Beim ersten Duell der beiden Teams in der laufenden Saison behielten die Adler am Ende mit 5:2 die Oberhand.

Der nächste Gegner der Adler: Iserlohn Roosters

22. November 2014

Die Iserlohn Roosters bestreiten derzeit ihre erfolgreichste Spielzeit seit sieben Jahren. Auf Tabellenplatz fünf beendeten die Sauerländer die Saison 2007/08, es war auch das letzte Mal, dass das Team vom Seilersee die Vorrunde auf einem einstelligen Tabellenplatz abschließen konnte. Aktuell liegt die Mannschaft von Trainer Jari Pasanen nach 19 von 52 Vorrundenspielen auf dem sechsten Platz in der DEL.

Bis zum Freitag war die Abwehr das Prunkstück der Mannschaft. Nur 39 Gegentore haben die Roosters bis dahin kassiert, hatten die zweitbesten Defensive der Liga nach den Adlern. Dabei besteht die Verteidigung nicht aus den großen, wohlklingenden Namen, die man vor der Saison als geballte Defensivkraft eingeschätzt hätte: der 23 Jahre alte Deutsch-Kanadier Ryan Button spielt seine erste Saison auf europäischem Eis, hatte aber in Nordamerika selbst in der zweitklassigen AHL den Durchbruch nicht so richtig geschafft. Dafür hat sich Eigengewächs Dieter Orendorz endgültig im Team etabliert und eifert dem Ur-Iserlohner Collin Danielsmeier nach, der inzwischen mehr als 570 DEL-Spiele für die Roosters auf dem Konto hat. Der schwedische Neuzugang Jonas Liwing hat in seiner Heimat ebenso wie der im letzten Sommer gekommene Tscheche Richard Jares jahrelange Erstligaerfahrung gesammelt und mit Sean Sullivan konnte ein Spieler verpflichtet werden, der in der letzten Saison schon in Straubing seinen Wert unter Beweis gestellt hat. Dazu steht mit Colten Teubert der körperlich größte Spieler des Teams in der Defensive Gewehr bei Fuß.

Das i-Tüpfelchen auf der hart arbeitenden Defensive ist allerdings Torhüter Mathias Lange. Der gebürtige Österreicher schaffte in der letzten Spielzeit nach drei Jahren in der 2. Bundesliga den Sprung in die DEL und ist derzeit die unangefochtene Nummer eins. Seine Glanzleistungen verschafften ihm inzwischen schon drei Mal de Wahl in das All-Star-Team der Woche der Eishockey-News.

Am Freitag gab es allerdings das böse Erwachen mit einer 1:8-Klatsche beim Tabellenzweiten in München. Bis kurz vor Ende des zweiten Drittels konnten die Iserlohner das Match noch offen halten, doch nach dem 4:1 in der 39. Minute brachen im letzten Drittel alle Dämme. Der Tabellensechste dürfte also am Sonntag im Heimspiel gegen die Adler hinreichend motiviert sein, wieder eine akzeptable Leistung abzuliefern.

Facts:
Den letzten dreifachen Punktgewinn der Adler in Iserlohn gab es vor mehr als dreieinhalb Jahren: ein 5:3-Sieg am 6.3.2011 +++ in Iserlohn konnten die Adler nur 10 von 28 Auswärtsspielen seit Gründung der DEL gewinnen (80:92 Tore) +++ Roosters-Goalie Mathias Lange hat in seinen beiden Einsätzen der letzten Saison fast 95% der Schüsse gegen die Adler gehalten (2,03 Gegentore pro Spiel) +++ aktuell hat Lange mit 93,4% die zweitbeste Fangquote aller DEL-Torhüter +++ nur Schwenningens Dimitri Pätzold (639) und Krefelds Tomas Duba (625) haben mehr Schüsse auf sein Tor bekommen als Lange (597)

Iserlohn Roosters - Adler Mannheim
Sonntag, 23.11.2014, 18:30
Eisstadion am Seilersee, Iserlohn

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.




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Derbytime in Mannheim – Adler empfangen Wild Wings

20. November 2014

Im Baden-Württemberg-Derby treffen die Adler Mannheim am Freitag, den 21.11.14, auf die Schwenninger Wild Wings. Nach der 2:4-Heimniederlage gegen den ERC Ingolstadt und dem Münchner Auswärtssieg am vergangenen Dienstag in Krefeld beträgt der Vorsprung auf Platz zwei nur noch zwei Zähler. Punkte müssen also her, um die Verfolger weiterhin auf Distanz zu halten. Tickets für das brisante Derby sind nur noch in wenigen Kategorien erhältlich. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr.


Im Heimspiel gegen die Wild Wings geht es für die Adler in erster Linie darum, die Kräfteverhältnisse wieder gerade zu rücken, denn im ersten Aufeinandertreffen in Schwenningen zogen die Kurpfälzer mit 2:5 den Kürzeren und kassierten nach 14 Jahren die erste Derby-Niederlage. Doch angesichts der prekären Lage im Schwarzwald – die Schwenninger trennten sich unter der Woche nach zuletzt acht Niederlagen in Folge von ihrem Cheftrainer Stefan Mair – dürfte dieses Unterfangen durchaus zu einer Mammutaufgabe werden.

Im ersten Spiel nach der Ära Mair konnten die Wild Wings durch einen 3:2-Auswärtssieg bei den Thomas Sabo Ice Tigers wieder etwas Selbstvertrauen tanken und den Abstand auf Platz zehn verkürzen. „Schwenningen hat in Nürnberg mit sehr viel Leidenschaft gespielt. Die Mannschaft wird jetzt noch stärker sein“, weiß Cheftrainer Geoff Ward, der dem morgigen Kontrahenten großen Respekt entgegenbringt.

Unterdessen muss der 52-jährige Kanadier auf Adler-Stürmer Jamie Tardif verzichten, der sich im Heimspiel gegen Ingolstadt eine Oberkörperverletzung zugezogen hat und der Mannschaft vorübergehend nicht zur Verfügung stehen wird. Dafür können Ward und seine beide Assistenten Jay Leach und Craig Woodcroft wieder auf die Dienste von Frank Mauer zurückgreifen. Der Angreifer mit der Rückennummer 28 hat seine Schulterverletzung vollständig auskuriert. „Ich bin sehr froh, dass ich endlich wieder spielen kann. Ich habe zwar viel und effektiv trainiert und bin daher auf einem guten Fitnesslevel, aber ich werde mit Sicherheit ein bisschen Zeit brauchen, um wieder reinzukommen“, so Mauer.

Für das Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings sind nur noch wenige Restkarten verfügbar. Alle Fans, die beim Derby in der SAP Arena live dabei sein wollen, sollten sich also sputen. Die Eintrittskarten sind im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333 oder im Internet unter www.saparena.de erhältlich. Die Abendkassen öffnen am Freitag 90 Minuten vor Spielbeginn.

Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt die Partie ab 19.30 Uhr live im Webradio.



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Niki Goc trifft am Freitag auf seinen Bruder Sascha

Der nächste Gegner der Adler: Schwenninger Wild Wings

20. November 2014

Vom einem Aufwärtstrend bei den Wild Wings schrieben wir vor dem letzten Baden-Württemberg-Derby Mitte Oktober, in dem die Schwarzwälder die Adler dann auch prompt mit einem 5:2-Sieg in die Schranken wiesen. Es war eine von nur vier Niederlagen der Adler in der laufenden Saison und für die tatsächlich gut gestarteten Schwenninger folgte nur fünf Tage später mit einem 3:2 gegen Krefeld der sechste Sieg im elften Saisonspiel - eine Bilanz, die sich sehen lassen konnte.

Doch danach ging es bergab. Es folgten acht Niederlagen in Folge und der Absturz auf Rang zwölf der Tabelle. Damit findet sich das Team um Kapitän Sascha Goc urplötzlich in den Sphären der Tabelle wieder, die man aus der letzten Saison schon kennt und eigentlich in diesem Jahr hinter sich zu lassen hoffte.

Am Montag fiel dann die Entscheidung, sich von Trainer Stefan Mair zu trennen, der seit Sommer 2012 bei den Wild Wings an der Bande stand. Der Südtiroler hatte das Team gleich in seiner ersten Amtszeit ins Finale der 2. Bundesliga geführt und in der letzten Saison schließlich an das Niveau der DEL herangeführt. Offensichtlich traute man dem 47-Jährigen nun aber nicht mehr zu, das Team aus der Misere zu führen und die Leistungen wieder zu stabilisieren.

Trainerwechsel haben zunächst einmal immer den Effekt, dass damit die Mannschaft in Zugzwang kommt - jeder Spieler muss nun natürlich zeigen, dass er die Signale verstanden hat und alles daran setzen wird, der Klubführung und einem neuen Trainer mit Leistungsbereitschaft zu begegnen.

Spiel eins in der Zeit nach Mair zeigte auch gleich erste positive Ergebnisse: am Dienstag holte das Team bei den ansonsten recht heimstarken Ice Tigers in Nürnberg mit einem 3:2-Erfolg den dritten Auswärtssieg der Saison. Für das Match am Freitag in Mannheim ist sicherlich keine zusätzliche Motivation erforderlich.

Auf dem Eis fehlte es zuletzt sowohl hinten als auch vorne. 70 Gegentore sind die zweitschlechteste Bilanz aller DEL-Teams, dafür stockt in der Offensive die Produktion der eigentlich bewährten Kräfte. Während die Bilanz von Neuzugängen wie Kyle Greentree, Jon Matsumoto oder MacGregor Sharp recht ansehnlich ist, stockt der Motor bei Spielern wie Morten Green (ein Tor), Ryan Ramsay (kein Tor) oder auch Neuzugang Ashton Rome (ein Tor). Auch der für den langzeitverletzten Ramsay verpflichtete Nick Palmieri, der im Vorjahr noch 35 Scorerpunkte für München sammelte, konnte in seinen ersten vier Einsätzen noch nichts Zählbares hinterlassen - abgesehen von einer Spieldauerdisziplinarstrafe nach zehn Minuten in seinem ersten Spiel für die Wild Wings. Es gibt also einige Baustellen bei den Schwänen.

Facts:
Nur Straubing (73) hat bisher mehr Gegentore kassiert als Schwenningen (70) ... nur die Keeper aus Augsburg (Mason: 90,0%) und Straubing (Strahlmeier: 89,7%, Bacashihua: 88,9%) haben bisher eine schlechtere Fangquote als Wild Wings-Goalie Dimitri Pätzold (90,4%) ... der letzte Schwenninger Sieg in Mannheim war ein 3:0 am 26.10.2001 ... bei den Adlern spielten damals unter anderem Robert Müller, Dennis Seidenberg, Stefan Ustorf und Stéphane Richer, bei Schwenningen Marcel Goc und Jackson Penney ... für Sascha Goc ist das Match am Freitag die 32. DEL-Partie gegen die Adler seit seinem Wechsel aus Mannheim nach Hannover im Sommer 2005 ... das 5:2 Mitte Oktober war der erste Sieg für ihn gegen die Adler nach zehn Niederlagen in Folge

Adler Mannheim - Schwenninger Wild Wings
Freitag, 21.11.2014, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.



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