Adler starten mit zwei Auswärtsspielen in die CHL

22. Mai 2015

Die Champions Hockey League hat am heutigen Nachmittag den Spielplan für die ab August beginnende CHL-Saison 2015/16 veröffentlicht. Demnach starten die Adler Mannheim mit zwei Auswärtsspielen in die europäische Königklasse.


Am 21. August steht der Gastauftritt im weißrussischen Grodno auf dem Programm, zwei Tage später (23. August) reisen die Adler nach Ostrava, wo sie auf den tschechischen Vertreter Vítkovice treffen. Das erste CHL-Heimspiel in der SAP Arena findet am 27. August gegen Neman Grodno statt, ehe der amtierende Meister am 05. September sein letztes Gruppenspiel vor heimischer Kulisse gegen Vítkovice Ostrava bestreitet.

Die Spiele der Gruppe 9 in der Übersicht:

21. August: Neman Grodno – Adler Mannheim 18.00 Uhr (MESZ)

23. August: Vítkovice Ostrava – Adler Mannheim 17.00 Uhr (MESZ)

27. August: Adler Mannheim – Neman Grodno 19.30 Uhr (MESZ)

30. August: Neman Grodno - Vítkovice Ostrava 16.00 Uhr (MESZ)

04. September: Vítkovice Ostrava – Neman Grodno 17.30 Uhr (MESZ)

05. September: Adler Mannheim – Vítkovice Ostrava 19.30 Uhr (MESZ)

Adler und Kassel Huskies gehen gemeinsame Wege

21. Mai 2015

Die Adler Mannheim und die Kassel Huskies gehen künftig gemeinsame Wege und haben sich auf einen Kooperationsvertrag geeinigt. Die Zusammenarbeit zwischen dem amtierenden Deutschen Meister und dem DEL2-Ligist wurde zunächst bis zum Ende der Saison 2015/16 festgelegt.


Bereits seit der zurückliegenden Saison arbeiten beide traditionsreichen Eishockey-Standorte im Nachwuchsbereich eng zusammen. Dass diese Zusammenarbeit nun auch im Profibereich fixiert werden konnte, ist für beide Clubs ein weiterer, bedeutender Schritt im Sinne einer optimalen Förderung junger Spieler. Demnach sollen die Nachwuchstalente nicht nur gezielt gefordert und gefördert werden, sondern auch verstärkt Spielpraxis in der DEL2 sammeln und somit an die Deutsche Eishockey Liga herangeführt werden.

Ausschlaggebend für die Kooperation mit den Kassel Huskies waren die guten und langjährigen Beziehungen zu Joe Gibbs und Rico Rossi. Gibbs, Huskies-Manager und Europa-Beauftragter der Toronto Maple Leafs, sowie der 49 Jahre alte Rossi, derzeit Cheftrainer des hessischen Clubs und ehemaliger Assistenztrainer der Adler, sind mit dem Konzept und der sportlichen Philosophie der Adler bestens vertraut und somit wichtige Eckpfeiler dieser konstruktiven Zusammenarbeit.

„Wir sind froh, mit den Kassel Huskies einen starken Partner gefunden zu haben, der unseren jungen Spielern die Möglichkeit bietet, sich unter professionellen Bedingungen weiterzuentwickeln und Spielpraxis in der DEL2 zu sammeln. Wir sind der festen Überzeugung, dass diese gemeinsame Zusammenarbeit nachhaltig Früchte tragen wird und beide Clubs davon profitieren“, so Adler-Manager Teal Fowler.

Brent Raedeke: „Ich freue mich auf die Herausforderung in Mannheim.“

19. Mai 2015

Seit Ende April ist Stürmer Brent Raedeke ein Adler. Der gebürtige Kanadier mit deutschem Pass spielte in den vergangenen beiden Spielzeiten für die Iserlohn Roosters, bei denen er zum absoluten Leistungsträger avancierte und zu den Erfolgsgaranten zählte. Wir haben mit unserem Neuzugang Kontakt aufgenommen und uns mit ihm über seinen Wechsel, seine sportliche Entwicklung und sein WM-Debüt unterhalten.


Brent, herzlich willkommen bei den Adlern. Wie fühlst du dich als Neu-Adler?

Ich bin sehr aufgeregt und freue mich auf die Herausforderung in Mannheim. In den vergangenen Tagen konnte ich mir sogar schon ein Bild von der Stadt, der Arena und der Kabine machen, und ich muss zugeben, dass ich sehr beeindruckt bin.

Nach zwei erfolgreichen Jahren in Iserlohn hast du dich für einen Wechsel zu den Adlern entschieden. Warum?

Ich denke, dass ich in Mannheim den nächsten Schritt in meiner Karriere machen kann. Die Adler spielen dieses Jahr wieder in der Champions Hockey League und nehmen am Spengler Cup teil. Da bietet sich natürlich die Chance, sich auf hohem Niveau mit Top-Teams zu messen. Ich habe nur Positives über Mannheim und die Organisation gehört, und die Entscheidung, einen Vertrag bei den Adlern zu unterzeichnen, fiel mir letztendlich auch sehr leicht.

Du bist in Iserlohn zum Leistungsträger avanciert. Wie siehst du deine Entwicklung in den letzten beiden Jahren?

Für mich persönlich war es eine absolut richtige Entscheidung, nach Iserlohn zu wechseln, da ich dort sehr viel Eiszeit bekommen und mich in den letzten zwei Jahren kontinuierlich weiterentwickelt habe. Bei den Adlern wird zwar der interne Konkurrenzkampf noch größer sein, aber darauf freue ich mich.

Vor deinem Wechsel zu den Roosters hast du drei Jahre in der AHL und ECHL gespielt. Was waren denn die Gründe, den Sprung nach Europa zu wagen?

Nachdem mein Vertrag in Nordamerika ausgelaufen war, dachte ich, dass meiner Karriere ein Engagement in Europa guttun würde. Ich mag die größere Eisfläche und die Spielweise, die hier in Europa praktiziert wird. Ich hatte bis jetzt zwei tolle Jahre in Deutschland und hoffe, dass noch mindestens zwei weitere folgen.

Du giltst als hart arbeitender Stürmer und hervorragender Bullyspieler. Wie würdest du dich selbst als Spielertyp beschreiben?

Diese Beschreibung trifft es auf den Punkt. Ich lege auch sehr viel Wert auf eine gute Arbeitseinstellung, achte auf die Kleinigkeiten des Spiels und versuche immer, mich in der Offensive und Defensive einzubringen. Mein Ziel ist es, ein kompletter und vielseitig einsatzbarer Spieler zu werden.

Die Adler werden ab August wieder an der Champions Hockey League teilnehmen. Wie groß ist denn schon die Vorfreude auf dieses Turnier?

Da ich noch kein CHL-Spiel bestritten habe, freue ich mich natürlich sehr auf diesen Wettbewerb. Ich habe gehört, dass das Niveau wahnsinnig hoch sein soll. Das macht dieses Turnier natürlich äußerst interessant.

Welche persönlichen Ziele hast du dir für die nächsten zwei Jahre bei den Adlern gesetzt?

Ich möchte mich kontinuierlich weiterentwickeln, meine Aufgaben umsetzen und der Mannschaft dabei helfen, in den nächsten zwei Jahren weiterhin erfolgreiches Eishockey zu spielen. Alles andere lasse ich erst einmal auf mich zukommen.

Lass uns noch kurz über die DEB-Auswahl und deine erste WM-Teilnahme sprechen. Bis zum vorletzten Gruppenspiel gegen Gastgeber Tschechien hatte die DEB-Auswahl noch eine Chance aufs Viertelfinale, leider hat es am Ende aber nicht gereicht. Wie tief sitzt der Stachel der Enttäuschung?

Leider muss man sagen, dass die Spiele nicht so verliefen, wie wir uns sie vorgestellt hatten. Aber die Mannschaft hat den Kampf angenommen und hart gearbeitet. Die beiden Spiele, die wir gewonnen haben, haben uns richtig gutgetan, und ich denke, dass wir das Viertelfinale mit etwas längeren Pausen hätten erreichen können. Abgesehen vom Spiel gegen die Kanadier waren alle Partien äußerst knapp.

Wie zufrieden warst du mit deinen eigenen Leistungen bei deinem WM-Debüt?

Ich hätte gerne etwas mehr zum Erfolg der Nationalmannschaft beigetragen, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Die WM in Prag war ein tolles Erlebnis, an das ich mich noch lange zurückerinnern werde.

Du hast während der WM in Prag Geoff Ward und einige Spieler der Adler kennengelernt. Welchen Eindruck hast du in dieser kurzen Zeit von deinem neuen Trainer und deinen neuen Mannschaftskollegen gewonnen?

Geoff ist ein sehr positiver Mensch, der bei der WM in Prag tolle Arbeit geleistet hat. Es ist ihm immer wieder gelungen, die Mannschaft auf das Wesentliche zu fokussieren. Die Spieler, die ich bereits kennenlernen durfte, waren sehr freundlich und hilfsbereit. Jetzt freue ich mich natürlich, mit ihnen in einer Mannschaft spielen zu können.

Spätestens Ende Juli wirst du in Mannheim erwartet. Wie sehen deine Pläne für die kommenden Wochen aus?

Ich werde mich jetzt erst einmal in meiner Heimat entspannen und viel Zeit mit meiner Freundin verbringen. Sie kommt mich in einer Woche besuchen und Ende Juni reisen wir dann gemeinsam in die Dominikanische Republik. Ansonsten werde ich fleißig trainieren, um mich auf die neue Saison vorzubereiten.

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