Mit Marcel Goc gegen Krefeld
14.12.2017

Mit Marcel Goc gegen Krefeld

Eine komplette Trainingswoche liegt hinter den Adlern. Wichtige Zeit, um das neue System von Trainer Bill Stewart zu verinnerlichen. „Wir haben schon gute Ansätze am vergangenen Wochenende gesehen. Unter dem Strich standen wir aber mit null Punkten da. Entsprechend schnell müssen wir das nächste Level erreichen“, will Stewart bei den beiden kommenden Aufgaben gegen Krefeld (Freitag, 19.30 Uhr) und in Düsseldorf (Sonntag, 16.30 Uhr) zwingend Zähler einheimsen.

„Wir haben unser Spiel analysiert und haben unser Problem ausfindig gemacht. Das sind die ersten zehn Minuten im letzten Drittel. Daran haben wir gearbeitet. Jeder der Jungs hier ist motiviert. Wir sind engagiert, waren aber bislang nicht gut genug. Ich bin mir sicher, dass die jeweiligen Lernkurven steil sind und wir schnell Verbesserungen sehen. Das müssen wir aber auch, denn jetzt ist nicht mehr die Zeit für hätte, wäre, könnte, sollte. Für uns haben die Playoffs bereits jetzt begonnen“, gibt Stewart für die kommenden sechs Wochen bis zur Olympia-Pause eine harte Marschroute vor.

„Wir wollen in die Top Sechs. Wir haben auch noch genug Zeit, um es dorthin zu schaffen. Allerdings müssen wir unsere Siegquote dafür deutlich steigern“, sagt Stewart angesichts von acht Punkten aus den letzten zehn Partien. Einen Plan, wie das gelingen kann, hat der 60-jährige Italo-Kanadier parat: „Du musst dein Spiel immer auf der gesamten Eisfläche umsetzen. Man hat nicht nur zwei Verteidiger, sondern fünf. Die Defensive beginnt bereits mit dem Forecheck. Daneben will ich weiterhin schnell nach vorne spielen lassen. Unsere Verteidiger sollen den Puck nicht lange führen. Je schneller du vor dem gegnerischen Tor bist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, einen Treffer zu erzielen. Und unsere Offensive muss definitiv besser produzieren.“

Zwei Tabellennachbarschaftsduelle

Dabei kann Stewart am Freitag wieder auf die Dienste von Marcel Goc vertrauen. Der 34-jährige Stürmer hat seine Oberkörperverletzung auskuriert. „Marcel bringt wahnsinnig viel Erfahrung und Führungsqualität mit“, weiß der Coach, was er an dem ehemaligen, fast 700-fachen NHL-Spieler hat. „Wo wir gerade auf Weihnachten zugehen, wünsche ich mir, dass das mein letztes Comeback ist“, hat Goc trotzt der vielen Verletzungen in den vergangenen Jahren seinen Humor nicht verloren.

Vielmehr brennt der ältere Bruder von Adler-Verteidiger Niki Goc auf die Duelle mit den Pinguinen und der DEG. „Die Trainingsintensität und -emotionalität sind nicht mit deren eines Spiels vergleichbar. Mit Blick auf die Tabelle sind das zwei ganz wichtige Begegnungen. Wir wollen unser Punktekonto aufstocken und den Abstand auf beide Teams vergrößern. Krefeld hat zwei sehr kreative Spieler, denen man nicht zu viel Platz geben darf. Düsseldorf spielt hingegen sehr aggressiv und schnell“, warnt Goc vor dem Rangzwölften und dem Zehnten. Mit dem Comeback von Marcel Goc kehrt Alex Lambacher bis auf weiteres nach Kassel zu den Huskies in die DEL2 zurück.

Adler live erleben

Zwar noch etwas in der Zukunft, aber auch nicht mehr allzu weit weg ist zudem die Rückkehr von David Wolf. Nach einem Außenbandriss ist der 28 Jahre alte Angreifer seit dem 06. Oktober zum Zuschauen verdammt. Am kommenden Dienstag gegen Augsburg wird der Hüne nun wieder am Spielbetrieb teilnehmen können. „David ist sehr talentiert und bringt eine enorme Physis mit. Er ist ein Spieler, wie ihn jeder Club gerne in seinen Reihen hat“, kennt Coach Stewart bereits die Vorzüge seines Power Fowards.

Für die Partie gegen Krefeld gibt es noch Tickets in allen Kategorien. Karten gibt es im Ticketshop der Arena, im Whistle – Fanwear.Tickets (Q 6 Q 7), unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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  • Adler Mannheim
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  • Krefeld Pinguine
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Spielstatistik
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