Vom Start weg

Fünf Spiele, viermal gepunktet, aber auch in vier Partien früh in Rückstand geraten. Die ersten Spielminuten gehörten zu Saisonstart noch nicht unbedingt zum Prunkstück unserer Adler. Doch Selbstreflektion, Kritikfähigkeit und der Wille, sich immer verbessern zu wollen, haben diesen Umstand längst auf die Agenda unserer Jungs gebracht. So will sich das Team am Donnerstag gegen Iserlohn (19.30 Uhr) und am Sonntag in Wolfsburg (16.30 Uhr) mit einem besseren Beginn das Leben selbst leichter machen.  

Selbstredend darf auch das Aufholen von Rückständen und das Drehen von Begegnungen als besondere Stärke angesehen werden. „Wir geben eine Partie niemals auf. Wir verlieren niemals die Lust am Spiel selbst. Wir wollen in jeder Begegnung aufs Neue Tore schießen und Siege einfahren. Bis jetzt mussten wir unglücklicherweise bereits in vier Spielen einem Rückstand hinterherlaufen. Aber mit der Charakterstärke des Teams haben wir in den meisten Fällen einen Weg gefunden, zu punkten“, sieht Maxi Heim das ähnlich.

Allerdings spielt es sich mit einer Führung doch deutlich angenehmer. „Wir spielen solides Eishockey, finden aber derzeit oftmals noch nicht so leicht in die Partien, wie der Gegner. Aber das wird sich zeitnah von alleine regeln. Wir werden weiter unser Spiel spielen und Vollgas geben“, gibt es laut Heim kein Patentrezept, um das erste Tor einer Begegnung zu erzwingen. Auch Marcel Goc, der den auf Scoutingtour befindlichen Sportmanager und Cheftrainer Dallas Eakins in den kommenden zwei Begegnungen vertreten wird, hält es schlicht: „Egal, wann, wo oder gegen wen: Wir wollen das erste Tor schießen. Wir müssend die Räume von Anfang an enger machen und so weniger Chancen zulassen, dazu sind die Zweikämpfe das A und O.“

Stoische Ruhe

Auch die Tatsache, dass zuhause bislang die weiße Weste gewahrt wurde, während in der Fremde erst zwei Zähler eingefahren wurden, macht niemandem im Lager der Adler nervös. „Wir werden auch auswärts noch unsere Punkte einfahren. Die Saison ist noch lang. Dass es zuhause bislang so gut klappt, liegt mit Sicherheit auch an der Unterstützung von den Rängen“, so Heim. Und dass die beiden kommenden Gegner ganze elf Plätze in einer noch nicht sonderlich aussagekräftigen Tabelle trennen, verändert ebenfalls nichts an der emotionalen Ausgangslage. „Die grundsätzliche Vorbereitung sieht quasi identisch aus. Es gibt ein paar Meetings zu den jeweiligen Besonderheiten des entsprechenden Gegners, aber primär geht es um uns und unsere Ausrichtung“, verdeutlicht Heim.

Ähnlich routiniert geht es auch das leicht veränderte Trio hinter der Bande an. Trotz der besonderen Situation. „Wir haben als Trainer mehr oder minder ähnlich auf das Team eingewirkt, wie in der üblichen Konstellation auch. Gemeinsam mit Adam Borzecki und Curt Fraser haben wir auch dieselbe Mannsstärke. Daher wird sich wenig ändern“, verrät Goc und ergänzt: „Ich werde das Spiel zwar anders betrachten, mir aber in der Art treu bleiben. So bin ich es gewohnt, so kennen mich die Jungs.“

Apropos Jungs: Für Marc Michaelis und Lukas Kälble kommt ein Einsatz in dieser Woche wohl noch zu früh. Ebenfalls nicht mit von der Partie wird Kris Bennett sein, der aufgrund einer Verletzung aus dem Krefeld-Spiel zwischen vier und sechs Wochen nicht zur Verfügung steht. Tickets für das Kräftemessen gegen die Roosters sind daneben noch in ausreichender Stückzahl hier zu bekommen.

Da es abends wieder kühler wird und viele von euch mit Jacke in die SAP Arena kommen, testet die Arena zu unserem Heimspiel einen weiteren Anbieter für eine digitale und bargeldlose Garderobe. Die Abläufe werden euch auf den beiden Screens links und rechts der Garderobe erklärt. Eine Barzahlung ist weiterhin möglich. Für die Abholung erhaltet ihr eine Karte, auf der eure Garderobennummer hinterlegt ist.

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