Traf gegen Hamburg erstmals im Trikot der Adler.

Fünf Fragen an…Dominik Bittner

08. Februar 2013

Für Dominik Bittner gab es am vergangenen Sonntag gleich doppelten Grund zum Feiern. Zum einen gewann er mit den Adlern gegen die Hamburg Freezers knapp mit 3:2 und zum anderen erzielte er in diesem Spiel seinen ersten DEL-Treffer. In der 18. Minute hatte sich der junge Verteidiger mit nach vorne gewagt und durch einen platzierten Schuss ins obere Eck dem Hamburger Torwart Niklas Treutle keine Chance gelassen. Wir haben den 20-Jährigen nach dem Freitagstraining getroffen und mit ihm über sein Tor, seine Rolle im Team und das Topspiel gegen die Kölner Haie am kommenden Dienstag gesprochen.


Dominik, nochmals herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten DEL-Tor beim letzten Heimspiel gegen Hamburg. Wie hast du die Situation in Erinnerung?

Yannic Seidenberg hat im Drittel der Hamburger perfekt den Weg frei geblockt und mir so die Torchance überhaupt erst ermöglicht. Ich bin dann von der Seite vors Tor gezogen und habe gesehen, dass da eine Menge Verkehr vor Treutle war. Deshalb habe ich die obere Ecke anvisiert und getroffen. Als ich realisiert habe, dass das Ding im Tor ist, habe ich mich tierisch darüber gefreut. Das war richtig geil!

Normalerweise darf man nach seinem ersten DEL-Tor den Spielpuck behalten. Wie war das bei dir?

So war es auch bei mir. Dennis Endras hat Marcus Kink zugerufen, dass er schnell noch den Puck für mich sichern soll und das hat er natürlich sofort gemacht. Jetzt lasse ich mir den Puck einrahmen und er wird natürlich irgendwo bei mir daheim einen Ehrenplatz finden. Die Jungs haben sich sehr mit mir gefreut und ich bin froh, dass wir das Match gegen Hamburg noch gewonnen haben. Da gab’s in der Kabine dann natürlich doppelten Grund zum Feiern.

Du hast dir in dieser Saison deine Einsatzzeiten durch starke Leistungen mehr als verdient. Wie siehst du deine Rolle im Team?

Meine oberste Priorität ist, defensiv solide zu stehen, daran hat auch das Tor gegen Hamburg nichts geändert. Ich bin sehr froh, dass ich so viel Eiszeit bekomme. Ich will auch in Zukunft jede Sekunde davon nutzen und meine Aufgaben gut erledigen. Ich gebe immer Vollgas und möchte mich so fürs nächste Spiel empfehlen. Das wird sich auch im weiteren Verlauf der Saison nicht ändern.

Aufgrund der Olympia-Qualifikation in Bietigheim legt die DEL an diesem Wochenende eine kleine Pause ein. Ihr habt deshalb auch ein paar freie Tage hinter euch. Wie gut hat das getan?

Das tat wirklich sehr gut. Man darf nicht vergessen, dass wir einige schwere Spiele hinter uns haben und im Dezember auch beim Spengler Cup gegen hochklassige Teams gespielt haben. Deshalb ist so eine kleine Regenerationspause auch immer sehr wichtig für das gesamte Team. Der Kopf wird frei, der Körper erholt sich und man freut sich schließlich auch schnell wieder auf die erste Trainingseinheit. Und am Dienstag wartet auch schon wieder eine schwere Aufgabe auf uns.

Du sagst es: Am kommenden Dienstag trefft ihr im Spitzenspiel auf Tabellenführer Köln. Was erwartest du von diesem Spiel?

Das wird sicherlich ein richtig gutes Match. Wir haben in den letzten Spielen schon Erfahrung mit Topteams gemacht und deshalb können wir mit viel Selbstbewusstsein nach Köln fahren. Die Haie sind uns von der Spielweise her sehr ähnlich. Sie spielen körperbetont und bringen viele Schüsse aufs Tor. Wir müssen von Anfang an bereit sein und uns sofort im Spiel festbeißen. Ich erwarte ein enges und interessantes Spiel.



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