Performance-Check: Eisbären Berlin

Am letzten Spieltag vor der Deutschland-Cup-Pause gastieren unsere Adler am Sonntag bei den Eisbären Berlin. Seit unserem 4:3-Heimsieg am Auftaktwochenende sind knapp eineinhalb Monate vergangen. In unserem Performance-Check beleuchten wir, wie sich die Hauptstädter seither präsentiert haben.

Form: Die Eisbären haben sich in den vergangenen Wochen an der Tabellenspitze festgesetzt. Seit der Niederlage in Mannheim gewann der amtierende Meister zehn von elf Ligaspielen. Eine Serie von sechs Siegen endete Mitte Oktober gegen München, zugleich die erste und bislang einzige Heimniederlage der laufenden Spielzeit. Von ihr ließen sich die Berliner allerdings nicht aus dem Rhythmus bringen und legten anschließend drei weitere Siege nach. Auch die jüngste Partie in Ingolstadt gewannen die Eisbären mit 5:3. Aus 13 Partien sammelte die Mannschaft von Cheftrainer Éric Dubois bislang 32 Punkte.

Tor: Jonas Neffin gehört bislang zu den positiven Überraschungen der Saison. Der im Sommer aus Regensburg verpflichtete Schlussmann beendete fünf seiner acht Einsätze ohne Gegentor. Mit einer Fangquote von 97,09 Prozent, einem Gegentorschnitt von 0,75 und seinen fünf Shutouts führt er gleich drei Torhüterstatistiken der Liga an. Jack LaFontaine kommt bei fünf Einsätzen auf eine Fangquote von 88,00 Prozent und einen Gegentorschnitt von 2,97.  

Verteidigung: Mit 21 Gegentoren stellen die Eisbären die beste Defensive der PENNY DEL. Mit einer Unterzahlquote von 86,84 Prozent zählen die Eisbären in dieser Kategorie zur Spitzengruppe. Offensiv sticht Jonas Müller mit zwei Toren und sieben Vorlagen heraus. Brandon Davidson traf einmal selbst und bereitete vier weitere Tor mit vor. Eric Mik und Kapitän Kai Wissmann kommen auf jeweils vier Punkte.

Sturm: Liam Kirk und Ty Ronning prägen auch in dieser Saison das Berliner Angriffsspiel. Kirk führt mit sieben Treffern und 16 Vorlagen die Scorerwertung der Liga an. Ronning ist dagegen mit zehn Toren der erfolgreichste Schütze der PENNY DEL und hat zudem acht Assists gesammelt. In der internen Scorerliste folgt Frederik Tiffels mit zehn Punkten (3 Tore | 7 Vorlagen). Der nach Saisonbeginn verpflichtete Jean-Luc Foudy benötigte keine lange Anlaufzeit, kommt nach elf Einsätzen auf vier Tore und vier Vorlagen. In der Powerplay-Statistik belegen die Eisbären mit einer Erfolgsquote von 13,89 Prozent Rang neun.  

Personal: Lean Bergmann und Patrick Khodorenko fehlen verletzungsbedingt noch auf unbestimmte Zeit.

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