Ingolstadts Keeper Timo Pielmeier parierte beim 4:2-Sieg seiner Mannschaft im November in Mannheim 41 Schüsse

Der nächste Gegner der Adler: ERC Ingolstadt

18. Dezember 2014

Bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison treffen die Adler am Freitag auf den amtierenden Deutschen Meister aus Ingolstadt. Die Panther sind nach den Adlern und München die dritte Mannschaft, die sich derzeit vom Tabellenmittelfeld etwas absetzen konnten. Mit 52 Zählern - zehn weniger als die Adler - liegt das Team von Trainer Larry Huras derzeit mit einem Spiel Rückstand sechs Punkte vor den viertplatzierten Wolfsburgern.

Ein kleines Zwischentief gab es für das Team Ende November: ausgerechnet nach dem 4:2-Auswärtssieg in Mannheim am 16.11. kassierten die Bayern erstmals in dieser Saison drei Niederlagen in Folge. Krefeld und Hamburg gewannen ihre Heimspiele gegen den ERC, die Kölner Haie entführten dazwischen zwei Punkte aus der Donaustadt.

Mit einem 5:3 in Iserlohn fand man aber schnell in die Erfolgsspur zurück und freut sich nun nach fünf Siegen aus den letzten sechs Partien auf das Spitzenspiel gegen die Adler vor eigenem Publikum. Mit der nach den Adlern zweitbesten Heimbilanz aller Teams macht man sich auch berechtigte Hoffnungen auf Punkte aus der Partie gegen die Quadratestädter.

Die offensiven Leistungen des Teams sind auch durchaus beachtlich, mit 98 Toren hat der ERC bisher sogar zwei Mal mehr getroffen als Mannheim und München. Die Last ist dabei auch auf viele Schultern verteilt, denn schon acht Spieler haben mehr als 15 Scorerpunkte gesammelt. Nur der Defensive fehlte es im ersten Saisondrittel noch etwas an Stabilität, doch hier scheint sich das Team inzwischen gefunden zu haben. In den letzten fünf Spielen kassierte Torhüter Timo Pielmeier nur sieben Gegentreffer.

Einen Teil dazu beigetragen hat vielleicht auch Neuzugang Alexandre Picard. Der Franko-Kanadier kam Ende November mit der Referenz von 253 NHL-Spielen an die Donau. Picard spielte in der vergangenen Saison in Österreich bei den Graz 99ers, konnte sich zu Saisonbeginn beim Schweizer Erstligisten in Fribourg aber bei einem Try-Out nicht für einen Vertrag empfehlen.

Facts:
Ingolstadt hat sechs der letzten sieben Heimspiele gewonnen +++ Topscorer ist Brandon Buck (14 Tore und 15 Assists aus 26 Spielen) +++ Ingolstadt hat knapp hinter den Adlern (12,7%) das drittschlechteste Powerplay der Liga (14,8%) +++ Thomas Greilinger hat in seinen 24 DEL-Partien gegen die Adler seit seinem Wechsel nach Ingolstadt 6 Tore und 16 Assists gesammelt +++ nachdem die Adler am Dienstag gegen Augsburg ihr erstes Penaltyschießen der Saison absolviert haben, ist Ingolstadt das letzte Team der Liga, das in der laufenden Saison noch nicht über die Overtime hinaus musste +++ mit 11,3% haben die Stürmer des ERC die beste Trefferquote der Liga

ERC Ingolstadt - Adler Mannheim
Freitag, 19.11.2014, 19:30 Uhr
Saturn-Arena, Ingolstadt

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 und im Livestream bei Laola1.TV unter http://www.laola1.tv/de-de/live/erc-ingolstadt-adler-mannheim/236269.html übertragen.

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Marcus Kink: „Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und hier zu spielen.“

17. Dezember 2014

Er kämpft um jeden Zentimeter Eis, er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und er geht stets mit gutem Beispiel voran: Die Rede ist von Adler-Kapitän Marcus Kink. Der gebürtige Düsseldorfer befindet sich in bestechender Form und ist derzeit mit acht Toren und zwölf Vorlagen fünftbester Punktesammler der Blau-Weiß-Roten. Wir haben uns nach dem Mittwochstraining mit Marcus Kink getroffen und mit ihm ein paar Worte gewechselt.

Marcus, Glückwunsch zum gestrigen Erfolg gegen Augsburg. Es war der vierte Sieg in Folge und der dritte binnen fünf Tagen. Die Mannschaft hat also allen Grund zur Freude.

Das ist richtig. Wir haben in den letzten Spielen hart für die Siege gearbeitet und sind dafür auch belohnt worden. Wenn wir immer elf Punkte aus vier Spielen holen würden, dann wäre das hervorragend.

Wie schwierig war es nach dem emotionalen Sieg am Freitag gegen München, sich zwei Tage später mental auf das Spiel gegen die Roosters vorzubereiten?

Die Vorfreude auf das Spiel in München war riesig, und die drei Punkte, die wir gegen den EHC geholt haben, waren enorm wichtig. Nach so einem großen Sieg ist es schwer, sich schnell auf das nächste Spiel vorzubereiten, aber das ist uns sehr gut gelungen. Riesenkompliment an die Mannschaft.

Trainer Geoff Ward war zwar nach dem gestrigen Spiel gegen Augsburg mit den zwei Punkten zufrieden, aber nicht mit der Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Warum hat sich das Team deiner Meinung nach schwer getan, den Spielplan umzusetzen und das Heft in die Hand zu nehmen?

Wir haben gestern gegen eine gute Mannschaft gespielt. Augsburg hat es uns nicht leicht gemacht und Chris Mason hat stark gehalten. Ich denke, dass wir nach ein paar Minuten im ersten Drittel sehr gut im Spiel waren und uns auch viele Torchancen erarbeitet haben. Leider haben uns nach der Führung ein oder zwei Prozent gefehlt, um das Spiel komplett zu übernehmen. Dadurch ist Augsburg wieder zurück ins Spiel gekommen. Das Powerplay bereitet uns im Moment ein bisschen Probleme. Das eine oder andere Überzahltor hätte uns sicherlich gut getan, aber wir arbeiten daran. Trotz allem war es ein guter Sieg, weil wir einen Weg gefunden haben, die Punkte zu holen.

Für uns hast du in dieser Saison eine unglaubliche Entwicklung genommen und noch einmal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Sehen wir zurzeit den stärksten Marcus Kink aller Zeiten?

Das weiß ich nicht, das können andere besser beurteilen. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und hier zu spielen. Ich will dem Team jeden Tag und in jedem Spiel helfen und mich stetig weiterentwickeln. Durch das Trainerteam ist ein neuer Schwung durch die Mannschaft und die Eishockeystadt Mannheim gegangen. Und ich versuche einfach, diesen Schwung mitzunehmen, meinen Teil zum Erfolg beizutragen und immer mein Bestes zu geben.

Die Adler stehen derzeit mit vier Punkten Vorsprung auf München an der Spitze der DEL. Stärkt die aktuelle Tabellensituation das ohnehin schon große Selbstbewusstsein noch mehr?

Der Blick auf die Tabelle ist eine Momentaufnahme und ein gutes Gefühl. Es bestätigt unsere harte Arbeit und dass wir auf einem guten Weg sind. Nichtsdestotrotz sind erst 27 Spiele gespielt, es kommen noch einige Spiele und es sind noch viele Punkte zu vergeben. Bis jetzt haben wir nichts erreicht und auch nichts gewonnen. Wir müssen weiter hart arbeiten und uns stetig verbessern.

Jetzt geht’s nach Ingolstadt und Straubing. Wie sind Deine Erwartungen?

Das sind natürlich zwei schwere Auswärtsspiele. Ingolstadt ist im Moment ziemlich heiß und in Straubing tun wir uns oft schwer. Es ist aber wichtig, dass wir uns jetzt erst einmal auf Freitag konzentrieren und in Ingolstadt den Kampf annehmen. Unsere Stärken sind wichtig und diese müssen wir durchsetzen.



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WIR BEKENNEN FARBEN: Das Neujahrsderby steht unter dem Motto "Alle in Rot".

Spiel der leuchtenden Herzen 2014 restlos ausverkauft – „Alle in Rot“ am Neujahrstag

16. Dezember 2014

Das Spiel der leuchtenden Herzen am 23. Dezember gegen die Krefeld Pinguine ist bereits restlos ausverkauft. Um die Besucher in der SAP Arena auf die besinnlichen Feiertage einzustimmen, sorgen traditionell beim letzten Spiel vor Weihnachten über zehntausend blinkende Herzen für eine festliche und verzauberte Atmosphäre.

Für Abwechslung an den Weihnachtsfeiertagen sorgen die Adler bereits am Freitag, den 26.12.14, mit dem Heimspiel gegen den ewigen Rivalen aus Köln. Und am 01. Januar 2015 wartet schon das nächste Highlight in der SAP Arena. Zum Neujahrsderby empfangen die Adler die Schwenninger Wild Wings. Das emotionale und prestigeträchtige Derby findet unter dem Motto „Alle in Rot“ statt. Während die Mannschaft in den roten Alternate-Jerseys auflaufen wird, werden alle Fans, Partner und Sponsoren dazu aufgerufen, die SAP Arena in eine „rote Festung“ zu verwandeln. Durchsucht Eure Kleiderschränke nach roten Kleidungsstücken und zieht alles an, was Ihr findet. Ob Trikot, Pullover, T-Shirt, Jacke, Cap oder Schal, alles in Rot zählt und hilft gemeinsam Farben zu bekennen.

Passend zum Neujahrstag wird es in den Umläufen der SAP Arena Sekt, traditionelle Neujahrsbrezeln und glückbringende Marzipanschweinchen zu kaufen geben.

Die Adler freuen sich auf drei hochklassige, spannende und spektakuläre Eishockeyspiele in der SAP Arena. Das Spiel der leuchtenden Herzen beginnt um 19.30 Uhr. Das Schlagerspiel gegen die Kölner Haie beginnt ebenso um 17.45 Uhr wie das Derby gegen die Schwenninger Wild Wings. Für diese beiden Partien sind noch Eintrittskarten in einigen Kategorien erhältlich.



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15. Dez. '14 Adler City Store am 16. Dezember nur bis 16.00 Uhr geöffnet 15. Dez. '14 Der nächste Gegner der Adler: Augsburger Panther
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