Vier Adler zur WM

03. Mai 2016

Bundestrainer Marco Sturm hat am vergangenen Sonntag den Kader für die 2016 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in St. Petersburg (6. – 22. Mai) bekannt gegeben. 25 Mann werden nach der Generalprobe am heutigen Abend gegen die Schweiz (19.45 Uhr, live bei SPORT1) in den Flieger steigen und ihr Land bei der WM in Russland vertreten. Von den Adlern mit dabei sind Denis Reul, Sinan Akdag, Marcus Kink und Marcel Goc. Für Verteidiger Nikolai Goc und Christoph Ullmann hingegen ist der Traum von einer erneuten WM-Teilnahme zerplatzt.

Einer von vier Adler-Spielern im WM-Aufgebot: Marcus Kink.

„Ich habe mir die Entscheidungen bei der endgültigen Nominierung nicht leicht gemacht. Es war klar, dass es Härtefälle geben würde. Alle Spieler, die in der Vorbereitung dabei waren und nun nicht berücksichtigt werden konnten, haben in den vergangenen Wochen hervorragend gearbeitet. Ihnen gebührt daher ein großes Lob“, sagte Sturm.

Trotz dieser schweren Entscheidung kann der Bundestrainer mit einem guten Gefühl nach St. Petersburg reisen. Denn das DEB-Team ist bei der diesjährigen Eishockey-Weltmeisterschaft so stark besetzt wie lange nicht mehr – darüber gibt es keine zwei Meinungen. Mit Korbinian Holzer, Christian Ehrhoff, Tobias Rieder und Leon Draisaitl stehen vier NHL-Spieler im Aufgebot. Nicht ausgeschlossen, dass Spieler wie Tom Kühnhackl, Thomas Greiss oder Philipp Grubauer zur WM dazustoßen, sollten sie mit ihren NHL-Teams vorzeitig aus den Playoffs fliegen.

Sieben Akteure vor WM-Debüt

Von den drei Torhütern, acht Verteidigern sowie 14 Stürmern können sich gleich sieben Spieler auf ihre erste Weltmeisterschaft freuen. Für die Torhüter Felix Brückmann (Grizzlys Wolfsburg) und Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) steht ebenso die WM-Premiere an wie für Verteidiger Daryl Boyle (EHC Red Bull München).

Erstmalig für Deutschland bei einer Weltmeisterschaft im Einsatz sind darüber hinaus die Stürmer Jerome Flaake (Hamburg Freezers), Brooks Macek (Iserlohn Roosters) und Gerrit Fauser (Grizzlys Wolfsburg). Dominik Kahun (EHC Red Bull München) stand zwar bereits im Jahr 2014 im deutschen WM-Kader, wurde in Weißrussland aber nicht lizenziert.

Der WM-Kader:

Torhüter: Felix Brückmann (Wolfsburg), Mathias Niederberger (Düsseldorf), Timo Pielmeier (Ingolstadt)

Verteidiger: Denis Reul (Mannheim), Korbinian Holzer (Anaheim), Daryl Boyle (München), Christian Ehrhoff (Chicago), Torsten Ankert (Köln), Sinan Akdag (Mannheim), Constantin Braun (Berlin), Moritz Müller (Köln)

Stürmer: Tobias Rieder (Arizona), Jerome Flaake (Hamburg), Brooks Macek (München), Marcus Kink (Mannheim), Leon Draisaitl (Edmonton), Yannic Seidenberg (München), Patrick Reimer (Nürnberg), Gerrit Fauser (Wolfsburg), Patrick Hager (Köln), Felix Schütz (Rögle), Marcel Goc (Mannheim), Dominik Kahun (München), Philip Gogulla (Köln), Marcel Noebels (Berlin)



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Showact für das 3. DEL Winter Game 2017 steht fest

03. Mai 2016

Rund acht Monate vor dem 3. DEL Winter Game 2017 nimmt das Rahmenprogramm Konturen an. Daniel Hopp, Geschäftsführer der SAP Arena und der Adler Mannheim, Thomas Burger, geschäftsführenden Gesellschafter der Schwenninger Wild Wings, Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutschen Eishockey-Liga, und Alexander Wölffing, stellvertretender Chefredakteur SPORT1, stellten Teile des Rahmenprogramms am 3. Mai in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena vor.

Gernot Tripcke, Daniel Hopp und Thomas Burger (v.l.n.r.).

„Ein Traum geht in Erfüllung“, so Daniel Hopp. „In der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena wird ein ‚Good-Old-Hockeytime‘-Feeling aufkommen, das an die Ursprünge des Eishockeys erinnert. An einen zugefrorenen See. An zwei Torhüter und zehn Feldspieler. An zwei Tore und einen Puck. Let’s play hockey!“

Für sportliche Brisanz sorgt die Paarung der beiden erfolgreichsten Eishockey-Clubs Baden-Württembergs. „Das Winter Game ist nicht nur für den Eishockey-Standort Schwenningen ein besonderes Event, sondern auch für Baden-Württemberg. Wenn das Lokalderby der Adler Mannheim gegen die Schwenninger Wild Wings in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena vor einer tollen Fankulisse stattfindet, ist das sicherlich ein Highlight der besonderen Art für den Eishockeysport in Baden-Württemberg“, ist sich Thomas Burger sicher.

"Es gab nur tolle Bewerbungen"

Gernot Tripcke sieht das genauso: „Es gab nur tolle Bewerbungen. Ausschlaggebend war letztlich die Attraktivität des Südwest-Derbys zwischen den Wild Wings und den Adler Mannheim. Eishockey hat in der Region seit Jahrzehnten einen sehr hohen Stellenwert, die Fan-Kultur ist bei beiden Clubs toll. Das wollten wir mit der Entscheidung für Sinsheim honorieren.“

Die Vorbereitungen in der WIRSOL Rhein-Neckar Arena beginnen kurz vor Weihnachten. Am 21. Dezember bestreitet die TSG 1899 Hoffenheim ihr letztes Bundesligaspiel vor dem Jahreswechsel. Einen Tag später wird der Rasen begradigt und die Holzunterkonstruktion errichtet. Ab dem 27. Dezember wird die Eispiste inklusive Werbung und Design aufgebaut. Die ersten Trainingseinheiten auf der neuen Eisfläche absolvieren beide Clubs ab dem 5. Januar.

Guano Apes rocken das Stadion

Am Spieltag selbst, dem 07. Januar 2017, laden Aktionsstände im Umlauf der Arena zum Mitmachen und Erleben ein. Außerdem werden die Jungadler Mannheim ein Spiel der Deutschen Nachwuchsliga bestreiten. Bevor um 17.00 Uhr das erste Bully fällt, wartet noch ein musikalisches Highlight auf die Zuschauer. Mit den Guano Apes wird eine deutsche Rockband die Arena zum Beben bringen.

„Mit dem Winter Game wollen wir dem Eishockey-Sport Impulse geben, um neue Zielgruppen zu erreichen und nachhaltig zu begeistern. Dafür ist es nötig, unseren Sport mit Kreativität immer wieder neu zu inszenieren“, so Gernot Tripcke. Entsprechend wäre es zu kurz gegriffen, die Event-Serie allein auf Zuschauer-Rekorde zu fokussieren. Es geht einfach um tolle Stimmung und Atmosphäre für unsere Fans. Deshalb passt das Motto des 3. DEL Winter Games in Sinsheim perfekt, eine solche Partie im Design eines ‚Good Old Hockey Game‘ auszutragen.“



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CHL: Hammergruppe für die Adler

03. Mai 2016

Die Auslosung für die Gruppenphase der Champions Hockey League 2016/17 hat den Adlern zwei attraktive Gegner beschert. In Gruppe C trifft Mannheim auf Tappara Tampere aus Finnland und den HC Lugano aus der Schweiz.

Andrew Joudrey und die Adler erwischten eine Hammergruppe in der Champions Hockey League.

Mit dem amtierenden finnischen Meister Tappara wartet ein europäisches Schwergewicht auf die Adler. Der Club aus dem Südwesten des Landes setzte sich Ende April im vierten Spiel der Finalserie gegen IFK Helsinki durch und feierte damit nach drei Finalniederlagen in Serie endlich die langersehnte 16. Meisterschaft der Clubgeschichte.

Der HC Lugano beendete die Saison 2015/16 als Vizemeister, im Finale unterlag die Mannschaft dem SC Bern mit 1:4. Lugano ist für die Adler kein Unbekannter, bereits beim Spengler Cup 2015 trafen die beiden Clubs aufeinander. Nach starken 30 Minuten führten die Adler mit 3:0, mussten sich am Ende aber doch mit 3:6 geschlagen geben.

Termine werden noch bekannt gegeben

„Uns erwarten zwei schwere Gegner, aber wir nehmen es, wie es kommt. Das ist eben die Champions Hockey League. Dort gibt es keine leichten Gegner. Für unsere Fans werden die Spiele auf jeden Fall sehr interessant“, so Adler-Manager Teal Fowler.

Die exakten Spieltermine werden noch bekannt gegeben. Alle Teams bestreiten zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele. Die beiden Gruppenersten erreichen die Playoffs. Diese beginnen am 4. Oktober und enden mit dem Finale am 7. Februar 2017. Inhaber einer Dauerkarte 2016/17 haben wie in den vergangenen beiden Jahren freien Eintritt zu beiden Heimspielen in der Gruppenphase.



Weitere Informationen finden Sie unter http://www.championshockeyleague.net/news/draw-complete-groups-set-for-2016-17-season/1696/



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