Ullmann: „Jeder hat das Funkeln in den Augen“

20. Juli 2017

Für Christoph Ullmann beginnt in wenigen Wochen die insgesamt zwölfte Spielzeit im Trikot der Adler. Der 34-jährige Stürmer spricht im Interview über seinen bisherigen Sommer und den nahenden Auftakt.

Christoph, wie hast du bislang den Sommer verbracht?

Für mich ist es ein sehr, sehr langer Sommer. Nach dem frühen aus mit den Adlern im Viertelfinale und meiner verletzungsbedingten Absage bei der Nationalmannschaft freue ich mich, dass es bald wieder richtig losgeht. Die ersten Wochen hatte ich einfach mal abgeschaltet, den Kopf freigemacht und die WM im Fernsehen verfolgt. Über Pfingsten war ich mit der Familie im Urlaub in Spanien. Ich genieße die Zeit mit der Familie sehr, gerade auch am Wochenende. Mein Sohn hat da dann Fußballspiele und meine Tochter Ballettaufführungen.

Die Vorbereitung auf die neue Saison kommt aber auch nicht zu kurz, oder?

Natürlich trainiere ich auch viel. Mir macht das Sommertraining sehr viel Spaß, vor allem, weil ich es individuell gestalten kann. Ich jogge gerne, wohne nah an einem Naturschutzgebiet, da bietet sich der eine oder andere Waldlauf an. Das Ganze kombiniere ich mit Besuchen im Fitnessstudio. Es geht viel um die Grundlagenausdauer und die Kraft, deswegen mache ich viele Intervall-Läufe oder Übungen mit einer Gewichtsweste.

Auf dem Eis standest du diesen Sommer noch gar nicht?

Nein, noch gar nicht. Solange noch Badehosenwetter ist, nutze ich die Zeit, um viel draußen zu trainieren. Ich habe die letzten Tage aber auch meine Ausrüstung fertig zusammengestellt und nun meine neuen Schlittschuhe bekommen. Die müssen jetzt erst einmal eingelaufen werden, denn am Anfang sind die doch recht hart und fast schon unbequem. Auch mit der Hose und den Handschuhen ist das so. Aber wenn erstmal genug Schweiß durchgeflossen ist, dann passt das alles wieder.

Wie du schon gesagt hast, dauert es jetzt nicht mehr lange, bis die ersten Spiele anstehen. Du bist schon etwas länger im Geschäft. Ist die Vorfreude auf den Saisonstart noch immer dieselbe?

Ja, auf jeden Fall. Die Vorfreude ist immer riesig. Vor allem die ersten Tage sind sehr spannend, wenn dein Spieltrikot wieder an deinem Platz hängt. Alle Jungs kommen zusammen, jeder hat das Funkeln in den Augen. Man lernt die neuen Spieler kennen, vielleicht gibt es eine neue taktische Ausrichtung. Jedes Mal ist es ein kleiner Lernprozess. Und nach dem ersten Spiel hat man auch endlich ein Ergebnis: Haben sich die Mühen der letzten Wochen gelohnt? Sind wir auf dem richtigen Weg?

Ein Leben für das Mikrofon

19. Juli 2017

Udo Scholz: Nicht nur bei den Fans der Adler Mannheim hat der leidenschaftliche Stadionsprecher längst Kultstatus erreicht. Der heute 78-Jährige kann auf eine lange Stations-Liste zurückblicken. So war und ist der gebürtige Sauerländer im Fußball, im Handball, im Show-Geschäft und im Eishockey beheimatet, gilt zudem als Erfinder des Fußball-Schlachtgesangs „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“.

Der Sohn eines Lokomotivführers, der im Alter von 14 Jahren im Bahnhof Brügge seine ersten Mikrofonansagen machte, begann die Karriere im Jahr 1962 am Stadion-Mikrofon seines Heimatvereins Rot-Weiß Lüdenscheid. Unter anderem Dortmund und Kaiserslautern waren nächste Etappenziele, ehe es ihn 1994 zu den Adlern verschlug.

Scholz als Fernsehgast

Über all seine gesammelten Erfahrungen berichtet Scholz auf 149 Seiten in seinem Buch “Ein Leben für das Mikrofon“, das er heute Vormittag seiner Weinstube “Haardtblick“ präsentierte. In der Livesendung des Regionalsenders RNF wird er am heutigen Mittwochabend ab 18.00 Uhr ebenfalls über das Buch erzählen. Am 27. Juli 2017 ist Scholz zu Gast bei der ZDF-Sendung „Da kommst du nie drauf“ mit J.B. Kerner.

Adler statten Evan McGrath mit Tryout-Vertrag aus

18. Juli 2017

Die Adler Mannheim haben Evan McGrath mit einem einmonatigen Tryout-Vertrag ausgestattet. Der Kanadier wird Anfang August in Mannheim erwartet und dem Kader die nötige Tiefe verleihen.

„Wir sind sehr froh darüber, dass Evan zu uns wechselt. Er ist ein solider Zwei-Wege-Stürmer, der gute Voraussetzungen mitbringt“, so Manager Teal Fowler über den 1,83 Meter großen und 85 Kilo schweren Angreifer, der sowohl als Center als auch auf dem Flügel spielen kann.

McGrath war zuletzt in der multinationalen Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) für den Villacher SV aktiv und sammelte dort in 49 Pflichtspielen 37 Scorerpunkte (13 Tore, 24 Vorlagen). Seit 2010 spielt der in Oakville geborene Linksschütze in Europa, stand unter anderem 2013/14 für Frölunda HC in der ersten schwedischen Liga auf dem Eis.

Im Nachwuchs gehörte McGrath dem OHL-Team der Kitchener Rangers an, von 2006 bis 2010 absolvierte der 2004 in Runde vier gedraftete 31-Jährige über 280 AHL-Partien, in denen er 121 Punkte erzielte.

McGrath wird bei den Adlern die Trikotnummer 19 erhalten.

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