Teamcheck: Augsburger Panther

Erstmals in dieser Spielzeit gastieren unsere Adler am morgigen Freitag bei den Augsburger Panthern. Die Fuggerstädter warten seit nunmehr sechs Spielzeiten auf eine Playoff-Teilnahme. Vor unserem Gastspiel im Curt-Frenzel-Stadion werfen wir einen Blick darauf, was sich bei den Panthern im Sommer verändert hat.

Bill Peters geht in seine zweite Saison als Cheftrainer der Panther. Fortan wird er von Gerry Fleming unterstützt, der als neuer Assistenztrainer zum Team stieß. Doch das ist bei Weitem nicht die einzige Änderung, die Sportdirektor Larry Mitchell in der Sommerpause vornahm. So gibt es auch im Mannschaftskader zahlreiche neue Gesichter.

Torhüter Michael Garteig beendete nach der vergangenen Saison seine aktive Laufbahn. Ein Ersatz wurde im ehemaligen Kölner Tobias Ancicka gefunden. Der 25-Jährige bildet nun gemeinsam mit Peyton Jones das neue Gespann. Jones stand bereits in der vergangenen Spielzeit im Aufgebot der Panther.

Größe für die Verteidigung

Mit Thomas Schemitsch verließ der punktbeste Verteidiger der vergangenen Saison den Club. Der Kanadier, der nun für Schwenningen spielt, sammelte in 52 Partien fünf Treffer und 28 Vorlagen. Ebenfalls nicht mehr dabei sind Madison Bowey, Maximilian Renner, Leon van der Linde, Moritz Wirth und David Farrance.

Interessant sind die Neuverpflichtungen in der Defensive. So bringen Kyle Wood, Alec McCrea und Maximilian Glötzl jeweils eine Körpergröße von mindestens 1,90 Metern mit. Allen voran Wood, der in der zurückliegenden Spielzeit noch für Iserlohn aktiv war, besitzt mit zwei Metern Körpergröße eine beachtliche Reichweite. Des Weiteren konnten die Verantwortlichen Noel Hoefenmayer zu den bayerischen Schwaben lotsen, der zuletzt beim russischen Club HK Sotschi unter Vertrag stand. Weiterhin zum Defensivverbund gehören Kapitän Ryan Button, Kyle Mayhew und Fabrizio Pilu. Das 17-jährige Eigengewächs Liron Pellizari vervollständigt die Abwehr.

Zahlreiche Veränderungen im Angriff

Auch in der Offensive galt es, einige Abgänge mindestens adäquat zu ersetzen. Mit Alexandre Grenier, Riley Damiani, Cody Kunyk, Anthony Louis und Florian Elias verließen mehrere Angreifer den Club. Grenier gehörte mit 40 Punkten in 45 Hauptrundenpartien zu den erfolgreichsten Scorern der Mannschaft. Auch die Routiniers Jason Bast und Joe Cramarossa tragen nicht mehr das Trikot der Panther. Hinzu kommt das Karriereende von Clublegende und Publikumsliebling T. J. Trevelyan, dessen Trikot im Vorfeld unseres Auswärtsspiels unter das Hallendach des Curt-Frenzel-Stadions gezogen wird.

Erhalten geblieben ist dagegen das Offensivduo aus Alexander Blank und D. J. Busdeker. Blank führte die interne Scorerliste mit 19 Toren und 28 Vorlagen an, Busdeker war mit 23 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Panther war. Auch Tim Wohlgemuth, Moritz Elias, Enrico Henriquez-Morales und Christian Hanke gehören weiterhin dem Kader an. 

Solider Saisonstart

Neu hinzugekommen ist dagegen Sean Malone, der zuletzt beim schwedischen Club Örebro HK auf Torejagd ging. Luke Toporowski wechselte aus der Organisation der Colorado Avalanche nach Deutschland und sammelte zuvor reichlich Erfahrung in der AHL. Ebenfalls neu ist Felix Maegaard Scheel, der die PENNY DEL bereits aus seiner Zeit in Bremerhaven und Schwenningen kennt. Gleiches gilt für Jimmy Lambert, Philipp Krauß und Trevor Parkes. Zudem verstärkten sich die Panther mit Cameron Wright aus der finnischen Liiga.

Der Start in die neue PENNY DEL Saison verlief für Augsburg bislang recht erfolgreich. Zwar mussten sich die Panther zum Auftakt in Nürnberg mit 1:4 geschlagen geben, feierten anschließend allerdings einen deutlichen 7:3-Heimsieg gegen Schwenningen und einen 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen in Iserlohn. Nach einer 4:6-Niederlage gegen Köln bezwang die Mannschaft von Bill Peters die Grizzlys Wolfsburg mit 5:2. Das Derby in München ging anschließend mit 4:2 an die Red Bulls. Zuletzt gelangen den Fuggerstädtern jedoch zwei Siege in Folge. Zunächst feierten die Panther einen 3:0-Heimerfolg über Bremerhaven, ehe sie sich auch gegen Aufsteiger Krefeld mit 2:1 durchsetzen konnten. Somit steht der AEV mit 14 Punkten aus acht Partien auf dem sechsten Tabellenplatz.

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