26.08.2017

Der nächste Gegner der Adler: HC Ocelari Trinec

Der nächste Gegner der Adler: HC Ocelari Trinec

Das zweite Spiel der Champions Hockey League (CHL) führt die Adler Mannheim am Sonntagmittag nach Trinec (14.00 Uhr). Die beiden Kontrahenten konnten ihre Auftaktpartien jeweils siegreich gestalten. Während die Adler bereits am Donnerstag bei HV71 mit 4:1 gewannen, feierten die Tschechen am Freitagabend einen 9:1-Kantersieg gegen Esbjerg Energy.

Die Industriestadt Trinec liegt im Osten Tschechiens, direkt an der Grenze zu Polen. Auch die Slowakei ist nicht weit entfernt. Eisenwerke und die Stahlproduktion prägen das Stadtbild. Wenig verwunderlich, dass die Heimstätte des HC Ocelari Trinec die Werk Arena genannt wird und sich der Namenszusatz Ocelari mit Stahlhersteller übersetzen lässt, während der Spitzname Ocelar Stahlkumpel bedeutet. Rund 36.000 Menschen leben in Trinec. Die 2014 erbaute Werk Arena bietet 5.200 Zuschauern Platz.

Ocelari Trinec spielt seit der Saison 1995/96 in Tschechiens höchster Liga. 2011 gewann das Team die bislang einzige nationale Meisterschaft. 1998 und 2015 gelang jeweils der Finaleinzug. In der abgelaufenen Spielzeit weist der HC erstaunliche Parallelen mit den Adlern auf. Die Hauptrunde wurde auf Platz zwei beendete, in den Playoffs war aber bereits im Viertelfinale Schluss. Zur neuen Saison übernahm der ehemalige NHL-Stürmer Vaclav Varada den Posten des Trainers. Von 2013 bis 2016 sammelte der 41-Jährige bereits erste Erfahrungen als Spieler- und Co-Trainer beim HC.

Im Angriff verfügt Ocelari mit Jakub Petruzalek über einen erfahrenen Spieler, der definitiv weiß, wo das Tor steht. Neuzugang Vladimir Svacina fällt in dieselbe Kategorie. Routinier Zbynek Irgl gewann mit Tschechien 2001 WM-Bronze, 2002 Silber. Martin Ruzicka stellte in der Saison 2012/13 mit 88 Zählern einen neuen Franchise-Punkterekord auf. Im Tor setzt Varada weiter auf das Duo Simon Hrubec und Peter Hamerlik. Der 26 Jahre alte Hrubec überzeugte vergangenes Jahr mit einem Gegentoreschnitt von 1,97 und einer Fangquote von 93,1 Prozent. 2015/16 nahm Ocelari Trinec zuletzt an der CHL teil und scheiterte dort im Sechzehntelfinale knapp an HV71 Jönköping.

Das Spiel wird live im Webradio, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie auf sport1.de gestreamt. Wie gewohnt gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS, Android).

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