26 Spiele bestritt Dennis Seidenberg in dieser Saison für die Adler. Seit Januar steckt er wieder im Trikot der Boston Bruins.

Zu Besuch bei unseren NHL-Cracks – Dennis Seidenberg

07. Februar 2013

Vor gut vier Wochen fiel die Entscheidung, dass die NHL eine den Lockout beendet und Mitte Januar doch noch in die Saison startet. In der Nacht vor dem Gastspiel der Adler in Nürnberg kam die Nachricht, was für Dennis Seidenberg bedeutete, kein Spiel mehr für die Adler, Buchung eines Fluges nach Boston und umgehende Rückkehr in seine amerikanische Heimat. Nach 26 Spielen im Trikot der Adler und der Teilnahme am Spengler Cup in Davos war das kurze, aber sehr erfolgreiche Gastspiel des ehemaligen Jungadlers und jetzigen NHL-Stars beendet.


Für seine Boston Bruins hat der gebürtige Villinger nun sieben Spiele bestritten und liegt in der Northeast Division auf dem ersten Platz. Wir haben Dennis Seidenberg kurz nach dem Spiel bei den Montreal Canadiens in den Katakomben des Bell Centers getroffen und mit ihm gesprochen. Das rechte Knie in einen dicken Eisbeutel gewickelt, strahlte er nach dem 2:1-Sieg seiner Bruins Zufriedenheit aus. Gleich im ersten Saisonspiel gegen die New York Rangers am 19. Januar hatte er sich nach einem Check eine Knieprellung zugezogen, doch nach nur zwei Spielen Pause stand er schon wieder auf dem Eis und nimmt die Verletzung nicht tragisch: „Das Knie ist in Ordnung. So lange es mich beim Spiel nicht hindert, ist das alles kein Problem.“ Und gehindert hat es ihn in der Tat nicht, ebenso abgeklärt und souverän wie bei den Adlern spielte er bei den stark in die Saison gestarteten Canadiens und half so mit, dass sein Goalie Tuukka Rask nur ein Gegentor hinnehmen musste. Mit über 25 Minuten Eiszeit stand er nach Zdeno Chara am längsten auf dem Eis.

Vor allem im Penalty-Killing ließ er seine Übersicht und seine Klasse mehrmals aufblitzen, indem er Zweikämpfe geschickt für sich entschied und den Puck kompromisslos aus der Gefahrenzone beförderte. Dass er nach dem Spiel nicht sehr viel Zeit hatte, ist dem straffen Spielplan geschuldet. Innerhalb von dreieinhalb Monaten müssen 42 Vorrundenspiele absolviert werden, ehe die Playoffs beginnen. Direkt nach dem Spiel ging es für die Bruins mit dem Bus zum Flughafen und dann per Charter zuück nach Boston, wo es dann am Samstag und Sonntag gegen Tampa Bay und in Buffalo weitergeht. In Buffalo kommt es am Sonntag zum erneuten Aufeinandertreffen der Ex-Adler. Vor einer Woche unterlagen die Bruins den Sabres mit 4:7, haben also etwas gut zu machen.

Nach einem kurzen Plausch ließen wir Seidenberg dann schnell wieder von dannen ziehen. Nach einem kurzen Kraftraining nach dem Spiel, dem Treffen mit uns und der folgenden Dusche blieb nicht viel Zeit für anderes. Wir wünschen Dennis Seidenberg weiterhin viel Erfolg und drücken ihm die Daumen, dass er weiter verletzungsfrei durch die Saison kommt.



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