Sinan Akdag erzielte beim 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen Augsburg Mitte Dezember zwei Tore für die Adler.

Der nächste Gegner der Adler: Augsburger Panther

24. Januar 2015

Die Ausgangssituation für die Augsburger Panther vor dem vierten Saisonduell gegen die Adler ist die Gleiche wie vor dem 3:1-Heimsieg gegen die Quadratestädter vor gut zwei Wochen. Der Rückstand auf den zehnten Platz beträgt fast unverändert dreizehn Zähler, doch inzwischen blieben nun nur noch neun Spiele Zeit, um die Saison noch zu retten.

Die angespannte personelle Situation hilft den Panthern derzeit nicht beim Start einer Aufholjagd. Mit Mike Conolly (Kreuzbandriss) und Ryan Bayda (Ellenbogenverletzung) fehlen zwei der drei besten Scorer der Vorsaison bereits länger. Dass zu dem Ivan Ciernik, im Vorjahr noch bester Punktesammler der Panther, seine Produktion in dieser Saison deutlich zurückgefahren hat, verstärkt die Misere in der Augsburger Offensive. Nicht zuletzt laboriert der aktuelle Topscorer Louie Caporusso, der in den beiden letzten Duellen gegen die Adler drei Tore erzielt hat, noch an einer Schulterverletzung und muss an diesem Wochenende aussetzen. Doch damit nicht genug: Daniel Weiß sitzt eine Sechs-Spiele-Sperre nach einer unfairen Aktion aus dem Heimsieg gegen Iserlohn vom vergangenen Wochenende ab und nun fällt wohl auch der offensivstarke Abwehrspieler James Bettauer krankheitsbedingt aus.

Die Fuggerstädter klammern sich an den letzten Strohhalm, um das Minimalziel Pre-Playoffs doch noch zu erreichen. Auf eigenem Eis klappt das derzeit auch recht gut: vier der letzten fünf Heimspiele hatte Augsburg gewonnen, bevor es am Freitagabend beim Torfestival gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Ingolstadt eine knappe 6:7-Niederlage gab.

Doch auswärts holt das Team von Trainer Greg Thomson, über dessen Zukunft als Headcoach an der Bande über das Saisonende hinaus in der anstehenden Länderspielpause gesprochen werden soll, einfach zu wenig Punkte. Erst aus zwei Auswärtspartien holten die Fuggerstädter die volle Punktezahl. Immerhin fünf Mal schafften es die Panther auswärts in die Verlängerung, doch jedes Mal musste sich die Mannschaft mit einem Punkt begnügen - so auch beim 3:4 nach Penaltyschießen in der SAP Arena Mitte Dezember, als die Schwaben eine zwischenzeitliche 3:2-Führung nicht über die Zeit brachten.

Ob das Team aus der Fuggerstadt die Adler angesichts der ausgedünnten Offensive am Sonntag wieder an den Rand einer Niederlage bringen kann, bleibt abzuwarten.

Facts:
Die Panther haben vier der letzten sechs Heimspiele gewonnen ... aus den letzten zehn Auswärtsspielen hat Augsburg aber nur vier Punkte mitgenommen ... Topscorer ist Daniel DaSilva mit 15 Toren und 19 Assists ... kein Team hat öfter in Unterzahl auf dem Eis gestanden als Augsburg (211 Mal; Mannheim: 176) ... es hat auch keine Mannschaft mehr Gegentore in Unterzahl kassiert als die Schwaben (43) ... die Panther haben das schwächste Powerplay der Liga (11,6%; Mannheim: 15,3%)

Adler Mannheim - Augsburger Panther
Sonntag, 25.1.2015, 14:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.

Nur noch Stehplatzkarten für das Heimspiel gegen Augsburg erhältlich

23. Januar 2015

Am Sonntag, den 25.01.15, findet in der SAP Arena der zweite große Familientag der laufenden Saison statt und schon heute ist das Heimspiel gegen die Augsburger Panther fast restlos ausverkauft. Während alle Sitzplatzkarten bereits vergriffen sind, stehen nur noch rund 600 Stehplatzkarten zur Verfügung. Alle Fans, die am Sonntag live in der SAP Arena dabei sein wollen, sollten sich also sputen.

Glen Metropolit greift nach überstandener Verletzungspause wieder an.

DEL-Klassiker in Köln: Adler treffen auf die Haie

21. Januar 2015

Ein weiteres hochbrisantes Duell steht dem Team um Kapitän Marcus Kink bevor. Am Donnerstag, den 22.01.15, gastieren die Adler zum DEL-Klassiker bei den Kölner Haien. Nach dem Derbysieg in Schwenningen will der Tabellenführer auch beim zweiten Gastauftritt in Folge punkten, um das komfortable Punktepolster von neun Zählern auf die Münchner aufrechtzuerhalten. Das erste Bully in der Kölner LANXESS arena fällt um 19.30 Uhr.

Die sportlichen Gegensätze zwischen Mannheim und Köln könnten in dieser Saison kaum größer sein: Während sich die Adler seit Saisonbeginn im Höhenflug befinden und die Tabellenführung innehaben, hat beim Team aus der Domstadt bereits der Kampf ums Überleben begonnen, denn nur ein Pünktchen trennen die Haie vom Tabellenelften aus Krefeld. Größtes Manko des Vizemeisters der vergangenen zwei Spielzeiten ist sicherlich die mangelnde Chancenverwertung. Mit 94 geschossenen Toren gehören die Kölner neben Schwenningen und Straubing zu den Teams, die die 100-Tore-Marke noch nicht geknackt haben.

Trotz des enttäuschenden Saisonverlaufs bleiben die Haie ein unangenehmer Gegner für die Adler.In der laufenden Spielzeit trafen beide Mannschaften bereits dreimal aufeinander. Die ersten beiden Duelle konnten die Adler mit 4:1 und 3:0 gewinnen, beim letzten Aufeinandertreffen am zweiten Weihnachtsfeiertag entführten die Haie durch einen 3:2-Sieg die drei Punkte aus Mannheim. Ein Selbstläufer wird die Partie für die Adler, die als klarer Favorit in das vierte Kräftemessen gehen, auf jeden Fall nicht, das weiß auch Stürmer Ronny Arendt: „Köln hat sich noch einmal verstärkt und die Jungs haben jetzt noch elf Spiele, in denen sie alles versuchen werden, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Wir wissen, wie schwierig die Haie zu spielen sind, und dass jede Mannschaft gegen den Tabellenführer hochmotiviert ist und sein bestes Eishockey spielen will, ist auch klar. Von daher erwarte ich ein sehr enges Match.“

Zwei äußerst positive Nachrichten hatte Adler-Trainer Geoff Ward am heutigen Vormittag im Rahmen des Pressetalks zu vermelden: Sowohl Verteidiger Danny Richmond als auch Angreifer Glen Metropolit werden in der LANXESS arena auflaufen. Richmond war am Sonntag im Derby nach einem Check von hinten heftig in die Bande geknallt, weshalb sein Einsatz gegen die Haie kurzzeitig auf der Kippe stand. Für Metropolit hingegen ist es das erste Spiel seit dem 06. Januar 2015: „Ich freue mich, der Mannschaft endlich wieder helfen zu können“, sagte der 40-jährige Kanadier nach dem Abschlusstraining.

Die Mannschaft wird sich morgen Nachmittag auf den Weg nach Köln begeben, ehe es dann am Abend um wichtige Punkte geht. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr und wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 sowie im Laola1-FanTV unter http://www.laola1.tv/de-de/live/koelner-haie-adler-mannheim/280602.html übertragen.

21. Jan. '15 DEL-Klassiker in Köln: Adler treffen auf die Haie 21. Jan. '15 Der nächste Gegner der Adler: Kölner Haie
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