Vor dem Wolfsburger Tor herrschte beim ersten Saisonduell der beiden Teams viel Verkehr - am Ende gewannen die Adler mit 7:3

Der nächste Gegner der Adler: Grizzly Adams Wolfsburg

27. November 2014

Es wäre vermutlich die größte Überraschung der Saison gewesen, wenn eines der konstantesten Teams der letzten Jahre in dieser Spielzeit nicht wieder zu den Spitzenteams der Liga zählen würde. Dass der zehnte Platz nach der Vorrunde 2012/13 nur ein Ausrutscher war, mussten ja in den darauffolgenden Playoffs die Adler am eigenen Leib erfahren. Und auch in der vergangenen Saison kam das Team von Trainer Pavel Gross nach Platz sechs zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren ins Halbfinale.

Der Start in die laufende Spielzeit war nicht optimal: nach den beiden Auftaktsiegen gegen Düsseldorf und Köln folgten sechs Niederlagen in sieben Spielen, darunter auch das 3:7 in Mannheim am 21.9. Doch in den letzten dreizehn Spielen kassierten die Niedersachsen nur noch vier Niederlagen. Nach dem knappen 4:5 am vergangenen Sonntag im Nordderby gegen Hamburg liegen die Grizzlies aktuell auf Rang fünf der Tabelle.

Der gewachsene Stamm der Mannschaft wurde im Sommer nur punktuell verändert. Die beiden wichtigsten Neuzugänge sind Stürmer Mark Voakes, der aus Krefeld kam und prompt zum Topscorer der Mannschaft avancierte, sowieTorhüter Felix Brückmann. Der 23 Jahre alte Jungnationalspieler wechselte vor der Saison mit der Hoffnung auf bessere persönliche Perspektiven aus Mannheim nach Wolfsburg. Nach den starken Leistungen der bisherigen Nummer eins Sebastian Vogel war sicher nicht zu erwarten, dass sich Brückmann in Wolfsburg ins gemachte Nest setzen kann. Zu allem Überfluss kam damm kurz nach Saisonstart noch eine langwierige Muskelverletzung dazu, so dass der Ex-Adler bisher erst auf vier Einsätze kam. Doch inzwischen ist Brückmann wieder fit und wird morgen wohl auch zwischen den Pfosten stehen, wenn sein Team in der Mannheimer SAP Arena antritt.

Facts:
Topscorer der Grizzlies ist Mark Voakes mit neun Toren und sechzehn Assists aus 25 Spielen +++ neben Voakes liegt auch Marco Rosa (4 Tore, 19 Assists) derzeit unter den zehn besten Scorern der DEL +++ nach Ingolstadt hat Wolfsburg (genau wie Mannheim) die zweitbeste Offensive der DEL (74 Tore) +++ nach München haben die Grizzlies die zweitbeste Auswärtsbilanz aller DEL-Teams (18 Punkte aus 12 Spielen) +++ gegen Wolfsburg haben die Adler nur elf von 20 Heimspielen in der DEL gewonnen (52:50 Tore)

Adler Mannheim – Grizzly Adams Wolfsburg
Freitag, 28.11.2014, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.


Alle verbleibenden Vorrundenspiele ab 29. November im Vorverkauf

26. November 2014

Ab Samstag, den 29.11.14, gehen alle verbleibenden Vorrundenspiele der Adler Mannheim in den Vorverkauf. Darunter natürlich auch das Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen die Kölner Haie, das Neujahrsspiel am 01. Januar 2015 gegen die Wild Wings und die beiden Topspiele in der SAP Arena am 11. Januar sowie am 17. Februar 2015 gegen den Rekordmeister Eisbären Berlin. Für das Spiel der Herzen am 23. Dezember gegen die Krefeld Pinguine sind nur noch wenige Restkarten erhältlich.


Zweiter Familientag am 25.01.15

Der zweite Familientag der Saison findet am 25. Januar 2015 beim Heimspiel gegen die Augsburger Panther statt. Die Eintrittskarten im Oberrang kosten an diesem Tag für Erwachsene zehn Euro und für Kinder bis einschließlich zwölf Jahre nur fünf Euro.

Alle Tickets sind wie immer in unserem Online-Ticketshop unter www.saparena.de, unter der Tickethotline 0621-18190-333, im Ticketshop in der SAP Arena, im Adler City Store und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Adler sorgen im Derby für klare Verhältnisse – Charakter-Sieg in Iserlohn

26. November 2014

Kräfteverhältnisse im Derby wieder zurechtgerückt und zwei Tage später ein fast schon verloren geglaubtes Spiel gedreht – so lässt sich das zurückliegende Wochenende der Adler mit dem Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings und der Auswärtspartie in Iserlohn zusammenfassen.

Adler sorgen für klare Verhältnisse

Am Freitag im Derby brannte das Team von Headcoach Geoff Ward nach der 2:4-Heimniederlage gegen den Meister ERC Ingolstadt auf Wiedergutmachung. „Ein Spitzenteam verliert nicht zweimal in Folge“, war unisono von allen zu hören. Und die Adler ließen Taten folgen. In einer hart umkämpften Partie setzten sich die Kurpfälzer mit 4:1 gegen die Schwenninger Wild Wings durch und rückten somit die Kräfteverhältnisse wieder zurecht. „Der Sieg war sehr wichtig, vor allem weil wir das erste Spiel in Schwenningen verloren haben,“ sagte Jon Rheault und ergänzte: „Die Fans haben uns dabei sehr geholfen.“

Bereits in den vergangenen Wochen wurde mehrfach über die tolle Stimmung und den starken Zusammenhalt des Teams gesprochen. Was jedoch am Freitag kurz vor Ende der Partie passierte, war sinnbildlich für die gesamte Mannschaft. Nikolai Goc beförderte die Scheibe per Bogenlampe aus dem eigenen Drittel zu Rheault, der den Puck kontrollierte und nur noch ins verwaiste Tor hätte schieben müssen. Doch der Adler-Stürmer mit der Rückennummer 46 entschied sich für einen Pass zu Kai Hospelt, der letztlich den 4:1-Endstand besorgte. „Das war für mich selbstverständlich. Wir sind Sturmpartner und Mannschaftskollegen, da habe ich nicht lange gezögert. Er hätte das auch für mich getan“, sagte der Stürmer, als er auf diese Situation angesprochen wurde. Es zeigt einmal mehr, dass eigene Interesse hinten angestellt werden.

Mannschaft beweist in Iserlohn erneut Charakter

„Der Tabellenführer wackelte, fiel aber nicht“ schrieb die DEL auf ihrer Homepage und brachte damit den Spielverlauf zwischen den Iserlohn Roosters und den Adlern auf den Punkt. In den ersten 40 Minuten lief beim Spitzenreiter nicht fiel zusammen, doch die Mannschaft bewies Charakter und brannte im letzten Drittel ein regelrechtes Feuerwerk ab. Jon Rheaults Anschlusstreffer kurz nach Beginn des Schlussabschnitts war der Startschuss für eine bemerkenswerte Aufholjagd. Die Iserlohner hatten zu diesem Zeitpunkt den Faden verloren und große Mühe, dem Druck der Adler Stand zu halten. Fünf Minuten vor dem Ende war es dann erneut US-Amerikaner, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den Spielstand egalisierte und die Partie in die Verlängerung schickte. Für den Siegtreffer in der Overtime zeigte sich Adler-Verteidiger Sinan Akdag verantwortlich, der das Hartgummi per Direktabnahme in die Maschen jagte und der Mannschaft den Zusatzpunkt sicherte.

„Das Spiel in Iserlohn war einfach unglaublich, so etwas habe ich selten erlebt. Wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt und nicht aufgegeben“, nannte Rheault die Gründe für den Sieg am Seilersee.

Jochen Hechts Verletzung als Wermutstropfen

Die Verletzung von Jochen Hecht, der den Adlern vier bis sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen wird, sorgte natürlich für einen bitteren Nachgeschmack. „Es ist schwierig, einen Spieler wie Jochen zu ersetzten, denn er spielt eine tragende Rolle im Team“, sagte Rheault über seinen Mannschaftskollegen. „Wir haben aber zum Glück die Tiefe im Kader, um diesen Ausfall in irgendeiner Form zu kompensieren.“

Am Freitag kommt Wolfsburg

Nach zwei Tagen Pause richtet sich nun der Fokus auf die kommende Aufgabe. Am Freitag wartet mit dem Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg die nächste Herausforderung auf die Adler. „Das Spiel gegen Wolfsburg wird definitiv eine spannende und hart umkämpfte Begegnung. Wolfsburg spielt schnell und übt viel Druck aus“, weiß der 28-jährige US-Amerikaner über die Stärken der Niedersachsen.


20. Nov. '14 Derbytime in Mannheim – Adler empfangen Wild Wings 20. Nov. '14 Der nächste Gegner der Adler: Schwenninger Wild Wings
18. Nov. '14 Nachgefragt bei Glen Metropolit 18. Nov. '14 Auswärtsspiel am Sonntag in Iserlohn zeitlich verschoben
17. Nov. '14 Adler sammeln wieder Geschenke 17. Nov. '14 Spieler-Chat auf Facebook mit Dennis Endras
16. Nov. '14 Dennis Endras ist Spieler des Monats Oktober 14. Nov. '14 Der nächste Gegner der Adler: ERC Ingolstadt
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