Auch Game Worn Jerseys von Pascal Trépanier sind dabei.

Game Worn Jerseys aus zehn Jahren SAP Arena

03. September 2015

Autogrammstunde mit den Adler-Altstars, Traditions- und Champions Hockey League-Spiel – am Samstag den 5. September gibt es rund um die SAP Arena Eishockey satt. Zum 10. Geburtstag der Multifunktionsarena dreht sich alles um die schwarze Hartgummischeibe. Auf die Fans der Adler Mannheim wartet aber noch ein besonderes Highlight.

Sie können sich nämlich ein Stück Geschichte sichern. Die Rückkehr vieler ehemaliger Kufencracks ist der perfekte Anlass, ihre „Arbeitskleidung“ an die Fans zu bringen. Darum werden am Samstag Game Worn Jerseys ausgewählter Teilnehmer des Traditionsspiels verkauft, in denen sie in den vergangenen zehn Jahren für die Adler auf dem Eis standen.

Verkauf startet um 11.30 Uhr

Darunter sind unter anderem Trikots von Torhüter Felix Brückmann, Verteidiger Pascal Trépanier oder Stürmer François Méthot. Jedes Trikot wird für 125 Euro verkauft und stellt einen bedeutenden und einzigartigen Teil der Geschichte der Adler und der SAP Arena dar.

Neben den Game Worn Jerseys werden an diesem Tag natürlich auch die Fantrikots vom Traditionsspiel verkauft. Beide gibt es vor Eingang A der SAP Arena, bei Regen vor Eingang E. Der Verkauf startet bereits um 11.30 Uhr.

Aus dem Trainingsgast wird ein Adler: Marcel Goc.

Marcel Goc: „Mannheim war mein erster Gedanke“

02. September 2015

Rund eineinhalb Wochen vor dem Start in der DEL haben die Adler mit der Verpflichtung von Marcel Goc ein Ausrufezeichen gesetzt. Der 32-jährige Stürmer unterschrieb für fünf Jahre und bringt die Erfahrung von 699 NHL-Spielen mit. Wir haben uns mit Mannheims neuer Nummer 23 getroffen und mit ihm über seine Ziele, seine Rückkehr und das Wiedersehen mit seinem Bruder Niki gesprochen.

Marcel, nach zwölf Jahren Nordamerika gehst Du ab sofort wieder für die Adler Mannheim auf Torejagd. Wie groß ist Deine Vorfreude?

Ich freue mich wahnsinnig auf die Adler. Den Sommer über habe ich mir mit meiner Familie Gedanken gemacht, wie wir es weiter anpacken wollen. Jetzt ist ein ganz guter Zeitpunkt, zurückzukommen und wieder für die Adler Mannheim aufs Eis zu gehen.

Waren die Adler Deine einzige Option in Deutschland?

Es gab auch andere Interessenten. Mannheim war aber mein erster Gedanke, als ich meinen weiteren Karriereweg geplant habe. Ich bin nicht weit weg von hier aufgewachsen, habe schon für die Adler gespielt und Niki ist hier. Das hat alles für Mannheim gesprochen. Ich bin froh, dass es mit den Adlern geklappt hat und freue mich auf die Zeit hier.

Hast Du in den USA die Spiele der Adler verfolgt?

Ich habe die letzte Saison regelmäßig übers Internet verfolgt, vor allem in den Playoffs hat das mit der Zeitverschiebung super hingehauen. Da habe ich die Jungs regelmäßig angefeuert. Nochmal Glückwunsch, das war ein hervorragendes Jahr.

Du hast für fünf Jahre in Mannheim unterschrieben. Welche Ziele hast Du dir gesetzt?

Ich will einfach nur gut spielen. Wenn man mit sich und seiner Leistung zufrieden ist und die Mannschaft gut spielt, dann hat man Spaß –als Mannschaft und auch als Einzelspieler. Das zeigt sich dann auch auf dem Eis. Wenn das der Fall ist, dann kann ich mit den Adlern viel erreichen.

Fünf Jahre sind im Profisport eine lange Zeit.

Stimmt. Mir war aber schon länger klar, dass ich mich, wenn ich zurückkomme, längerfristig an einen Verein binden werde. Da hat sich das mit den fünf Jahren so ergeben. Die Adler hatten glücklicherweise auch Interesse daran. Es freut mich, dass es geklappt hat. Ich hoffe auf viel Spaß und Erfolg.

Hat Dein Bruder Niki denn die Werbetrommel für die Adler gerührt?

Das musste er gar nicht. Ich war ja die letzten Jahre schon immer im August hier und habe mit der Mannschaft trainiert, daher kenne ich auch die Jungs schon. Es ist ja nicht so, dass ich in ein neues Team komme. Klar muss ich mich noch ein bisschen reinfinden, aber ich kenne die meisten von den Jungs aus den Vorjahren und der Nationalmannschaft schon recht gut. Auch den Club musste Niki mir nicht schmackhaft machen. Ich weiß, wie in Mannheim gearbeitet wird und was mich hier erwartet.

Wie groß ist die Vorfreude, wieder mit Niki in einer Mannschaft zu spielen?

Die ist sehr groß. Es hat schon während des NHL-Lockouts Ende 2012 unheimlich Spaß gemacht, hier zu spielen. Auch die Spiele gegen unseren älteren Bruder Sascha, der damals noch für die Hannover Scorpions gespielt hat. Einmal haben wir es geschafft, zu Dritt auf dem Eis zu stehen. Das war eine tolle Erfahrung.

Was bringst Du mit?

Schlittschuhe und Schläger (lacht). Ich hoffe natürlich, dass ich auf dem Eis den einen oder anderen Akzent setzen und mit der Mannschaft Erfolge feiern kann. Ich denke, Fans und Trainer wissen, was ich für ein Spielertyp bin. Für mich gibt es keine Überraschungen, weil ich mich in Mannheim auskenne, und die Fans wissen glaube ich auch, was sie von mir erwarten können. Ich schlage hier ein neues Kapitel auf und freue mich darauf.

Dass Du bereits seit Anfang August mit der Mannschaft trainierst, hast Du bereits angesprochen. Wie wirkt sie auf Dich?

Dieses Jahr machen sie genau da weiter, wo sie Ende April aufgehört haben. Sie legen sich mächtig ins Zeug. Am Samstag steht in der Champions Hockey League noch ein schwieriges Spiel gegen Vitkovice Ostrava auf dem Programm. Hoffentlich klappt es da mit drei Punkten, damit ich in dieser Saison auch noch CHL spielen kann.

Du wirst am Samstag aber trotzdem auf dem Eis stehen und beim Traditionsspiel mitmischen.

Stimmt, und ich freue mich sehr darauf. Die Einladung habe ich schon im Sommer bekommen, da stand meine Zukunft aber noch in den Sternen. Ich habe damals aber schon gesagt, dass ich mitspielen werde, wenn ich zu diesem Zeitpunkt in Deutschland bin. Das wird bestimmt lustig. Ich habe solche Spiele schon zwei Mal erlebt, bei den Abschiedsspielen von Sven Felski und Marko Sturm. Das war wirklich gut. Du triffst dort auf Spieler, die Du teilweise nur aus dem Fernsehen kennst. Es sind aber auch immer ein paar dabei, mit denen Du noch selbst auf dem Eis gestanden hast. Das wird ein guter Tag für die SAP Arena. Wenn das so organisiert ist, wie der Rest bei den Adlern, wird das ein voller Erfolg.

Du hast zehn Jahre lang in der besten Liga der Welt gespielt. Wie groß sind die Unterschiede zwischen einem NHL-Club und den Adlern?

Die Adler kann man weit oben mit einreihen. Die Voraussetzungen hier sind optimal. Daniel Hopp hat das sehr gut aufgezogen und Mannheim ist, das weiß jeder im deutschen Eishockey, ganz vorne mit dabei. Die Dimensionen in der NHL sind natürlich andere als in der DEL. Von den Kabinen und der ganzen Infrastruktur her fühlt sich aber jeder sehr wohl hier. Mannheim ist fast jedes Jahr oben dabei, das spricht natürlich für die Geschäftsleitung und das Management.

Diese Trikots bekommen die Fans im Traditionsspiel zu sehen.

Trikots für das Traditionsspiel sind gewählt

01. September 2015

Am Samstag, dem 5. September, ist es endlich soweit: Die Adler feiern „10 Jahre SAP Arena“ und bieten den Zuschauern einen „Eishockey-Marathon“. Neben dem Champions Hockey League-Auftritt der aktuellen Mannschaft gegen Vitkovice Ostrava betreten auch viele ehemalige Kufencracks der Adler das Eis und zeigen in einem Traditionsspiel, was sie noch an der Scheibe können.


Welche Trikots die Spieler dabei tragen werden, darüber haben die Fans abgestimmt. Alle Heim-, Auswärts- und Alternate-Jerseys der vergangenen zehn Jahre standen zur Auswahl.

Und die Wahl fiel eindeutig aus. Eine Mannschaft wird am Samstag in den blauen Heimtrikots der Meistersaison 2006/07 antreten, die andere in den weißen Heimtrikots der Spielzeit 2008/09. Alle Sponsoren haben darauf verzichtet, dass ihre Logos auf die Jerseys gedruckt wurden. Dafür bedanken wir uns. Beide Trikots können am Samstag am Merchandising-Stand direkt gekauft werden. Sollte der Vorrat nicht reichen, können sie nachbestellt werden.

Meisterbanner kommt unter das Dach

Los geht der Tag voller Eishockey um 12.00 Uhr. Dann heißt es für unsere Altstars erstmal Stift statt Schläger, 90 Minuten lang werden sie alle Autogrammwünsche erfüllen. Die Halle öffnet um 14.00 Uhr, um 15.00 Uhr beginnt das Spiel. Direkt im Anschluss wird das Meisterbanner der Saison 2014/15 unter das Hallendach gezogen. Den gebührenden Abschluss des „Eishockey-Marathons“ bildet der CHL-Auftritt der Adler gegen Vitkovice Ostrava.

Tickets sind im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter unserer Tickethotline 0621-18190333 oder im Internet unter www.saparena.de erhältlich. Die Eintrittskarten sind Kombitickets und gelten für beide Spiele. Alle Dauerkarteninhaber genießen an diesem ganz besonderen Veranstaltungstag freien Eintritt.

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