Daniel Hopp überreicht Kevin Volland WM-Originaltrikot seines Vaters

22. Dezember 2014

Überraschung für TSG Hoffenheim-Nationalspieler Kevin Volland! Der Fußball-Profi bekam Ende der vergangenen Woche aus den Händen von Adler -Geschäftsführer Daniel Hopp das Länderspieltrikot seines Vaters Andreas Volland überreicht, das er während der Heim-Weltmeisterschaft im Jahre 1993 in Dortmund und München getragen hatte.


„Da ich selbst ein Sammler von Trikots bin, weiß ich, dass ein solches Trikot für Kevin ein schönes familiäres Erinnerungsstück an die tolle Profikarriere seines Vaters ist. Ich freue mich im Namen des gesamten Deutschen Eishockey Bundes, dass wir der Familie Volland damit ein kleines vorweihnachtliches Geschenk machen konnten“, sagte Daniel Hopp.

Hopp, gleichzeitig Vize-Präsident der Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB), hatte das Trikot im Archiv des Verbandes entdeckt und gleich eingepackt. „Ich war total überrascht und habe mich riesig gefreut“, sagte Kevin Volland, der aufgrund seines erfolgreichen Vaters zunächst selber eine Karriere als Eishockey-Profi anstrebte.

„Im Alter von sieben bis zehn habe ich beim EV Füssen gespielt, aber als kleiner Junge war mir das dann zu viel, immer eine halbe Stunde zum Training und zurück zu fahren“, erklärte der 22 Jahre alte Stürmer des Tabellensiebten der Fußball-Bundesliga. Daraufhin entschied er, sich mehr auf den Fußballsport zu konzentrieren. Mit Erfolg. Sein Länderspiel-Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er am 13. Mai 2014 in Hamburg beim 0:0-Unentschieden im Test-Länderspiel gegen die Auswahl Polens. Bei der Nominierung des endgültigen deutschen Kaders für die WM 2014 wurde Volland von Bundestrainer Joachim Löw allerdings nicht berücksichtigt.
Dennoch ist Kevin Volland dem Eishockey bis heute treu geblieben, jedoch mehr als Zuschauer und Gast bei den Adlern aus Mannheim, nur ein Steinwurf von Hoffenheim entfernt. „Ich versuche aber dennoch, pro Jahr zwei bis drei Mal zu ‚zocken‘“, sagte der Offensivspieler.

Schon in seiner Zeit bei 1860 München stand er mit seinen Mannschaftskameraden bei einem „Spaßtraining“ unter der Leitung des damaligen EHC-Coaches Pat Cortina auf dem Eis. In der vergangenen Saison durfte er sogar während der Vorbereitung auch mit den Adler-Profis trainieren. „Es war schon super, mit solchen Jungs wie Dennis Endras oder Marcel Goc auf dem Eis zu stehen.“

Vater Andreas, der als Profi für Riessersee, Mannheim, Hedos München spielte, erlebte den Beginn der DEL sogar noch als Aktiver auf dem Eis mit. Der Stürmer absolvierte bei den Kaufbeurer Adlern 74 Spiele, schoss 21 Tore und war an weiteren 27 Treffern beteiligt. 2004 beendete er seine Karriere nach weiteren Engagements in Sonthofen und Kempten beim EV Pfronten.

Krefelds Keeper Tomas Duba musste beim letzten Gastspiel in der SAP Arena fünf Mal hinter sich greifen.

Der nächste Gegner der Adler: Krefeld Pinguine

22. Dezember 2014

Besinnliche Weihnachtsstimmung ist das nicht, was man gerade im Umfeld der Pinguine spürt. Nach nur zwei Siegen aus den letzten sieben Spielen sind die Rheinländer an das Ende des Tabellenmittelfeldes abgestürzt und rangieren derzeit auf Platz elf. Der Rückstand auf den Dritten ist mit elf Punkten vergleichsweise überschaubar, doch angesichts der letzten Resultate ist die Lage in Krefeld verständlicherweise etwas angespannt.

Vor allem auf fremdem Eis agieren die Pinguine zu harmlos, erst zwei Dreier hat die Mannschaft von Trainer Rick Adduono auswärts geholt. Vielleicht bringt aber gerade deswegen die Nachweihnachtszeit ein wenig Linderung in Krefeld. Denn fünf der sieben Spiele ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag finden in der Krefelder Rheinlandhalle statt, um die es derzeit Gerangel wegen der ausstehenden Verlängerung des Mietvertrages über das Saisonende hinaus gibt. Der DEL-Standort Krefeld steht damit auf der Kippe.

Die DEL-Zeit in Krefeld dürfte für François Methot dagegen schon beendet sein. Der ehemalige Mannheimer wurde am Montag von der Vereinsführung ohne Angaben von Gründen suspendiert und wird damit am Dienstag in der SAP Arena nicht mehr für die Pinguine auflaufen.

Durchaus gelohnt haben dürfte sich dagegen die Verpflichtung von Marcel Müller. Der (Ex-)Nationalspieler wurde im November bei den Kölner Haien vor die Tür gesetzt und nahm dann das Angebot aus Krefeld an. Für seinen neuen Arbeitgeber hat Müller in neun Partien bereits zehn Punkte gesammelt.

Facts:
Die beiden ersten Duelle zwischen Adlern und Pinguinen endeten jeweils mit Heimsiegen: 5:2 in Krefeld für die Pinguine und 5:1 in Mannheim für die Adler +++ Daniel Pietta ist mit acht Toren und 23 Assists bester Krefelder Scorer +++ die Adler haben die meisten Torschüsse aller 14 DEL-Teams auf das gegnerische Tor abgegeben (1186), die Pinguine die Wenigsten (810)

Adler Mannheim - Krefeld Pinguine
Dienstag, 23.12.2014, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.

Adler empfangen Pinguine zum Spiel der leuchtenden Herzen

22. Dezember 2014

Im letzten Heimspiel vor Weihnachten treffen die Adler am Dienstag, den 23.12.14, auf die Pinguine aus Krefeld. Das Spiel der leuchtenden Herzen steht ganz im Zeichen des guten Zwecks und gehört zweifelsfrei zu den absoluten Highlights der Saison. Wenn über zehntausend blinkende Herzen den abgedunkelten Innenraum der Mannheimer SAP Arena in Rot erstrahlen lassen, entsteht immer eine einzigartige, unvergessliche und verzaubernde Atmosphäre, die jedem Zuschauer unter die Haut geht.

Headcoach Geoff Ward hat über das Spiel der leuchtenden Herzen im Vorfeld einiges gehört. Was er morgen Abend allerdings zu sehen bekommen wird, dürfte den Kanadier ins Staunen versetzen. „Ich bin wirklich sehr gespannt auf diese Partie. Die tolle Kulisse wird uns mit Sicherheit den nötigen Rückenwind geben“, freut sich Ward auf das letzte Heimspiel vor Weihnachten. Bei aller Vorfreude verliert der 52-Jährige das Duell gegen die Pinguine und die zu vergebenen Punkte nicht aus den Augen. „Krefeld ist eine gefährliche Mannschaft, die das blitzschnelle Umschaltspiel sehr gut beherrscht. Wir müssen dem Gegner den nötigen Respekt entgegenbringen und das Spiel ernst nehmen, sonst werden uns die Krefelder bestrafen“, lautet der klare Appell an seine Schützlinge.

Dass die Adler in den letzten zehn Tagen 14 Punkte geholt haben und inzwischen mit satten zehn Zählern vor München die Tabelle anführen, hat Ward wohlwollend zur Kenntnis. Doch der ehemalige Stanley-Cup-Sieger will diese Tatsache nicht überbewerten: „Es gibt noch einige Bereiche, die wir veredeln können und müssen, um für die Playoffs optimal gerüstet zu sein.“

Blinkherzen gegen eine Mindestspende von zwei Euro erhältlich

Vor dem Spiel werden die Blinkherzen, die gegen eine Mindestspende von zwei Euro erhältlich sind, von Vertretern der Faninitiative und etlichen Helfern in den Umläufen der SAP Arena verkauft. Darüber hinaus können sich alle Adler-Fans auf dem Südplatz zwischen Eingang A und B mit einem Glühwein auf die Partie einstimmen. Der Becher kostet 3,10 Euro.

Der gesamte Erlös aus Glühwein und Blinkherzen kommt in vollem Umfang dem gemeinnützige Verein „Adler helfen Menschen e.V.“ zugute.

Das Spiel der leuchtenden Herzen ist bereits restlos ausverkauft. Alle Fans, die keine Eintrittskarte für das begehrte Spiel bekommen haben, sollten das Webradio einschalten. Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt die Begegnung wie gewohnt ab 19.30 Uhr.


18. Dez. '14 Erster gegen Dritter – Adler wollen in Ingolstadt Siegesserie ausbauen 18. Dez. '14 Der nächste Gegner der Adler: ERC Ingolstadt
17. Dez. '14 Marcus Kink: „Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und hier zu spielen.“ 16. Dez. '14 Spiel der leuchtenden Herzen 2014 restlos ausverkauft – „Alle in Rot“ am Neujahrstag
15. Dez. '14 Drittes Spiel binnen fünf Tagen – Adler erwarten Panther 15. Dez. '14 Adler City Store am 16. Dezember nur bis 16.00 Uhr geöffnet
15. Dez. '14 Der nächste Gegner der Adler: Augsburger Panther 14. Dez. '14 Martin Buchwieser ist Spieler des Monats November
Champions Hockey League
Eishockey Förderverein

© Die Adler Mannheim Eishockey Spielbetriebs GmbH & Co. KG