Adler gewinnen Herisau Classics
Mit einem Erfolg im zweiten Testspiel im Rahmen der Herisau Classics haben sich die Adler Mannheim vorzeitig den Turniersieg gesichert. Das Team von Cheftrainer Dallas Eakins bezwang den tschechischen Vertreter aus Kladno mit 7:3. Die Mannheimer Treffer erzielten Kristian Reichel (2), Justin Schütz (2), Anthony Greco (2) und Kris Bennett.
Das Spiel begann mit demselben Spielzug, den Justin Schütz und Kristian Reichel in der Partie gegen Davos noch erfolgreich abschlossen. Dieses Mal kam der finale Pass aber nicht an (01. Minute). Im Gegenzug scheiterte Nico Hlava an Jake Hildebrand (1.). Nach gewonnem Offensivbully waren die Tschechen dennoch früh erfolgreich – Samuel Vigneault besorgte das 1:0 (2.). Doch die Adler antworteten durch Kris Bennett aus dem hohen Slot (6.). Ihr erstes Powerplay wussten die Mannheimer ebenfalls zu nutzen. Nick Mattinen hatte das Auge für Reichel vor dem Tor (11.). Tom Kühnhackl scheiterte im Anschluss noch im Alleingang (12.), doch abermals in Überzahl stellte Leon Gawanke auf 3:1 (13.). Eine weitere Strafe gegen Kladno war gerade abgelaufen, als Oskar Lisler sich vom Sünderbänkchen auf den Weg machte und Hildebrand kurz vor der ersten Pause keine Chance ließ (19.).
Abschnitt zwei begann mit guten Chancen für die Adler, doch der Schuss von Alex Ehl ging knapp am langen Pfosten vorbei, während Pavlat beim Versuch von Zach Solow noch im letzten Moment mit dem Schoner zur Stelle war (beide 23.). Das Tor fiel letztlich auf der anderen Seite. Filip Prikryl traf in Überzahl aus dem Slot (26.). Auf das Mannheimer Powerplay war aber verlass. So traf Reichel zum zweiten Mal an diesem Abend in numerischer Überlegenheit (28.). In der Folge hatten die Adler mehr offensive Spielanteile. John Gilmour (29.), Bennett (31.), Mattinen (32.) und Solow (35.) hätten die Führung ausbauen können – es blieb zunächst beim 4:3.
Im Schlussdrittel überstanden die Adler zunächst die Angriffsbemühungen der Ritter, ehe Schütz nach einer Scheibeneroberung im Angriffsdrittel zum 5:3 traf (45.). Während sich Sebastian Redlich aus aussichtsreicher Position selbst zu Fall brachte (45.), gelang Anthony Greco gar in Unterzahl das 6:3 (53.). Wiederum selbst in Überzahl legte Greco noch das 7:3 nach (58.).