Bei den ersten beiden Saisonduellen der beiden Teams behielten die Adler die Oberhand, Anfang Januar kassierten die Mannheimer in Nürnberg eine 0:4-Schlappe

Der nächste Gegner der Adler: Thomas Sabo Ice Tigers

28. Februar 2015

Überraschend deutlich gewannen die Thomas Sabo Ice Tigers am Freitag ihr letztes Vorrundenheimspiel gegen Hamburg mit 5:0. Für die Hamburger ging es bei dem Spiel tatsächlich noch um die Platzierung, die Hanseaten rutschten von Platz drei auf vier ab. Das 5:0 war also keineswegs das Ergebnis fehlender Motivation des Gegners.

Doch die Franken brachte der Sieg nicht wirklich weiter, denn auch die Pre-Playoff-Konkurrenten aus Wolfsburg, Berlin und Krefeld gingen am Freitag als Sieger vom Eis. Derzeit haben die Nürnberger noch Platz acht und damit Heimrecht in den Pre-Playoffs sicher, doch die Plätze sieben oder auch neun sind noch in Reichweite. Das Team von Trainer Martin Jiranek dürfte am Sonntagnachmittag in der SAP Arena also ausreichend motiviert sein.

Dass der Manager im Winter das Trainergespann um Tray Tuomie vor die Tür setzte und sich selbst wieder an die Bande stellte, hat sich im Nachhinein positiv ausgezahlt - denn erst im Jahr 2015 konnten sich die Ice Tigers wieder in den Top 10 etablieren.

Der 4:0-Heimsieg gegen die Adler Anfang Januar war das zweite der letzten fünfzehn Spiele, in denen das Team nur drei Mal als Verlierer das Eis verließ. Nur so kletterte die Mannschaft wieder auf Rang acht und hat so noch alle Chancen auf einen positiven Saisonabschluss.

Facts:
Seit Anfang Januar haben die Nürnberger gegen jede der vor ihnen platzierten Mannschaften mindestens ein Spiel gewonnen +++ mit 169 Toren haben die Franken die viertbeste Offensive der Liga (Mannheim: 170) +++ auswärts hat Nürnberg nur sieben Partien gewonnen (davon nur fünf nach regulärer Spielzeit), nur die letzten Drei der Tabelle waren auswärts schlechter +++ Steven Reinprecht war am Freitag gegen Hamburg an vier der fünf Nürnberger Tore beteiligt und hat in der DEL-Scorerwertung nun auch Hamburgs Kevin Clark überholt (21 Tore und 46 Assists)

Adler Mannheim - Thomas Sabo Ice Tigers
Sonntag, 1.3.2015, 14:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.


Ex-Adler Felix Brückmann war beim 4:3-Sieg der Grizzlies in der SAP Arena Ende November einer der Garanten des Erfolges für die Niedersachsen.

Der nächste Gegner der Adler: Grizzly Adams Wolfsburg

26. Februar 2015

Lange Zeit sah es danach aus, als ob die Grizzly Adams auch in dieser Saison - zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren - wieder den direkten Playoff-Einzug schaffen würden. Doch der Weihnachtsmann bescherte den Niedersachsen ein knüppelhartes Programm, mit dem die Mannschaft von Pavel Gross in die Pre-Playoff-Ränge abrutschte.

Nach einer Niederlage in Berlin am zweiten Weihnachtsfeiertag holten die Wolfsburger nur einen Punkt zuhause gegen die Adler, verloren das anschließende Heimspiel gegen Köln und blieben dann in München ohne Torerfolg. In den zehn Spielen ab dem 26.12. gelangen der Mannschaft nur zwei Siege, womit die Chancen auf einen direkten Playoff-Einzug immer geringer wurden.

Zwei Spieltage vor Ende der X-TIP-Hauptrunde geht es für die Grizzlies eigentlich nur noch darum, das Heimrecht in den Pre-Playoffs zu verteidigen - drei Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellensiebten auf die neuntplatzierten Eisbären. Auch wenn die vier Punkte Rückstand auf Rang sechs theoretisch noch aufzuholen sind, haben das die Cracks des Halbfinalisten der letzten beiden Jahre eigentlich schon abgehakt: „Die Top-6 sind unrealistisch“, meint Stürmer Christoph Höhenleitner.

Die fehlenden Punkte hat die Mannschaft von Trainer Pavel Gross auf dem eigenen Eis liegen gelassen. Nur die beiden Letzten der Tabelle haben weniger dreifache Punktgewinne vor eigenem Publikum einfahren können als das Team des ehemaligen Adler-Kapitäns. Doch Statistiken aus der Vergangenheit werden niemandem helfen, wenn es am Freitagabend in Wolfsburg zur Sache geht. Das Team aus der VW-Stadt wird um jeden Punkt kämpfen - darauf werden sich die Adler gefasst machen können.

Facts:
Wolfsburg hat die drittschlechteste Heimbilanz aller 14 DEL-Teams (nur zehn Dreier auf eigenem Eis) +++ die Grizzlies haben die wenigsten Tore der ersten zehn Teams erzielt (148; Mannheim: 170) +++ Wolfsburgs dritter Torhüter Jimmy Hertel ist der einzige eingesetzte Keeper ohne Gegentor in der laufenden Saison, wenn auch nur mit zehn Minuten Eiszeit +++ Wolfsburg hat das beste Überzahlspiel (23,4%) und die meisten Powerplaytore (61) aller 14 DEL-Teams erzielt +++ Topscorer der Mannschaft ist Marco Rosa mit neun Toren und 36 Assists auf 50 Spielen (Platz zehn in der DEL-Scorerwertung)

Grizzly Adams Wolfsburg - Adler Mannheim
Freitag, 27.2.2015, 19:30 Uhr
Volksbank BraWo-Arena, Wolfsburg

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.

Adler reisen nach Wolfsburg – Am Sonntag kommt Nürnberg

26. Februar 2015

Durch den gestrigen 3:0-Heimsieg im Nachholspiel des 43. Spieltags gegen die Straubing Tigers ist den Adlern die Spitzenposition nicht mehr zu nehmen. Mit dem X-TiP-Hauptrundensieg in der Tasche und den Playoffs vor der Tür bestreitet das Team von Headcoach Geoff Ward am Wochenende seine letzten beiden Spiele der regulären Saison. Am Freitag, den 27.02.15, gastiert der Tabellenführer um 19.30 Uhr bei den Grizzly Adams Wolfsburg, zwei Tage später kommt es in der SAP Arena zum Hauptrunden-Finale gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr.

Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellendreizehnten aus Straubing, doch am Ende sicherten sich die Adler durch die Tore von Brandon Yip, Ronny Arendt und Matthias Plachta den X-TiP-Hauptrundensieg. Zum insgesamt fünften Mal in der DEL-Geschichte gehen die Mannheimer mit der besten Ausgangsposition in die am 11. März beginnenden Playoffs. „Wir wurden im Verlauf der Partie immer stärker“, sagte Adler-Trainer Geoff Ward nach dem Spiel. „Ich hoffe, dass wir diese Partie als Sprungbrett für die letzten beiden Spiele der Hauptrunde nutzen können“, so der 52-jährige Kanadier weiter.

Das Auswärtsspiel bei den Grizzly Adams sowie das Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers werden noch einmal echte Bewährungsproben, denn Wolfsburg und Nürnberg könnten mögliche Gegner der Adler im Playoff-Viertelfinale sein. Grund genug also, um alles aus sich herauszuholen und sich mit einem positiven Gefühl in die neuntägige Pause vor der K.-o.-Runde zu verabschieden.

Zumindest am Freitag gegen Wolfsburg wird Ward auf fünf Stammspieler verzichten müssen. Neben dem gesperrten Marcus Kink, der erst am Sonntag wieder spielen darf, fehlen auch die Stürmer Glen Metropolit und Jochen Hecht sowie die Verteidiger Danny Richmond und Sinan Akdag. Unklar ist derzeit noch, ob die angeschlagenen Spieler im Heimspiel gegen die Ice Tigers wieder mitwirken können.

Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt die letzten beiden Spiele der Hauptrunde wie gewohnt live im Webradio.


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