08.07.2026

Zwischen Eiszeit und Eiskaffee mit Leon Gawanke

Zwischen Eiszeit und Eiskaffee mit Leon Gawanke

Die Saison ist vorüber, die Sommerpause hat begonnen. Wobei der Wortteil „Pause“ nicht wirklich passend ist, denn bereits wenige Wochen nach dem finalen Saisonspiel sind unsere Jungs ins Sommertraining gestartet. Aber was genau passiert in den Monaten ohne Eis? Wie sieht ein Sommertag aus? Was vermissen die Jungs in der warmen Jahreszeit am meisten? Diese und viele weitere Dinge wollten wir heute von Leon Gawanke wissen. Ehrlich. Nah. Und ohne Schlittschuhe. Zwischen Eiszeit und Eiskaffee.

Was war dein erster Gedanke am Tag nach dem letzten Spiel? 

Natürlich war da zunächst eine sehr große Enttäuschung. Wir hatten uns alle etwas anderes vorgestellt. Aber ich glaube, dass der Blick dann relativ schnell wieder nach vorne gegangen ist. Wir haben eine solide Saison gespielt, wissen, dass wir mit der nahezu gleichen Mannschaft an den Start gehen. Wir sind heiß und hungrig auf die bevorstehende Spielzeit.

Gibt es Tage, an denen du bewusst gar nicht an Eishockey denkst? 

Das ist natürlich schwierig, wenn man stets beim Training ist, um sich fit zu halten. Aber am Wochenende oder im Urlaub klappt das schon. Ich war im vergangenen Monat zum Beispiel auf drei Hochzeiten. Da kommt man auf jeden Fall auf andere Gedanken.

Gibt es einen Ort, an dem du im Sommer besonders gerne bist?

Ich bin eigentlich fast jeden Tag mit meinem Hund am See, damit er sich ein bisschen abkühlen kann. Im vergangenen Jahr waren wir außerdem am Bodensee, da fahren wir dieses Jahr auch noch einmal hin für ein paar Tage. Dort gefällt es mir sehr gut.

Apropos Sommer: Mit wem aus dem Team hast du im Sommer am meisten Kontakt? 

Aktuell mit Colin Schlenker, würde ich sagen. Wir haben viel Fußball zusammen geschaut und waren natürlich auch gemeinsam im Training. 

Wie sieht ein typischer Sommertag bei dir aus? 

An einem freien Tag stehe ich auf, mache mir Frühstück und gehe mit meinem Hund die erste Runde. Danach wird vielleicht kurz entspannt, oder ich fahre in die Stadt und erledige Dinge, zu denen man während der Saison nicht so richtig kommt. Außerdem verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie, meiner Freundin und meiner Mutter. Dazu kommen viele Spaziergänge. Wenn es wie zuletzt sehr heiß ist, gehen wir auch gerne schwimmen.

Gibt es eine Übung, auf die du während des Sommertraining gut verzichten könntest?

Die Ausdauersachen gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsübungen. So zum Beispiel das Fahrradprogramm, darauf würde man schon gerne verzichten. Aber auch das gehört natürlich dazu.

Vervollständige den Satz: „In der Sommerpause will ich unbedingt …

… in den Urlaub fahren.“

Gibt es etwas, das du wirklich nur in der eisfreien Zeit machst? 

Ja, nach Hause fahren, meine Oma und meinen Opa besuchen, mit ihnen essen gehen und Zeit verbringen. Das ist während der Saison natürlich schwierig. Deshalb freue ich mich jeden Sommer darauf, das am Wochenende machen zu können.

Was überwiegt: die Vorfreude auf die nächste Eiszeit oder auf den nächsten Eiskaffee? 

Jetzt noch der Eiskaffee auf jeden Fall.

Ein Wort für deine Sommerpause? 

Erholung.