10.09.2017

Der nächste Gegner: Schwenninger Wild Wings

Der nächste Gegner: Schwenninger Wild Wings

Die Schwenninger Wild Wings haben in ihren vier Spielzeiten seit dem Wiederaufstieg in die DEL keine Bäume ausgerissen und auch die Teilnahme an den Pre-Playoffs jeweils klar verpasst. Doch das ist kein Grund für die Schwarzwälder, sich weiterhin realistische Ziele zu setzen und den Weg dorthin in aller Ruhe zu bestreiten.

So war es auch nicht zu erwarten, dass die Wild Wings auf dem sommerlichen Transfermarkt große Kracher landen. Mit einer jungen und hungrigen Mannschaft soll das stimmungsvolle Publikum bei Laune gehalten werden. Im Tor vertraut man nach dem Karriereende von Joey MacDonald dem 25 Jahre alten Dustin Strahlmeier, der sich in der vergangenen Spielzeit schon zur Nummer eins gemausert hatte und nun mit dem noch unerfahrenen Marco Wölfl das Torhütergespann bildet.

Fünf neue Verteidiger kann man durchaus einen Umbruch in der Defensive nennen. Der NHL-erfahrene Jussi Timonen soll mit seiner Erfahrung die Position von Sascha Goc als Leitwolf in der Hintermannschaft einnehmen, dazu kommen mit Ex-Adler Dominik Bittner und dem ehemaligen Krefelder Kyle Sonnenburg zwei weitere gestandene DEL-Verteidiger. Im Sturm erhofft man sich von Mirko Höfflin und dem Franzosen Anthony Rech die nächsten Entwicklungsschritte, während man bei Tobias Wörle sicher weiß, was man von dem 33-Jährigen an dessen sechster DEL-Station erwarten kann.

Gelungener DEL-Auftakt

Die Testspielergebnisse der Schwarzwälder brachten keine Überraschungen, drei Mal ging die Mannschaft in sieben Vorbereitungsspielen als Sieger vom Eis. Dabei schlug man sich beim 0:3 gegen den KHL-Club Torpedo Nizhny Novgorod noch achtbar aus der Affäre, gegen den Schweizer Erstligisten EHC Biel unterlagen die Wild Wings erst in der Verlängerung.

Zum Auftakt der neuen DEL-Saison gelang den Wild Wings am vergangenen Freitag in Iserlohn ein 2:1-Sieg nach Verlängerung. Höfflin sicherte seiner neuen Mannschaft den Zusatzpunkt.

Der Trainer: Pat Cortina ist der richtige Trainer, um den begonnenen Weg mit einer jungen Mannschaft fortzusetzen. Der 52-Jährige geht in seine zweite Saison als Cheftrainer und hat sich zuvor schon als Verantwortlicher für die deutsche A-Nationalmannschaft und die U20 verdient gemacht.

Augen auf... Anthony Rech! Den 25 Jahre alten Franzosen hatte in der vergangenen Spielzeit schon der Schweizer Erstligist EV Zug auf dem Radar, setzte ihn in zwei CHL-Spielen sowie weiteren acht Partien seiner hauseigenen Zweitligamannschaft ein. Den Rest der Saison absolvierte Rech wieder bei seinem Heimatverein in Gap und war dort – trotz nur 30 bestrittener Vorrundenspiele – nicht nur bester Scorer seiner Mannschaft, sondern führte sein Team anschließend auch noch zum französischen Meistertitel. Damit empfahl sich Rech ganz klar für höhere Aufgaben.

Fakt: Schwenningen hat nach Krefeld (26 Jahre) und Düsseldorf (26,3 Jahre) mit 26,8 Jahren die drittjüngste Mannschaft der DEL.

DEL-Bilanz der Adler gegen Schwenningen seit 1994: 46 Spiele, 33 Siege, 13 Niederlagen, 180:130 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen Schwenningen 2015/16: Drei Siege aus vier Spielen, 18:9 Tore

Schwenninger Wild Wings - Adler Mannheim
Sonntag, 10.9.2017, 16:30 Uhr
Heliosarena, Villingen-Schwenningen

Das Spiel wird live im Webradio, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air, sowie im Telekom-Livestream übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS, Android) und auf unserer Homepage.

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