Nachgefragt bei Christoph Ullmann

16. September 2014

Adler-Stürmer Christoph Ullmann hat am vergangenen Freitag sein erstes DEL-Spiel nach über einem halben Jahr bestritten. Mit seinem Treffer zum 5:2-Endstand gegen den ERC Ingolstadt trug sich der 31-jährige Center auch gleich in die Torschützenliste ein und feierte somit ein beeindruckendes Comeback. Der gebürtige Altöttinger strotzt derzeit nur so vor Selbstbewusstsein und freut sich auf seine neunte Saison im Adler-Trikot. Wir haben den sympathischen Stürmer nach dem Dienstagstraining getroffen und mit ihm über den Saisonauftakt, das neue System und die bevorstehenden Aufgaben gesprochen.


Christoph, du hast am Freitag dein erstes DEL-Spiel nach über einem halben Jahr bestritten und auch gleich dein erstes Saisontor geschossen. Das muss ein tolles Gefühl gewesen sein. Hast du dir dein Comeback so vorgestellt?

Es war für mich ein wahnsinnig tolles Gefühl, um 19:25 Uhr im Tunnel stehen zu dürfen und mit der Mannschaft aufs Eis zu laufen. Da hat es wirklich gekribbelt. Ich habe mich natürlich sehr über meinen ersten Saisontreffer gefreut und sicherlich gibt so ein Tor auch das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Aber in erster Linie war es wichtig, dass wir gewonnen haben.

Mit einem 5:2 habt ihr den amtierenden Meister wieder auf die Heimreise geschickt. Wie würdest du die Begegnung im Nachhinein zusammenfassen?

Wir sind bereits mit sehr viel Energie aus der Kabine gekommen und haben dann schnell das erste Tor geschossen. Zudem waren wir auch in Überzahl erfolgreich, was für uns sehr wichtig war, da wir intensiv daran arbeiten. Ingolstadt ist zweimal wieder zurückgekommen, aber wir haben nicht aufgesteckt und sind wachsam und ruhig geblieben. Wir wussten, dass Ingolstadt hinten aufmachen muss, um sich vorne Chancen zu erarbeiten und da haben wir unsere Konter genutzt und zweimal eiskalt zugeschlagen.

Mit viel Selbstvertrauen ging es dann nach Krefeld. Das Resultat war sicherlich enttäuschend. Habt ihr euch durch zu viele Strafzeiten selbst um die Punkte gebracht oder was waren deiner Meinung nach die Gründe für die 2:5-Niederlage?

In Krefeld lief es genau anders herum. Dort sind wir früh in Rückstand geraten und haben es dann zweimal in doppelter Überzahl nicht geschafft, etwas Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Die Pinguine haben uns dann zweimal ausgekontert und die Tore geschossen. Wir waren mit 0:2 hinten und haben in der letzten Minute des zweiten Drittels noch das 0:3 kassiert. Ein Drei-Tore-Rückstand in den letzten 20 Minuten aufzuholen, ist sehr schwer. Wir haben heute im Training das Spiel noch einmal gründlich analysiert und werden am kommenden Wochenende die Chance nutzen, mit zwei Heimspielen das Ganze wieder wettzumachen.

Die Mannschaft ist mit sieben Neuzugängen verstärkt worden und die ersten beiden Spiele sind absolviert. Wie ist denn derzeit die Stimmung innerhalb des Teams?

Die Stimmung ist sehr gut und wir lassen uns auch von einer Niederlage nicht unterkriegen. Wir haben uns heute Morgen noch einmal einige Szenen vom Sonntag angeschaut und das Spiel im Anschluss sofort abgehakt. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam nach vorne schauen und eine positive Stimmung erzeugen, um nicht mit hängenden Köpfen herumzulaufen. Wir arbeiten hart, aber wir haben auch Spaß dabei, denn jeder weiß: Wer mit Spaß zur Arbeit geht, arbeitet auch besser.

Die Adler spielen in dieser Saison ein deutlich aggressiveres und schnelleres Eishockey als in den Jahren zuvor. Was zeichnet dieses System aus? Wie kommst du damit zurecht?

Das neue System ist eigentlich einfach zu beschreiben: Wir wollen viele kurze Pässe spielen, um die Scheibe unter Kontrolle zu behalten. Wenn wir nicht den langen, sondern den einfachen kurzen Pass suchen, dann kontrollieren wir nicht nur den Puck, sondern auch das Spiel und das Tempo. Sind wir nicht im Scheibenbesitz, wollen wir den Gegner früh unter Druck setzen und ihm alle Anspielstationen nehmen, um schnellstmöglich wieder in Scheibenbesitz zu kommen. Mir persönlich kommt dieses System sehr zugute, weil ich ein sehr laufintensiver Spieler bin.

Am kommenden Wochenende stehen zwei Heimspiele gegen Iserlohn und Wolfsburg auf dem Programm. Die Roosters sind mit vier und die Wolfsburger mit sechs Punkten in die Saison gestartet. Wie schätzt du beide Teams ein?

Es erwarten uns mit Sicherheit zwei intensive und vor allem spannende Spiele. Wir haben auch letztes Jahr ziemlich früh in der Saison gegen Iserlohn gespielt und sie sind damals schon sehr gut aus den Startlöchern gekommen. Die Iserlohner werden sicherlich sehr hungrig sein und mit viel Elan zur Sache gehen. Ich denke, wenn wir als Team geschlossen auftreten und unser System nahezu fehlerfrei umsetzen, haben wir in beiden Spielen eine gute Chance zu gewinnen. Der Fokus liegt jetzt erst einmal auf dem Spiel am Freitag und danach beschäftigen wir uns mit dem nächsten Gegner.


Adler starten mit Sieg und Niederlage in die neue Saison

15. September 2014

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Adler am vergangenen Wochenende in die 21. DEL-Saison gestartet. Auf einen souveränen 5:2-Erfolg gegen den ERC Ingolstadt ließen die Blau-Weiß-Roten eine bittere 2:5-Niederlage bei den Krefeld Pinguinen folgen.


Eine ordentliche Portion Selbstvertrauen hatten die Adler am vergangenen Freitag getankt. Mit 5:2 schickten sie den amtierenden Meister ERC Ingolstadt auf die Heimreise und sicherten sich die ersten drei Punkte der noch jungen Saison „Ich bin Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben im richtigen Moment die Tore geschossen, um uns das Momentum zurückzuholen“, analysierte Cheftrainer Geoff Ward die Partie gegen den ERC Ingolstadt. Bis auf eine kurze Schwächephase im zweiten Drittel hatte seine Mannschaft die Partie im Griff.

Nach dem vielversprechenden Saisonauftakt kassierten die Adler am Sonntag in Krefeld eine deutliche 2:5-Niederlage. Das lag in erster Linie daran, dass die Ward-Schützlinge zu oft auf die Strafbank wanderten und sich so selbst aus dem Rhythmus brachten. „Wir haben uns das Leben mit unnötigen Strafzeiten selbst schwer gemacht und dadurch das Spiel aus der Hand gegeben“, brachte es Jochen Hecht nach der Partie auf den Punkt. Geoff Ward hingegen ging sogar noch einen Schritt weiter: „Das Über- und Unterzahlspiel lief nicht so, wie wir es uns erhofft hatten. Darüber hinaus waren wir immer einen Schritt langsamer als der Gegner. Wir müssen als Mannschaft besser zusammenarbeiten“, fasste der 52-jährige Kanadier seine Eindrücke zusammen.

Mund abputzen, weitermachen. Das ist nun das Motto bei den Adlern, die ab Dienstag den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen und sich gezielt auf die beiden Heimspiele am kommenden Wochenende gegen die Iserlohn Roosters und die Grizzly Adams Wolfsburg vorbereiten.

Beim 4:1-Erfolg steuerte Kapitän Alex Lambacher drei Tore und eine Vorlage bei.

Pflichtsiege für den DNL-Meister – Schüler fegen Deggendorfer SC vom Eis

15. September 2014

Am Wochenende stand erneut ein Doppelspieltag für die U19-Mannschaft der Jungadler auf dem Programm. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag waren die HSV Young Freezers zu Gast in der Nebenhalle Süd der SAP Arena. Mit 4:1 und 4:0 behielt der amtierende Meister der DNL gleich zweimal die Oberhand.


Nach sechs Spieltagen rangiert das Team von Frank Fischöder mit 15 Punkten auf dem zweiten Platz. Lediglich drei Zähler trennen die Jungadler vom Tabellenführer Eisbären Juniors Berlin. Bereits am nächsten Wochenende gastiert der DNL-Meister beim Vizemeister der vergangenen Saison. Mit zwei Siegen könnte der aktuelle Tabellenzweite an den Berlinern vorbeiziehen und den Platz an der Sonne erobern. „Die Eisbären sind natürlich ein ganz anderes Kaliber als die Hamburger. Ich erwarte zwei enge, gute und vor allem sehr intensive Spiele. Nach diesen beiden Duellen werden wir wissen, wo wir aktuell wirklich stehen“, so Frank Fischöder.

Schüler fegen Deggendorfer SC vom Eis

Zum Auftakt der Schüler-Bundesliga musste die U16 in Deggendorf ran. Cheftrainer Tomas Martinec sah gleich im ersten Saisonspiel eine starke Leistung seiner Mannschaft, die dem Deggendorfer SC nicht den Hauch einer Chance ließ. Nach 60 Minuten stand ein 13:0 aus Sicht der Schüler auf der Anzeigetafel.

Mit viel Selbstvertrauen gehen die Schüler nun die kommenden Aufgaben an. Am kommenden Samstag, den 20.09.2014, gastiert die U16 beim EV Landshut. Spielbeginn ist um 16.15 Uhr.

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