Adler verpflichten Stanley-Cup-Sieger

05. Februar 2016

Die Adler Mannheim haben auf die langwierige Verletzung von Dennis Endras reagiert und den kanadischen Torhüter Ray Emery verpflichtet. Der 33-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende. Damit haben die Adler ihre elfte und letzte Ausländerlizenz vergeben.

Ray Emery (hier im Trikot der Flyers) gewann mit den Blackhawks den Stanley Cup.

Emery ist ein NHL-erfahrener Torhüter, der insgesamt 326 Mal für die Ottawa Senators, die Philadelphia Flyers, die Anaheim Ducks und die Chicago Blackhawks zwischen den Pfosten stand. Dabei brachte er es auf eine Fangquote von 90,5 Prozent. Noch besser liest sich seine Bilanz aus der AHL, mit 91 Prozent gehaltener Schüsse erwies er sich in 190 Einsätzen stets als sicherer Rückhalt seiner Mannschaften.

Aber auch in der zweitbesten Liga der Welt, der KHL, konnte der Linksfänger bereits sein Können unter Beweis stellen. In 43 Spielen lief er für HK Atlant auf und brachte es auf einen Schnitt von 1,99 Gegentoren pro Spiel. Den bislang größten Erfolg seiner Karriere feierte Emery in der Saison 2012/13, als er mit den Blackhawks den Stanley Cup gewann.

„Eine sehr gute Lösung“

„Wir mussten auf die Verletzung von Dennis reagieren und haben mit der Verpflichtung von Ray eine sehr gute Lösung gefunden“, sagt Adler-Manager Teal Fowler. „Er hat in der NHL reichlich Erfahrung gesammelt, auf und neben dem Eis ist er eine Führungspersönlichkeit. Wir sind sehr froh, dass er zum richtigen Zeitpunkt auf dem Markt war und wir ihn unter Vertrag nehmen konnten.“

Das hungrige „Wolfsrudel“ trifft auf die Grizzlys

04. Februar 2016

Bevor die DEL auf Grund des Trainingslagers der deutschen Nationalmannschaft eine letzte Pause einlegt, warten noch zwei Spiele auf die Adler. Erst geht es am Freitag nach Wolfsburg, zwei Tage später kommt Augsburg in die SAP Arena. Cheftrainer Greg Ireland erwartet, dass vor diesen beiden wichtigen Partien ein Ruck durch die Mannschaft geht.

Christoph Ullmann (links Jon Rheault) bejubelt seinen Treffer im Heimspiel gegen Wolfsburg im Dezember.

„Solch eine Serie frustriert jeden einzelnen Spieler in der Kabine“, sagte er nach drei Niederlagen in Folge. Wichtig sei es aber, „daraus eine Motivation ziehen“. Als Mannschaft. „Es steht außer Frage, dass wir zuletzt nicht das gezeigt haben, wozu wir in der Lage sind. Wir sind als Team hinter den Erwartungen zurückgeblieben, und wir müssen das als Team ändern.“

Den Willen und die Einsatzbereitschaft, die Trendwende einzuleiten, hat er bei seinen Spielern erkannt. „Wir sind wie ein Rudel Wölfe, das seit einem Monat nichts mehr gefressen hat. Wir haben unter der Woche sehr gut und sehr hart trainiert. Leidenschaft und Kampfgeist sind da“, schilderte der Kanadier seine Eindrücke.

Familientag gegen Augsburg

Beim Heimspiel der Adler gegen Augsburg (Sonntag, 07. Februar um 14:30 Uhr) herrscht in der SAP Arena Familientag. Mit Start des Einlass‘ um 13:00 Uhr wird im Umlauf der Arena ein buntes Rahmenprogramm für Familien geboten. An den Mundlöchern werden Luftballons verteilt. Im Overtime-Bereich können gegen eine Spende Indianer-Stirnbänder erworben werden, deren Erlöse komplett an das Deutsche Kinderhilfswerk gehen.

Richtig austoben können sich die Kleinen hinter Block 208/209. Dort ist der Luisenpark mit einem Stand vertreten, eine Luftballonmodelage und das Kinderschminken. Beim XXL-Vier-gewinnt, XXL-Jenga und XXL-Dart kann selbst angepackt werden.
Nach dem Spiel findet im Overtime-Bereich dann eine große Autogrammstunde statt, bei der das komplette Team der Adler anwesend sein wird. Es werden ausschließlich Autogrammkarten signiert und auch nur zwei pro Person, damit möglichst viele Adler-Fans die Chance auf ein Autogramm haben.

„POWERPLAY gegen BLUTKREBS“

Seit Saisonbeginn unterstützt die DEL die DKMS im Kampf gegen Blutkrebs. Gemeinsam mit den 14 Clubs wirbt die DEL mit der Kampagne „POWERPLAY gegen BLUTKREBS“ bundesweit dafür, dass sich noch mehr Menschen bei der DKMS registrieren. Dafür macht sie in allen Stadien der DEL bei einem Heimspiel Station, damit Fans sich registrieren können. Bereits im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin bestand dazu für Adler-Fans die Möglichkeit und 533 machten mit.

Da an diesem Tag jedoch die Stäbchen ausgingen und beim Spiel in Köln erneut einige Anfragen von Adler-Fans eingingen, wird die DKMS beim Spiel gegen Augsburg erneut zu Gast in der SAP Arena sein. Im Overtime-Bereich hinter Block 214 und im Eingangsbereich des VIP-Bereichs heißt es also „Stäbchen rein, Spender sein“.

Adler live erleben

Für das Heimspiel gegen Augsburg gibt es noch Eintrittskarten in wenigen Kategorien im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt die Spiele gegen Wolfsburg und Augsburg live im Webradio, auch der Liveticker der Adler-App berichtet.

Der nächste Gegner der Adler: Grizzlys Wolfsburg

04. Februar 2016

Wie schon in beiden Spielen des letzten Wochenendes treffen die Adler auch am Freitag auf einen direkten Tabellennachbarn. Die Grizzlys Wolfsburg halten sich trotz durchwachsener Leistungen in den letzten Wochen weiterhin in den Top 6 der Liga und wollen ihren Zwei-Punkte-Vorsprung gegen den Siebten aus Mannheim natürlich auch behaupten.

Felix Brückmann stand in den ersten drei Saisonduellen gegen die Adler zwischen den Pfosten, in denen die Grizzlys insgesamt drei Punkte ergatterten.

Platz sechs hatte das Team von Trainer Pavel Gross auch Mitte Dezember schon inne, als man sich mit einer 2:5-Schlappe beim Tabellenletzten in Krefeld in die Weihnachtsfeierlichkeiten verabschiedete. Es folgten nur drei Siege in den anschließenden zehn Partien, doch weiter als bis auf Platz sieben ging es dank des kuriosen Jahreswechsels in der Liga nicht hinab. Erst mit dem Iserlohn-Wochenende fanden die Niedersachsen zurück in die Erfolgsspur.

Mit zwei Shut-Outs zur Vertragsverlängerung

Zwei Tage nach einem knappen 2:3 am Seilersee feierte Sebastian Vogl zwei Shut-Outs nacheinander, ließ in den beiden Heimspielen gegen die Roosters sowie gegen Hamburg keinen Gegentreffer zu und gab Manager Charlie Fliegauf damit eine Steilvorlage für seine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2018.

Augen auf... Sebastian Vogl! Der gebürtige Landshuter musste in der vergangenen Saison seinen Stammplatz an Felix Brückmann abtreten. Absolvierte Vogl in der vergangenen Vorrunde „dank“ Brückmanns Verletzung zu Saisonbeginn noch etwas mehr als die Hälfte der Spiele, so kam er bislang nur in etwa einem Drittel der Partien zum Einsatz. Doch mit den vier Siegen in Vogls letzten vier Einsätzen konnte der 29-Jährige seiner Mannschaft wieder auf die Erfolgsspur zurückhelfen, während die Grizzlys bei den letzten fünf Partien Brückmanns immer als Verlierer vom Eis gingen. Bleibt abzuwarten, ob Pavel Gross Brückmann gegen seinen Ex-Klub aus Mannheim wieder eine Chance gibt.

Fakt: Topscorer Sebastian Furchner absolviert in seinem achten Jahr in Wolfsburg die offensivstärkste Saison seiner Karriere, hat mit 36 Punkten aus 42 Partien schon fast seinen bisherigen persönlichen Rekord aus der Saison 2009/10 (39 Punkte) erreicht.

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys seit 1995: 49 Spiele, 30 Siege, 19 Niederlagen, 141:122 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys 2014/15: 6 Siege aus 8 Spielen, 35:24Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys 2015/16: 7:3 (H), 4:5 n.P. (H), 2:1 n.V. (A)

Grizzlys Wolfsburg - Adler Mannheim
Freitag, 5.2.2016, 19:30 Uhr
EisArena, Wolfsburg

Das Spiel wird live im Webradio (http://bit.ly/adlerwebradio) übertragen, zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der mobilen App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp).

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