Garrett Festerling wird ein Adler

30. Mai 2016

Mit Garrett Festerling haben die Adler den nächsten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Der 30-jährige Center war zuletzt für die Hamburg Freezers in der DEL aktiv und unterschreibt in Mannheim für drei Jahre.

Festerling wurde am 3. März 1986 in Quesnel in der kanadischen Provinz British Columbia geboren. Er begann seine Karriere 2000 bei den Vernon Vipers in der British Columbia Hockey League und wechselte ein Jahr später nach Portland in die Western Hockey League. Über die Central Hockey League landete er 2007 in der deutschen Oberliga beim EV Füssen.

Nach nur einer Spielzeit, in der er 133 Scorerpunkte in 56 Spielen verbuchte, wechselte Festerling zu den Hannover Scorpions. Mit den Niedersachsen gewann er 2009/10 die deutsche Meisterschaft. Zur Saison 2010/11 heuerte der Center bei den Hamburg Freezers an, für die er insgesamt sechs Jahre auflief. In 386 DEL-Spielen erzielte der Center 69 Tore und gab 137 Vorlagen.

Adler-Manager Teal Fowler: „Garrett Festerling passt hervorragend zu David Wolf, mit dem er bereits in Hamburg einen gefährlichen Angriff bildete. Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar und ein kämpferischer Spieler. Unser Coach Sean Simpson hat bereits als Nationaltrainer der Schweiz gegen ihn gespielt.“

Philip Riefers verlässt die Adler

30. Mai 2016

Die Adler haben den ursprünglich bis 2017 gültigen Vertrag mit Philip Riefers aufgelöst. Der Angreifer kam 2015 aus Augsburg nach Mannheim und bestritt wettbewerbsübergreifend 41 Spiele für die Adler.

Neben 33 Partien in der DEL lief der 26-jährige auch in der Champions Hockey League und beim Spengler Cup auf.

Die Adler Mannheim bedanken sich bei Philip Riefers für seinen Einsatz in der abgelaufenen Saison und wünschen ihm alles erdenklich Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

Chad Kolarik: „Ich schieße oft und gerne“

27. Mai 2016

In der abgelaufenen Saison ging Chad Kolarik noch für Kloten auf Torejagd, ab der kommenden wird er das für die Adler tun. Im Interview mit uns sprach der 30-jährige Angreifer über seine gemeinsame Zeit mit Sean Simpson und Colin Muller in der Schweiz, seine ersten Eindrücke von Mannheim und beantwortete einige Fragen der Adler-Fans.

Sean Simpson kennt Chad Kolarik aus der gemeinsamen Zeit in Kloten.

Chad, herzlich willkommen in Mannheim. Warum hast du dich für einen Wechsel zu den Adlern entschieden?

Meine Frau und ich waren vor einigen Wochen auf Einladung von Teal Fowler in Mannheim. Er hat uns die SAP Arena und auch ein bisschen was von der Stadt gezeigt. Es hat uns beiden hier richtig gut gefallen. Die Bedingungen in der Arena sind auf NHL-Niveau, das hat mich schwer beeindruckt. Mannheim ist eine große Herausforderung für mich, ich freue mich sehr darauf.

Was wusstest du denn im Vorfeld bereits über die Adler?

Die Meisterschaft 2015 habe ich natürlich mitbekommen, auch die vergangene Saison, die aus Adler-Sicht enttäuschend verlief. Die Mannschaft hatte immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, das macht es dann natürlich schwer. Trotzdem sind die Adler eine Top-Organisation. Bevor Sean Simpson hier als Trainer in Betracht gezogen wurde, habe ich mit ihm über Mannheim gesprochen. Er hat mir zu den Adlern geraten.

Du hast in Kloten ein Jahr unter Sean gespielt. Für welches Eishockey steht er?

In Kloten haben wir aggressiv und offensiv gespielt, wir haben die sechstmeisten Treffer der ganzen Liga erzielt. Man muss sich aber auch um die eigene Zone kümmern, das gehört einfach dazu. In Kloten war die Personaldecke etwas dünner, da konnte man nicht auf Teufel komm raus nach vorne spielen. In Mannheim ist das etwas anders, wir haben hier viele offensiv denkende Spieler und wir werden diese „Feuerkraft“ auch aufs Eis bringen, da bin ich mir sicher. Sean und auch Colin Muller sind auf der Bank sehr ruhig, sie treffen in der Ansprache an die Mannschaft aber immer den richtigen Ton. Ich freue mich, dass ich weiter mit ihnen zusammenarbeiten kann.

Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Als Mannschaft will man immer so erfolgreich wie möglich sein, egal ob in der Hauptrunde oder den Playoffs. Eine Meisterschaft zu gewinnen wäre natürlich ein Traum, dafür muss aber alles passen. Mannheim hat hervorragende Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Es liegt an uns Spielern, das auch aufs Eis zu bringen. Persönlich will ich meinen Platz im Kader finden und dazu beitragen, dass wir erfolgreich sind.

Als welchen Spielertyp würdest du dich selbst beschreiben?

Ich schieße oft und gerne (lacht). Grundsätzlich sehe ich meine Stärken in der Offensive, egal ob auf dem Flügel oder in der Mitte. Ich bereite Tore vor und erziele sie auch selbst.

Zum Abschluss wollen wir noch ein paar Fragen weitergeben, die unsere Fans dir über Facebook gestellt haben. Was hat die Rückennummer 42 für dich zu bedeuten?

Ich habe zu meiner Zeit auf dem College immer mit der 24 gespielt. Als ich dann Profi wurde und in die AHL nach San Antonio gewechselt bin, war die Nummer dort schon vergeben. Also habe ich einfach die Zahlen getauscht. Dabei bin ich dann auch geblieben, auch wenn die 24 in späteren Clubs noch nicht vergeben war.

Für welchen Beruf hättest du dich entschieden, wenn es mit der professionellen Eishockeykarriere nicht funktioniert hätte?

Profi-Golfer könnte ich mir vorstellen (lacht). Aber ich wäre wahrscheinlich eher Handwerker geworden, Schreiner zum Beispiel. Ich mache viele Dinge rund um mein Haus selbst, das macht mir einfach Spaß.

Wie gestaltest du dein Sommertraining und was sind deine Lieblingsübungen im Kraftraum?

Unter der Woche trainiere ich außer Mittwoch jeden Tag. Ich gehe in den Kraftraum und arbeite zusätzlich an meiner Ausdauer. Ab Juli gehe ich dann auch wieder aufs Eis hier in Nordamerika. Krafttraining ist abseits der Eisfläche das, was mir am meisten Spaß macht. Da erkennt man einfach schnell einen Fortschritt, wenn man mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht schafft.

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