Marcus Kink: „Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und hier zu spielen.“

17. Dezember 2014

Er kämpft um jeden Zentimeter Eis, er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und er geht stets mit gutem Beispiel voran: Die Rede ist von Adler-Kapitän Marcus Kink. Der gebürtige Düsseldorfer befindet sich in bestechender Form und ist derzeit mit acht Toren und zwölf Vorlagen fünftbester Punktesammler der Blau-Weiß-Roten. Wir haben uns nach dem Mittwochstraining mit Marcus Kink getroffen und mit ihm ein paar Worte gewechselt.

Marcus, Glückwunsch zum gestrigen Erfolg gegen Augsburg. Es war der vierte Sieg in Folge und der dritte binnen fünf Tagen. Die Mannschaft hat also allen Grund zur Freude.

Das ist richtig. Wir haben in den letzten Spielen hart für die Siege gearbeitet und sind dafür auch belohnt worden. Wenn wir immer elf Punkte aus vier Spielen holen würden, dann wäre das hervorragend.

Wie schwierig war es nach dem emotionalen Sieg am Freitag gegen München, sich zwei Tage später mental auf das Spiel gegen die Roosters vorzubereiten?

Die Vorfreude auf das Spiel in München war riesig, und die drei Punkte, die wir gegen den EHC geholt haben, waren enorm wichtig. Nach so einem großen Sieg ist es schwer, sich schnell auf das nächste Spiel vorzubereiten, aber das ist uns sehr gut gelungen. Riesenkompliment an die Mannschaft.

Trainer Geoff Ward war zwar nach dem gestrigen Spiel gegen Augsburg mit den zwei Punkten zufrieden, aber nicht mit der Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Warum hat sich das Team deiner Meinung nach schwer getan, den Spielplan umzusetzen und das Heft in die Hand zu nehmen?

Wir haben gestern gegen eine gute Mannschaft gespielt. Augsburg hat es uns nicht leicht gemacht und Chris Mason hat stark gehalten. Ich denke, dass wir nach ein paar Minuten im ersten Drittel sehr gut im Spiel waren und uns auch viele Torchancen erarbeitet haben. Leider haben uns nach der Führung ein oder zwei Prozent gefehlt, um das Spiel komplett zu übernehmen. Dadurch ist Augsburg wieder zurück ins Spiel gekommen. Das Powerplay bereitet uns im Moment ein bisschen Probleme. Das eine oder andere Überzahltor hätte uns sicherlich gut getan, aber wir arbeiten daran. Trotz allem war es ein guter Sieg, weil wir einen Weg gefunden haben, die Punkte zu holen.

Für uns hast du in dieser Saison eine unglaubliche Entwicklung genommen und noch einmal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Sehen wir zurzeit den stärksten Marcus Kink aller Zeiten?

Das weiß ich nicht, das können andere besser beurteilen. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und hier zu spielen. Ich will dem Team jeden Tag und in jedem Spiel helfen und mich stetig weiterentwickeln. Durch das Trainerteam ist ein neuer Schwung durch die Mannschaft und die Eishockeystadt Mannheim gegangen. Und ich versuche einfach, diesen Schwung mitzunehmen, meinen Teil zum Erfolg beizutragen und immer mein Bestes zu geben.

Die Adler stehen derzeit mit vier Punkten Vorsprung auf München an der Spitze der DEL. Stärkt die aktuelle Tabellensituation das ohnehin schon große Selbstbewusstsein noch mehr?

Der Blick auf die Tabelle ist eine Momentaufnahme und ein gutes Gefühl. Es bestätigt unsere harte Arbeit und dass wir auf einem guten Weg sind. Nichtsdestotrotz sind erst 27 Spiele gespielt, es kommen noch einige Spiele und es sind noch viele Punkte zu vergeben. Bis jetzt haben wir nichts erreicht und auch nichts gewonnen. Wir müssen weiter hart arbeiten und uns stetig verbessern.

Jetzt geht’s nach Ingolstadt und Straubing. Wie sind Deine Erwartungen?

Das sind natürlich zwei schwere Auswärtsspiele. Ingolstadt ist im Moment ziemlich heiß und in Straubing tun wir uns oft schwer. Es ist aber wichtig, dass wir uns jetzt erst einmal auf Freitag konzentrieren und in Ingolstadt den Kampf annehmen. Unsere Stärken sind wichtig und diese müssen wir durchsetzen.

WIR BEKENNEN FARBEN: Das Neujahrsderby steht unter dem Motto "Alle in Rot".

Spiel der leuchtenden Herzen 2014 restlos ausverkauft – „Alle in Rot“ am Neujahrstag

16. Dezember 2014

Das Spiel der leuchtenden Herzen am 23. Dezember gegen die Krefeld Pinguine ist bereits restlos ausverkauft. Um die Besucher in der SAP Arena auf die besinnlichen Feiertage einzustimmen, sorgen traditionell beim letzten Spiel vor Weihnachten über zehntausend blinkende Herzen für eine festliche und verzauberte Atmosphäre.

Für Abwechslung an den Weihnachtsfeiertagen sorgen die Adler bereits am Freitag, den 26.12.14, mit dem Heimspiel gegen den ewigen Rivalen aus Köln. Und am 01. Januar 2015 wartet schon das nächste Highlight in der SAP Arena. Zum Neujahrsderby empfangen die Adler die Schwenninger Wild Wings. Das emotionale und prestigeträchtige Derby findet unter dem Motto „Alle in Rot“ statt. Während die Mannschaft in den roten Alternate-Jerseys auflaufen wird, werden alle Fans, Partner und Sponsoren dazu aufgerufen, die SAP Arena in eine „rote Festung“ zu verwandeln. Durchsucht Eure Kleiderschränke nach roten Kleidungsstücken und zieht alles an, was Ihr findet. Ob Trikot, Pullover, T-Shirt, Jacke, Cap oder Schal, alles in Rot zählt und hilft gemeinsam Farben zu bekennen.

Passend zum Neujahrstag wird es in den Umläufen der SAP Arena Sekt, traditionelle Neujahrsbrezeln und glückbringende Marzipanschweinchen zu kaufen geben.

Die Adler freuen sich auf drei hochklassige, spannende und spektakuläre Eishockeyspiele in der SAP Arena. Das Spiel der leuchtenden Herzen beginnt um 19.30 Uhr. Das Schlagerspiel gegen die Kölner Haie beginnt ebenso um 17.45 Uhr wie das Derby gegen die Schwenninger Wild Wings. Für diese beiden Partien sind noch Eintrittskarten in einigen Kategorien erhältlich.

Drittes Spiel binnen fünf Tagen – Adler erwarten Panther

15. Dezember 2014

Keine Zeit zum Verschnaufen! Am Dienstag, den 16.12.14, steht das dritte Spiel binnen fünf Tagen auf der Agenda. Nach dem Auswärtssieg in München und dem gestrigen Heimerfolg gegen Iserlohn müssen die Adler vor heimischer Kulisse gegen die Augsburger Panther ran. Dabei geht es für das Team von Headcoach Geoff Ward um die nächsten „Big Points“ im Kampf um die Tabellenspitze. Das erste Bully fällt um 19.30 Uhr und Tickets für das Spiel sind noch in allen Kategorien erhältlich.

Bei den Augsburger Panther ging es in den vergangenen Wochen drunter und drüber. Auf einen überaus vielversprechenden Saisonstart folgte eine unerwartete und für viele unerklärliche sportliche Talfahrt. Die Mannschaft fiel in ein tiefes Loch und das gewonnene Selbstvertrauen kam völlig abhanden. Nach einer sechs Spiele andauernden Niederlagenserie verkündete der Club aus der Fuggerstadt am 01. Dezember die Trennung von Cheftrainer Larry Mitchell. Nun soll der bisherige Assistent Greg Thompson das Team aus der Krise führen.

Von einer Krise kann bei den Adlern aktuell nicht die Rede sein, ganz im Gegenteil! Am Sonntag stürmte das Team von Headcoach Geoff Ward durch einen 4:2-Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters an die Tabellenspitze der DEL. „Wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir um die Weihnachtszeit auf Platz eins stehen, dann hätte sich jeder von uns gefreut wie ein kleines Kind“, sagte Christoph Ullmann vor dem Duell gegen die Panther. „Die Augsburger sind momentan wie eine Wundertüte. Man weiß nicht, was man bekommt. Sie haben eine starke Mannschaft und der zwölfte Tabellenplatz spiegelt nicht das Potenzial wider“, so der Adler-Stürmer mit der Rückennummer 47 weiter.

In der Tat verfügen die Panther mit Dan DaSilva, Luigi Caporusso oder T.J. Trevelyan über starke Einzelkönner. „Augsburg spielt ohne Scheibe sehr gut. Die Mannschaft ist schnell und wird körperlich robust auftreten“, weiß Adler-Trainer Geoff Ward über die Stärken des morgigen Gegners. „Wenn wir nicht bereit sind für dieses Spiel und den Kampf nicht annehmen“, ist sich der Kanadier sicher, „bringen wir uns selbst in Schwierigkeiten.“

Für das Heimspiel am Dienstag gegen die Augsburger Panther sind noch Karten in allen Kategorien im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter unserer Tickethotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de oder an der Abendkasse ab eineinhalb Stunden vor Spielbeginn erhältlich.

15. Dez. '14 Der nächste Gegner der Adler: Augsburger Panther 13. Dez. '14 Adler wollen gegen Iserlohn Tabellenführung zurückerobern
13. Dez. '14 Der nächste Gegner der Adler: Iserlohn Roosters 11. Dez. '14 Gipfeltreffen in München: Adler wollen „rote Bullen“ zähmen
10. Dez. '14 Der nächste Gegner der Adler: EHC Red Bull München 10. Dez. '14 Auktion CHL Game Worn Jerseys – Noch ein Tag
09. Dez. '14 Nachgefragt bei Martin Buchwieser 09. Dez. '14 Fankalender 2015 ab sofort erhältlich
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