Ryan MacMurchy: „Ich bin ein harter Arbeiter.“

29. Juni 2015

Ryan MacMurchy gilt als harter Arbeiter mit gutem Torinstinkt. In der abgelaufenen Spielzeit avancierte der 32-jährige Kanadier trotz kleinerer Verletzungsprobleme zu den Erfolgsgaranten des DEL-Vizemeisters und zählte mit 23 Toren und 35 Vorlagen in 51 Spielen zu den gefährlichsten Angreifern der Liga. Wir haben uns mit unserem Neuzugang zu einem Telefoninterview verabredet und mit ihm über seinen Wechsel, seine Stärken und über seine Trikotnummer 27 gesprochen.


Ryan, herzlich willkommen im Team der Adler. Wie geht es dir und wo erreichen wir dich gerade?

Mir geht es sehr gut, danke der Nachfrage. Aktuell befinde ich mich mit meiner Frau auf Vancouver Island und genieße meinen Sommerurlaub.

In der letzten Saison standest du für den ERC Ingolstadt auf dem Eis. Was waren denn die Gründe, die dich letztlich zum Wechsel nach Mannheim bewogen haben?

Meines Erachtens gehört Mannheim zu den besten Organisationen in ganz Europa. Als die Adler ihr Interesse bekundet haben, war ich natürlich auch sehr interessiert und dann ging alles seinen normalen Weg. Die Adler hatten in der letzten Saison eine sehr starke Mannschaft und der Großteil des Teams bleibt zusammen. Von daher werden wir auch in der neuen Saison eine schlagkräftige Truppe beisammen haben.

Inwieweit hat Andrew Joudrey deine Wechselentscheidung beeinflusst? Schließlich verbindet euch eine enge Freundschaft.

Ich kenne Andrew schon seit dem ich 18 Jahre alt bin, also ganze 14 Jahre. Unsere Frauen pflegen seit 10 Jahren engen Kontakt. Man kann definitiv sagen, dass Andrew mein längster Freund ist. Wir haben drei Jahre am College und ein Jahr in der Junior League zusammengespielt. Wenn man die Gelegenheit bekommt, mit einem langjährigen Freund in einer Mannschaft zu spielen, dann sollte man sich die Chance auch nicht entgehen lassen.

Was weißt du denn schon über dein neues Team und die Eishockeystadt Mannheim?

Ich gehe in mein fünftes Jahr auf europäischem Eis, und mit der Zeit erfährt man, welche Organisationen zu den Top-Adressen in Europa gehören. Die Adler sind ein Spitzenclub mit genialen Fans und zählen jedes Jahr zu den großen Favoriten auf den Titel. Das sind genau die Clubs, bei denen man als Spieler gerne spielt.

Im Finale um die deutsche Meisterschaft konntest du verletzungsbedingt nur ein Spiel bestreiten. Sicherlich keine einfache Situation für einen Spieler...

Das war natürlich sehr frustrierend, keine Frage. Aber die letzte Saison stand ohnehin unter keinem guten Stern, denn ich hatte mit mehreren Verletzungen zu kämpfen. Jetzt bin ich allerdings wieder vollkommen genesen und kann es kaum mehr erwarten, endlich wieder das Eis zu betreten.

Trotz deines Verletzungspechs hast du eine beeindruckende Saison gespielt.

Das Team war stark und ich hatte exzellente Sturmpartner an meiner Seite. Aber jetzt spiele ich für die Adler, und wenn man diese Mannschaft auf dem Papier betrachtet, kann man davon ausgehen, dass man ebenfalls mit starken Spielern zusammenspielt.

Wo siehst du deine Stärken?

Meine größte Stärke als Spieler ist sicherlich meine unermüdliche Einsatzbereitschaft. Ich bin ein harter Arbeiter und gebe jeden Wechsel und jedes Training immer 100 Prozent. Außerdem schieße ich häufig aufs Tor, und wenn man ein harter Arbeiter ist, der auch oft aufs Gehäuse feuert, dann wird man dafür des Öfteren belohnt.

Was sind deine persönlichen Ziele für die kommende Saison?

Ich persönlich möchte die in mich gesetzten Erwartungen erfüllen und konstant gute Leistungen bringen. Und wer weiß, vielleicht können wir den Erfolg der letzten Saison wiederholen.

Bei den Adlern wirst du mit der Nummer 27 auflaufen. Gibt es eine Geschichte dahinter?

Ich habe in meinem ersten Jahr in Europa diese Nummer getragen und war damit sehr erfolgreich. Doch der Hauptgrund ist ein anderer. Ich habe am 27. April Geburtstag, meine Mutter am 27. März und meine Großmutter am 27. August. Man kann also behaupten, dass die 27 eine glückliche „Familien-Nummer“ ist.

Ex-Jungadler Frederik Tiffels als einziger Deutscher im NHL-Draft gezogen

29. Juni 2015

Der ehemalige Jungadler Frederik Tiffels wurde am Samstag als einziger deutscher Spieler im NHL Entry Draft berücksichtigt. Der 20-Jährige wurde in der 6. Runde als Nr. 167 gezogen, die Pittsburgh Penguins sicherten sich seine Transferrechte für die National Hockey League.

Tiffels spielte von 2010 bis 2012 im Mannheimer Nachwuchs, gewann 2011 mit der Schülermannschaft des MERC die Deutsche Meisterschaft und ein Jahr später den Titel in der Deutschen Nachwuchs-Liga mit den Jungadlern. Im Sommer 2012 wechselte der gebürtige Kölner nach Nordamerika, spielte zunächst zwei Jahre in der Juniorenliga USHL und seit letzter Saison bei der Universitätsmannschaft von Western Michigan.

Neben Tiffels wurden beim Draft keine weiteren deutschen Spieler ausgewählt. Auch der Italiener Alex Lambacher, der in den letzten fünf Jahren für die Mannheimer Schüler- und DNL-Mannschaften spielte, wurde nicht berücksichtigt.

Fred Brathwaite gibt sich am 05. September noch einmal die Ehre.

Rückkehr altbekannter Gesichter: Fred Brathwaite und Rene Corbet beim Traditionsspiel dabei

25. Juni 2015

Ein ganz besonderer Leckerbissen wartet zum zehnten Geburtstag der SAP Arena auf alle Adler-Fans: Der große Eishockeytag am 05. September 2015 verspricht über fünf Stunden Eishockey live in der Mannheimer Multifunktionsarena und die Rückkehr vieler altbekannter Gesichter.


Im „Traditionsspiel – 10 Jahre SAP Arena“ werden ehemalige Adler-Spieler des vergangenen Jahrzehnts auf dem Eis stehen und dem Puck hinterherjagen. Am Abend trifft dann das neu formierte Adler-Team 2015/16 im letzten Gruppenspiel der Champions Hockey League auf den tschechischen Vertreter Vítkovice Steel Ostrava.

Für das Traditionsspiel zugesagt haben bereits die früheren Kufencracks Fred Brathwaite, Ilpo Kauhanen, Pascal Trépanier, François Bouchard, Martin Ancicka, René Corbet, Jeff Shantz, Colin Forbes, François Methot, Tomas Martinec, Scott King, Craig MacDonald, Rico Fata und der derzeit im Dienste der Grizzly Adams Wolfsburg stehende Felix Brückmann. Weitere namhafte „Altstars“ werden noch folgen.

Um diesen einmaligen Tag in der Geschichte des Mannheimer Eishockeys zu einem unvergesslichen Ereignis reifen zu lassen, sind natürlich auch einige Aktivitäten geplant. So werden die ehemaligen Profis unter anderem fleißig Autogrammwünsche erfüllen und für das ein oder andere Interview zur Verfügung stehen.

Der Kartenvorverkauf für den großen Eishockeytag beginnt am 04. Juli 2015 um 13.00 Uhr im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter unserer Tickethotline 0621-18190333 oder im Internet unter www.saparena.de erhältlich. Die Eintrittskarten gelten als Kombitickets für beide Spiele. Alle Dauerkarteninhaber genießen an diesem ganz besonderen Veranstaltungstag freien Eintritt.

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