Adler-Keeper Dennis Endras freut sich auf die Serie gegen Wolfsburg.

Adler erwarten harten Kampf gegen Wolfsburg

26. März 2015

Genau eine Woche nach dem vierten Sieg im Viertelfinalduell gegen die Thomas Sabo Ice Tigers empfangen die Adler am Freitagabend in der SAP Arena zum ersten Spiel der „Best-of-7“-Serie des Halbfinales die Grizzly Adams Wolfsburg. In der Neuauflage des Viertelfinales von 2013, als die Adler gegen Wolfsburg in sechs Spielen ausschieden, sind vier Siege zum Erreichen des Finales notwendig. Für die ersten beiden Heimspiele der Adler am Freitag sowie am kommenden Dienstag sind noch wenige Restkarten erhältlich. Vor Beginn der Partie am Freitag wird es eine Schweigeminute für die Todesopfer des Flugzeugunglücks vom Dienstag geben.

Nach fast einer Woche Spielpause steigt auch in der Mannschaft die Vorfreude auf die Halbfinalserie. „Der Puls steigt, das ist doch klar!“, äußert sich Adler-Torhüter Dennis Endras zum bevorstehenden Duell gegen Wolfsburg. „Es fühlt sich gut an, nach drei Jahren wieder im Halbfinale zu stehen. Die Reaktion der Fans nach dem entscheidenden Treffer im Viertelfinale zeigt auch, dass es auch ihnen gut tut.“ Dass im Tor der Niedersachsen sein ehemaliger Backup Felix Brückmann steht, spielt für Endras keine Rolle: „Für mich ist es das Duell Mannheim vs. Wolfsburg und nicht Endras vs. Brückmann.“

Adler-Coach Geoff Ward vertraut dabei voll und ganz auf seinen Keeper, der schon gegen Nürnberg ein starker Rückhalt des Teams war: „Dennis schaut immer aufs nächste Spiel, ist dadurch sehr fokussiert. Er kann abseits des Geschehens mental sehr gut abschalten und sich gut erholen.“

Zum bevorstehenden Duell gegen die Grizzly Adams ist sich auch Ward darüber im Klaren, dass das bessere Abschneiden der Adler in der Vorrunde nun nur noch von geringem Wert ist. „Was in den Spielen während der regulären Saison passiert ist, spielt jetzt keine Rolle mehr. Die Serie gegen Wolfsburg wird ein harter Kampf. Das Team spielt nach zwei gewonnen Serien mit sehr viel Selbstvertrauen und besitzt viele Spieler, die Tore schießen können.“

Und auch Verteidiger Nikolai Goc warnt, dass „Wolfsburg ist ein gefährliches Team mit vielen schnellen Spielern“ besitzt. „Sie kämpfen um jeden Zentimeter Eis. Wir müssen den Wolfsburgern unser Spiel aufzwingen.“

Die Termine:
Spiel 1: Freitag 27.3., 19:30 Uhr in Mannheim
Spiel 2: Sonntag, 29.3., 14:30 Uhr in Wolfsburg (live auf ServusTV)
Spiel 3: Dienstag, 31.3., 19:30 Uhr in Mannheim
Spiel 4: Gründonnerstag, 2.4., 19:30 Uhr in Wolfsburg
Spiel 5*: Karsamstag, 4.4., 14:30 Uhr in Mannheim
Spiel 6*: Ostermontag, 6.4., 14:30 Uhr in Wolfsburg
Spiel 7*: Mittwoch, 8.4., 19:30 Uhr in Mannheim

* Sollte eine Mannschaft vier Siege errungen haben, so entfallen die weiteren Partien

Alle Partien werden live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.

ServusTV überträgt Spiel 2 der Halbfinalserie der Adler gegen Wolfsburg sowie die Spiele 1 und 3 der Serie Ingolstadt gegen Düsseldorf live. Die TV-Übertragungen ab Spiel 4 sind noch offen.

„Hockey is Diversity“ stellt sich in Mannheim vor

26. März 2015

Hockey is Diversity (HID) ist eine bundesweite Initiative von ehemaligen und aktuellen deutschen Amateur- sowie Profi-Eishockeyspielern bzw. Spielerinnen, mit und ohne Migrationsgeschichte. Aus der festen Überzeugung heraus, dass auch der Sport seinen Betrag zur Integration von Minderheiten in unserer Gesellschaft leisten muss, wurde Hockey is Diversity im Jahr 2010 ins Leben gerufen.

Mittlerweile hat die Initiative einen festen Platz im deutschen Eishockey gefunden und ist auch international bekannt. Prominente Unterstützer und Botschafter wie z.B. Mike Babcock (Detroit Red Wings/ NHL), Sinan Akdag (Adler Mannheim), Sebastian Elwing (Eisbären Berlin), Susann Goetz (Ex-Olympionikin), die Söhne Mannheims, der Schriftsteller Wladimir Kaminer, Eisbären-Spieler Frank Hördler und Trainer Uwe Krupp sowie viele mehr unterstützen unsere Initiative und haben sich erklärt unsere Botschaft weiter nach außen zu tragen.

Zum ersten Halbfinalduell der Adler gegen Wolfsburg am Freitag sind Andreas Bayless (Gitarrist der Söhne Mannheims) und Jurek Schwarz (Marketing „Hockey is Diversity“) in der SAP Arena und werden im Stadion TV über die Initiative berichten.

Christoph Ullmann hat in seiner Karriere schon 17 Tore und 22 Assists gegen Wolfsburg erzielt.

Adler vs. Grizzly Adams in Zahlen

26. März 2015

Wolfsburg also! Eigentlich war es ja keine Überraschung, dass die Niedersachsen sich im Viertelfinale gegen den Vorrundenzweiten aus München durchgesetzt hatten, schließlich konnte sich das Team von Trainer Pavel Gross auch in den beiden letzten Jahren (gegen Mannheim bzw. Nürnberg) im Viertelfinale die jeweils besser platzierte Mannschaft ausschalten.

Zum zweiten Mal nach 2013 stehen sich also Adler und Grizzlies in den DEL-Playoffs gegenüber, damals unterlagen die Adler als Vorrundensieger den Niedersachsen in sechs Spielen. Symptomatisch damals: es fielen wenige Tore in den Spielen. 11:15 Tore lautete das Verhältnis zugunsten der Wolfsburger, die sich also mit gerade einmal zweieinhalb Toren pro Spiel gegen Mannheim durchsetzen konnten.

Wir haben die wichtigsten Zahlen und Fakten zum diesjährigen Halbfinalduell der beiden Teams zusammengetragen.

Topscorer in der Vorrunde:
Adler: Glen Metropolit, 6 Tore und 35 Assists aus 43 Spielen
Grizzly Adams: Marco Rosa, 9 Tore und 37 Assists aus 52 Spielen

Die Torhüter in der Vorrunde:
Adler:
Dennis Endras, 41 Einsätze, 2,33 Gegentore pro Spiel, 91,51% Fangquote, 6 Shut-Outs und
Youri Ziffzer, 14 E, 1,81 GTS, 92,3% FQ, 1 SO
Grizzly Adams:
Sebastian Vogl, 29 E, 2,69 GTS, 91,0% FQ, 4 SO und
Felix Brückmann, 23 E, 2,07 GTS, 92,8% FQ, 3 SO

Die Vorrundenbilanz 2014/15:
Adler: 1. Platz, 36 Siege aus 52 Spielen, 107 Punkte, 173:123 Tore
Grizzly Adams: 7. Platz, 28 Siege aus 52 Spielen, 94 Punkte, 152:136 Tore

Die direkten Duelle 2014/15:
7:3 und 3:4 n.V. in Mannheim, 6:5-Sieg n.V. und 0:2-Niederlage in Wolfsburg

Die bisherigen Duelle in der DEL:
24 Siege der Adler in 42 Spielen (57,1%), 109:103 Tore

Topscorer in den Playoffs:
Adler: Jochen Hecht, 1 Tor und 6 Assists in 5 Spielen
Grizzly Adams: Tyler Haskins, 2 Tore und 8 Assists in 7 Spielen

Die Torhüter in den Playoffs:
Adler: Dennis Endras, 5 E, 1,57 GTS, 94,2% FQ, 1 SO
Grizzly Adams: Felix Brückmann, 7 E, 1,65 GTS, 95,0% FQ, 2 SO

Die bisherigen Playoff-Duelle zwischen Mannheim und Wolfsburg:
Viertelfinale 2013: 2:4-Niederlage der Adler

Die dienstältesten Cracks im Kader
Adler: Marcus Kink (591 DEL-Spiele für Mannheim), Ronny Arendt (574), Christoph Ullmann (477)
Grizzly Adams: Christoph Höhenleitner (443 DEL-Spiele für Wolfsburg), Sebastian Furchner (399), Norman Milley (398)

Die Topscorer für das aktuelle Team gegen den aktuellen Gegner:
Adler: Marcus Kink, 41 Spiele, 9 Tore und 13 Assists für die Adler gegen Wolfsburg
Grizzly Adams: Norman Milley, 32 Spiele, 4 Tore und 19 Assists für Wolfsburg gegen die Adler

Die Topscorer gegen den aktuellen Gegner:
Adler: Christoph Ullmann, 39 Spiele, 17 Tore und 22 Assists für Köln und Mannheim gegen Wolfsburg
Grizzly Adams: Sebastian Furchner, 67 Spiele, 17 Tore und 14 Assists für Köln und Wolfsburg gegen die Adler

Ehemalige Adler im Wolfsburger Kader:
Sebastian Vogl (saß im Oktober 2009 bei zwei DEL-Spielen der Adler als Backup auf der Bank) und Felix Brückmann

Ehemalige Wolfsburger im Kader der Adler:
Kai Hospelt, Christopher Fischer

Höchste Auswärtsniederlage der Adler gegen Wolfsburg: 2:5 am 17.11.2007 und 0:3 am 26.3.2013
Höchste Heimniederlage: 0:5 am 30.12.2013
Höchster Auswärtssieg: 4:1 am 11.10.2009 und 5:2 am 17.11.2013
Höchster Heimsieg: 4:1 am 17.10.2004 und 7:3 am 21.09.2014

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