Der nächste Gegner der Adler: EHC Red Bull München

04. Dezember 2016

Neun Spiele in Folge hatte der Deutsche Meister gewonnen, sich ein sattes Polster auf die Verfolger an der Tabellenspitze erarbeitet. Mit breiter Brust marschierte die Truppe von Don Jackson von Spiel zu Spiel und ließ sich auch durch einen 0:3-Rückstand gegen Krefeld oder einen 1:3-Rückstand gegen Iserlohn nicht beeindrucken. Und dann gibt der Tabellenführer beim Spitzenspiel in Nürnberg eine 5:1-Führung aus der Hand und nimmt am Ende nur einen Zähler mit nach Hause.

Das Spitzenspiel der DEL am vergangenen Wochenende war mit Sicherheit das Highlight der bisherigen DEL-Saison und ließ die Liga aufhorchen. Am Freitag waren die Bayern spielfrei, so dass das Match am Sonntagnachmittag in der SAP Arena der erste Auftritt der Mannschaft seit dem bemerkenswerten Spiel in Nürnberg ist.

Kein Zweifel also, dass die Mannschaft um Kapitän Michael Wolf nicht alleine wegen des herausfordernden Spiels gegen die Adler motiviert sein wird. Der Titelverteidiger wird alles daran setzen, die Pleite aus Nürnberg vergessen zu machen und nicht auch noch das nächste Spitzenspiel in den Sand zu setzen.

Augen auf... Derek Joslin! Eigentlich war der Kanadier nicht als übermäßig offensivstarker Verteidiger bekannt, als er vor zwei Jahren aus Schweden nach Nürnberg in die DEL wechselte. Doch schon in der letzten Saison machte der 29-Jährige mit 33 Punkten in der Vorrunde auf sich aufmerksam. Am vergangenen Sonntag setzte Joslin seine Klasse in drei Tore gegen seinen Ex-Klub um.

Fakt: Der EHC Red Bull München zeigt gleich mehrere Parallelen zur Meistermannschaft der Adler aus der Saison 2014/15 auf: das Team dominiert die Konkurrenz, hat das beste Unterzahlspiel der Liga, aber ein vergleichsweise schlechtes Powerplay (nur Platz 13 unter 14 Teams).

DEL-Bilanz der Adler gegen München seit 1994: 25 Spiele, 13 Siege, 12 Niederlagen, 81:67 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen München 2015/16: kein Sieg aus vier Spielen, 4:12 Tore

Die bisherigen Spiele der Adler gegen München in der laufenden Saison: 3:6 (H)

Adler Mannheim - EHC Red Bull München
Sonntag, 04.12.2016, 14.00 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/webradio/adler, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream unter https://www.telekomeishockey.de/event/adler-mannheim-ehc-red-bull-muenchen/129 übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp)



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Der nächste Gegner der Adler: Fischtown Pinguins

02. Dezember 2016

Der Liga-Neuling aus Bremerhaven steht auf Platz 9 der Tabelle, das haben dem Team von der Nordseeküste vor Saisonbeginn die Wenigsten zugetraut. Für richtig Aufsehen sorgten die beiden Auswärtssiege in München und Köln - bei beiden Teams holte sich die Truppe Ende Oktober innerhalb von nur drei Tagen jeweils drei Punkte. Und da der Aufschwung nach nur einem Sieg aus den ersten sechs Spielen auch erst im Oktober so richtig einsetzte, ist eigentlich nicht zu erwarten, dass den Pinguins im Laufe der Saison die Luft ausgehen könnte. Im Gegenteil. Man hat das Gefühl, Leistung und Selbstvertrauen steigern sich von Woche zu Woche.

Zwar schwächelt die Offensive des Teams, mit nur 51 Toren aus den ersten 23 Spielen hat die Truppe von Trainer Thomas Popiesch die schlechteste Ausbeute aller 14 Teams, dafür reißt die Defensive wieder Einiges heraus. Immerhin haben die vor den Bremerhavenern platzierten Augsburger, Berliner und Ingolstädter bisher mehr als die 64 Gegentore kassiert, die die beiden Torhüter Jerry Kuhn und Jani Nieminen hinnehmen mussten.

Nachdem Nieminen zum Saisonstart die klare Nummer eins war, gibt Popiesch seit Anfang Oktober beiden Goalies ausreichend Spielzeit und bekommt das Vertrauen zurückgezahlt. Kuhn hat in seinen acht Saisoneinsätzen sogar die beste Fangquote aller DEL-Torhüter, die Werte von Nieminen können sich auch sehen lassen. Und in den letzten vier Partien erzielten die Gegner drei Mal nur jeweils einen Treffer, nur Tabellenführer München schaffte Mitte vergangener Woche drei Tore beim Auswärtssieg.

Augen auf... Jani Nieminen und Jerry Kuhn! Das Torhüterduo ist derzeit einer der Erfolgsgaranten der Mannschaft. Der 29-jährige Nieminen spielte den überwiegenden Teil seiner Karriere in Finnlands erster Liga, auch wenn er mit seinen Leistungen unter dem Radar der internationalen Scouts oder der finnischen Auswahltrainer blieb. Der ein Jahr ältere Kuhn, gebürtiger US-Amerikaner mit deutschem Pass, spielt seine zweite Saison in Bremerhaven und war schon in der DEL2 ein starker Rückhalt. Seine Europastationen zuvor waren Ljubljana (EBEL), Pustertal (Italien) sowie vor drei Jahren vier DEL-Einsätze für Krefeld.

Fakt: Auch die Zuschauer im hohen Norden honorieren die starken Leistungen des Teams. Mit 4.370 Zuschauern pro Spiel liegt Bremerhaven derzeit auf Platz fünf der Zuschauerrangliste.

Die bisherigen Duelle der Adler gegen Bremerhaven:
Vor dem Bremerhavener DEL-Aufstieg trafen beide Teams im Deutschen Eishockey-Pokal schon zwei Mal aufeinander. Die Adler gewannen mit 4:0 (am 25.10.2005) und 5:1 (am 16.1.2007) beim damaligen Zweitligisten.

Die bisherigen Spiele der Adler gegen die Pinguins in der laufenden Saison: 4:2 (H)

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Adler Mannheim
Freitag, 02.12.2016, 19.30 Uhr
Eisarena am Wilhelm-Kaisen-Platz, Bremerhaven

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/webradio/adler, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream unter https://www.telekomeishockey.de/event/pinguins-bremerhaven-adler-mannheim/123 übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp)
http://bit.ly/androidadlerapp)



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Doppelte Premiere in Bremerhaven

01. Dezember 2016

Drei Tage nach seiner Ankunft in Mannheim drehte sich beim Pressetalk am Donnerstag natürlich alles um Carlo Colaiacovo. Wird er bereits im Auswärtsspiel am Freitag in Bremerhaven sein DEL-Debüt geben? Wie hat Sean Simpson ihn eingeplant? Worauf freut sich der Verteidiger am meisten?

Sean Simpson hat einen klaren Plan für Bremerhaven.

„Er wird sicher spielen“, sagte der Headcoach im Hinblick auf Freitag. „Wie lange er aber auf dem Eis sein wird, werden wir sehen. Carlo ist jetzt drei Tage bei uns und hat noch ein wenig Jetlag“, will Simpson den Italo-Kanadier behutsam in die Mannschaft integrieren. Daher verwundert es auch nicht, dass Colaiacovo für das erste Spiel noch nicht in den Specialteams eingeplant ist.

Doch nicht nur in den Trainingseinheiten am Mittwoch und Donnerstag hat er einen guten Eindruck beim Trainer hinterlassen, sondern auch in der Kabine: „Carlo ist ein sehr freundlicher und sympathischer Typ. Was seine spielerischen Fähigkeiten angeht, spricht sein Lebenslauf für sich: Er wurde in der ersten Runde gedrafted und absolvierte anschließend fast 500 NHL-Spiele.“

Volle Konzentration auf Freitag

Für die Adler ist die Partie am Freitag eine Premiere: Zum ersten Mal muss Mannheim in der DEL in Bremerhaven ran. „Sie arbeiten sehr hart und stehen defensiv sehr gut. Vor allem in Bremerhaven wird das eine schwere Aufgabe, zu Hause haben sie schon einige Teams vor eine schwere Aufgabe gestellt“, warnt Simpson vor dem Tabellenneunten.

Das Heimspiel gegen München am Sonntag wirft zwar seine Schatten voraus, davon will Simpson aber noch nichts wissen: „Sicher sind Spiele gegen den amtierenden Meister immer groß und eine Herausforderung. Aber wir schauen erst auf den Sonntag, wenn unser Spiel in Bremerhaven vorbei ist. Die Mannschaft ist voll auf den Freitag fokussiert.“

“Laut und wild“

Zumal seine Mannschaft nach vier Siegen in Folge auf Kurs ist. „Eine Siegesserie sorgt immer für Begeisterung. Die Jungs sind froh und happy, aber die nächsten drei Punkte warten bereits“, hat der Cheftrainer nur die Fischtown Pinguins im Kopf. Und Colaiacovo? Ist er nervös wegen seiner DEL-Premiere? „Überhaupt nicht“, wiegelt er ab. „Ich spiele schon zu lange Eishockey, um deswegen nervös zu werden. Die Vorfreude überwiegt ganz klar.“

Nicht nur auf das Spiel, auch auf die Atmosphäre in der Halle. „Die Stimmung in europäischen Hallen ist wie beim Fußball, laut und wild. Das habe ich beim Spengler Cup 2012 mit Team Kanada schon erleben dürfen. Wieder vor solchen Kulissen zu spielen, darauf freue ich mich seit meiner Unterschrift in Mannheim.“

Adler live erleben

Das Auswärtsspiel bei den Fischtown Pinguins (Freitag, 02. Dezember, 19.30 Uhr) wird im Livestream der Telekom unter https://www.telekomeishockey.de/event/pinguins-bremerhaven-adler-mannheim/123 übertragen. Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt im Webradio und auf der Frequenz 106,1. Auch der Liveticker der Adler-App meldet sich.

Für das Heimspiel der Adler gegen den EHC Red Bull München (Sonntag, 04. Dezember, 14.00 Uhr) gibt es noch Karten in fast allen Kategorien im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Medien

Die Stimmen vor dem Spiel mit Carlo Colaiacovo



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