Adler nehmen Glen Metropolit unter Vertrag

29. Juli 2014

Mit der Verpflichtung von Routinier Glen Metropolit haben die Adler Mannheim vorerst ihre Kaderplanungen für die neue Saison 2014/15 abgeschlossen. Der 40-jährige Kanadier unterschreibt bei den Adlern einen Einjahresvertrag.


Der am 25. Juni 1974 in Toronto geborene Glen Metropolit spielte zuletzt in der Schweiz. Für den EV Zug, den HC Lugano und den SC Bern bestritt er in den vergangenen vier Spielzeiten 214 NLA-Partien und sammelte 225 Scorerpunkte. Zwischen 1999 und 2003 sowie von 2006 bis 2010 absolvierte der Rechtsschütze 437 NHL-Spiele für Washington, Tampa Bay, Atlanta, St. Louis, Boston, Philadelphia sowie Montréal und erzielte dabei 58 Tore und gab 106 Vorlagen. Zudem lief Metropolit 168 Mal in der AHL für die Portland Pirates auf und verbuchte dort 199 Scorerpunkte auf seinem Konto. Im Jahr 2003 wechselte der 1,79 Meter große und 90 Kilogramm schwere Stürmer über den großen Teich und heuerte erstmals in Europa an. Die ersten zwei Spielzeiten schnürte Metropolit seine Schlittschuhe in Finnland für Jokerit Helsinki. Seine bislang erfolgreichste Saison erlebte der Angreifer während seinem ersten Engagement in der Schweiz, als er im Jahr 2006 mit dem HC Lugano nicht nur den Schweizer Meistertitel gewann, sondern auch zum besten Stürmer der Liga gewählt wurde (61 Spiele, 91 Scorerpunkte).

„Ich kenne Glen noch aus unserer gemeinsamen Zeit in Boston. Er ist ein solider Zwei-Wege-Stürmer, der über enorm gute Scoringqualitäten verfügt. Zudem ist Glen eine starke Persönlichkeit, sowohl auf dem Eis als auch in der Kabine. Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat“, so Adler-Cheftrainer Geoff Ward über seinen Neuzugang.

Glen Metropolit wird bei den Adlern die Rückennummer 50 erhalten.

Weitere Personalentscheidungen: Nach aktuellem Stand werden die beiden Stürmer Ken Magowan und Yanick Lehoux nicht mehr zu den Adlern zurückkehren.

Philip Lehr und Florian Proske während eines Baseball-Spiels der Boston Red Sox.

Lehrreiche Woche für Philip Lehr und Florian Proske

24. Juli 2014

Philip Lehr und Florian Proske haben gemeinsam am „The Elite Cory Schneider Camp“ teilgenommen. Insgesamt sechs Tage trainierten die beiden Talente am Merrimack College in den USA unter der Regie von Adler-Torwarttrainer Brian Daccord und Cory Schneider, Goalie des NHL-Clubs New Jersey Devils.


Das knapp eine Woche andauernde Torwartcamp setzte sich aus einer 15-stündigen On-Ice- und 18-stündigen Off-Ice-Ausbildung zusammen, die die Torhüter zu absolvieren hatten. In einem speziell für Torhüter konzipierten Trainingsprogramm bestand das Eistraining in erster Linie aus einer Kombination aus Technik, Strategie sowie Puck- und Rebound-Kontrolle. Beim Fitnesstraining standen Geschwindigkeits-, Schnelligkeits-, Beweglichkeits- und Kraftübungen im Vordergrund, um die konditionellen Fähigkeiten jedes einzelnen Torhüters zu verbessern.

Aber auch Yoga, Videoanalysen oder Theoriestunden zählten während des sechstägigen Camps zum Tagesgeschäft der Torhüter und rundeten das abwechslungsreich gestaltete Trainingsprogram ab. „Es sind sehr anstrengende Einheiten, auch sehr intensiv, aber man lernt dort unglaublich viel“, so Philip Lehr, der bereits zum vierten Mal bei einem Torwartcamp von Brian Daccord mitgemacht hat. „Man versucht meistens, sich Kleinigkeiten von anderen Torhütern abzuschauen und diese, wenn möglich, in seinen eigenen Spielstil zu integrieren“, so der 21-Jährige weiter.

Neben dem schweißtreibenden Trainingsprogramm sorgte unter anderem auch der Besuch eines Baseball-Spiels der Boston Red Sox für eine gelungene Woche in den USA.

DEL übernimmt Regeländerungen

24. Juli 2014

Der Eishockey-Weltverband IIHF hat am Rande der Weltmeisterschaft in Minsk drei Regeländerungen beschlossen, die ab sofort bei allen internationalen Spielen gelten und in der neuen Saison auch von der DEL übernommen werden. Die beiden wichtigsten Änderungen betreffen das „Icing“ und die blauen Linien auf der Eisfläche.

Hybrid Icing

Beim „Icing“ wird das sogenannte „Hybrid Icing“ eingeführt, das in der vergangenen Saison auch schon in der NHL erfolgreich umgesetzt wurde. Bisher wurde nach einem Befreiungsschlag, bei dem der Puck aus der eigenen Spielhälfte ins gegnerische Drittel geschossen wurde, sofort abgepfiffen, sobald der Puck die Linie auf Höhe des gegnerischen Tores überquerte. Künftig wird das Spiel nicht automatisch unterbrochen, sondern es wird gewertet, ob ein Spieler der angreifenden Mannschaft die Chance hat, den Puck vor einem Verteidiger zu erreichen.

Konkret wird geprüft, ob der Angreifer die gedachte Linie zwischen den beiden Bullypunkten vor dem Verteidiger erreicht. Ist dies der Fall, so wird das Spiel nicht abgepfiffen, sondern der Angreifer hat die Möglichkeit, sich die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor wieder zu erlaufen. Wird nach Einschätzung der Schiedsrichter der Verteidiger voraussichtlich den Puck zuerst erreichen, wird sofort abgepfiffen, sobald der Puck die verlängerte Torlinie überquert. Gleiches gilt, wenn die Spieler sich auf gleicher Höhe befinden. In solchen Situationen fällt die Schiedsrichterentscheidung immer zugunsten der verteidigenden Mannschaft aus. Die Änderung soll dazu beitragen, dem Spiel mit weniger Unterbrechungen mehr Tempo zu verleihen.

Blaue Linie

Mit der zweiten Regeländerung erhoffen sich die Regelhüter mehr Szenen in der Offensive. Dabei werden die beiden blauen Linien um 1,53 Meter weiter in Richtung Spielfeldmitte versetzt. Die Länge der offensiven Zone vergrößert sich damit von 21,33 Meter auf 22,86 Meter – gleichzeitig wird die neutrale Zone um mehr als drei Meter verkürzt. Mit dem vergrößerten Angriffsdrittel wird den angreifenden Mannschaften mehr Freiraum vor dem gegnerischen Tor gegeben, der zu mehr Torszenen führen und damit zur Steigerung der Attraktivität des Spiels beitragen soll.

„Spin-o-rama“ bei Penaltyschüssen

Den Spielern ist es ab sofort nicht mehr erlaubt, bei Penaltyschüssen eine 360-Grad-Drehung zu vollziehen. Sollte ein Spieler diese Bewegung dennoch ausführen, wird der Penaltyschuss abgepfiffen und ein eventueller Treffer nicht gegeben.

17. Jul. '14 Informationen zum Kartenvorverkauf 15. Jul. '14 Adler komplettieren Trainerstab
14. Jul. '14 The Boys are back in town – Am 1. August an der SAP Arena 10. Jul. '14 Einzelkartenverkauf startet am 21.07.2014
10. Jul. '14 Adler nehmen Jamie Tardif unter Vertrag 08. Jul. '14 Adler testen viermal vor DEL-Start – Trainingslager in Garmisch-Partenkirchen
04. Jul. '14 DEL startet auch in die Saison 2014/15 mit 14 Clubs - Adler empfangen zum DEL-Saisonauftakt den Deutschen Meister 03. Jul. '14 Geänderte Öffnungszeiten am 04. Juli 2014
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