wie geht es dir und was machst du im Moment?

Mir geht es sehr gut, danke der Nachfrage. Ich bin zu Hause in Garmisch und kümmere mich neben dem Training grad um den Hausbau.

Der EHC steht dank Red Bull vor einem großen Umbruch. Trotzdem hast du dich für die Adler entschieden.

Ja, das ist richtig. Es gab mehrere Gründe für meine Entscheidung. Ich bin seit fünf Jahren in München und habe eine neue Herausforderung gesucht.

Du wurdest 2011 zu einer Sichtungswoche von den Toronto Maple Leafs eingeladen. Welche Erfahrungen hast du dort gemacht und was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?

Es war hauptsächlich ein Trainingscamp. Es war sehr interessant zu sehen wie es dort abläuft und wie die Jungs in den USA trainieren. Es war eine tolle Erfahrung.

Mit Jochen Hecht kehrt ein sehr erfahrener Spieler zu den Adlern zurück. Was hältst du von seiner Verpflichtung?

Ich bin mir sicher, dass sich jede Mannschaft einen solchen Spieler in seinen Reihen wünscht. Jochen ist ein überragender Eishockeyspieler, der uns sicherlich weiterhelfen wird. Ich bin froh, dass er bei den Adlern unterschrieben hat und ich mit ihm in einer Mannschaft spielen darf.

Wann wirst du ins Training der Adler einsteigen?

Das kann ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. Ich werde im Laufe des Tages mit Teal sprechen und alles Weitere abklären. Ich denke aber, dass ich spätestens Ende Juli in Mannheim eintreffen werde.

Du nimmst dieses Jahr zum ersten Mal an der European Trophy teil. Freust du dich auf dieses große Turnier?

Ja, auf jeden Fall. Es sind nicht die normalen Freundschaftsspiele zu Beginn einer Saison. Mit dem Ziel, das Turnier zu gewinnen, macht es die Vorbereitung wesentlich leichter.

Wie siehst du die Chancen für die Adler in der kommenden Saison?

Wir werden alles versuchen, eine ähnlich erfolgreiche Vorrunde wie letzte Saison zu spielen und dann die Form mit in die Playoffs zu nehmen, um erfolgreicher abzuschneiden als dieses Jahr im Frühjahr. Mit Christopher Fischer, Kai Hospelt oder auch Jochen Hecht hat das Team gute Verstärkungen bekommen, was sich auf dem Eis hoffentlich schnell auszahlen wird.

Mit welchen Erwartungen gehst du denn in deine erste Saison?

Ich möchte mich so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren und von Spiel zu Spiel meine Leistung abrufen. Alles andere kommt hoffentlich von selbst.

Happy Birthday MERC – 75 Jahre Eishockeystadt Mannheim

19. Mai 2013

Am 19. Mai 1938 gründete Professor Hugo Strauß zusammen mit 83 anderen Gründungsmitgliedern den Mannheimer Eishockey und Rollsport Club. Seitdem hat der Eishockeysport in Mannheim eine dauerhafte Heimat gefunden. Viele Höhen und Tiefen hat der Club in den letzten 75 Jahren erlebt. Viele großartige Spieler, Trainer und Förderer haben den Club zu dem geformt was er heute ist: ein sportlicher Repräsentant Mannheims, der die Stadt weit über seine Grenzen hinaus bekannt gemacht hat.

Auf unserer Facebookseite unter www.facebook.com/dieadlermannheim haben wir einen Geburtstagssong von F-Flow & The Quest online gestellt. Dort können auch alle Fans ihre Geburtswünsche loswerden.



Weitere Informationen finden Sie unter http://m.youtube.com/#/watch?v=FgM5V46RDKU&sns=fb&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DFgM5V46RDKU%26sns%3Dfb

Fünf Fragen an Frank Mauer

17. Mai 2013

Die deutsche Eishockeynationalmannschaft musste vergangenen Dienstag nach dem verpassten Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland die Heimreise antreten. Mit starken Leistungen präsentierte sich die Mannschaft von Pat Cortina auf der internationalen Bühne, verpasste am Ende aber leider gegen die großen Eishockeynationen wie Russland, Slowakei oder die USA eine Überraschung. Lediglich Gastgeber Finnland konnten die Cortina-Schützlinge einen Punkt abjagen. Wir haben mit Frank Mauer nach seiner Rückkehr aus Finnland gesprochen und ihm fünf Fragen zu seiner zweiten WM-Teilnahme und den Neuzugängen der Adler gestellt.


Frank, du bist vorgestern aus Finnland zurückgekommen. Wie hast du deine zweite WM-Teilnahme erlebt?

Wir haben zum größten Teil sehr gut gespielt und es ist natürlich ärgerlich, dass wir es nicht bis ins Viertelfinale geschafft haben. Es war eine gute Werbung für das deutsche Eishockey, weil wir die Spiele sehr eng gehalten und teilweise auf Augenhöhe mit den großen Nationen gespielt haben.

Wie du gerade schon erwähnt hast, habt ihr ein gutes Turnier gespielt. Letztendlich seid ihr aber für eure Mühen nicht belohnt worden und hattet auch sehr viel Pech, oder?

Das stimmt. Vor allem gegen die Slowakei hätten wir gewinnen können, umso ärgerlicher, dass es am Ende nicht gereicht hat. Gegen den Gastgeber Finnland waren wir auch sehr dicht dran. Wir haben uns gegen die Topnationen sehr gut verkauft und es sollte unser Anspruch für die Zukunft sein, unter die Top Acht zu kommen.

Wie sehr nagt das am Selbstvertrauen, wenn man gut spielt, aber trotzdem keine Punkte einfährt?

Das ist sehr enttäuschend und frustrierend. Uns hat zum Schluss einfach die Cleverness gefehlt, die Spiele über die Zeit zu bringen. Wir werden in Zukunft noch härter an uns arbeiten müssen, damit uns das in Zukunft nicht mehr passiert.

Eine lange Eishockeysaison ist für dich jetzt beendet. Wie lange wirst du dir frei nehmen und wie wirst du deine freie Zeit nutzen?

Wie lange ich mir eine Auszeit gönne, weiß ich noch nicht. Die Saison war für mich von Anfang August bis Mitte Mai mit vielen Spielen und Reisen wirklich sehr lang. Ich genieße jetzt erst mal meine freien Tage und werde mich bestmöglich erholen.

Die Adler haben gute deutsche Spieler unter Vertrag genommen. Was hältst du von diesen Verpflichtungen?

Ich finde es sehr positiv, dass wir in Mannheim einen deutschen Trend verfolgen. Das ist sehr wichtig für das deutsche Eishockey und es wird in den nächsten Jahren der Schlüssel zum Erfolg sein. Es freut mich, dass wir so gute Spieler verpflichtet haben, um nächste Saison wieder angreifen zu können.

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