Volle Konzentration auf die Liga

Der europäische Teil des Spielplans legt vorerst eine Pause ein, der nationale Alltag übernimmt wieder. Nach dem Abschluss der CHL-Vorrunde stehen für unsere Adler bis zur Länderspielpause im November ausschließlich Partien in der PENNY DEL auf dem Programm. Den Anfang macht am Freitagabend die Aufgabe in Augsburg (19.30 Uhr), ehe am Sonntag die Schwenninger Wild Wings in der SAP Arena zu Gast sind (16.30 Uhr). In den kommenden Wochen kann der Fokus also ganz auf den Ligaalltag gerichtet werden.

Ob die Konzentration dadurch einfacher fällt, will Kapitän Marc Michaelis allerdings nicht überbewerten. „Klar ist es gut, dass wir uns in den nächsten Wochen nur auf die Liga konzentrieren müssen. Aber letztendlich sind die Spiele jetzt auch nicht einfach“, erklärt der Angreifer. Die Mannschaft sei ohnehin seit dem Start der Vorbereitung fokussiert und auf die Mehrfachbelastung vorbereitet, gibt der 31-Jährige zu verstehen.

Aus der abschließenden CHL-Vorrundenpartie in Kouvola nimmt Michaelis vor allem wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben mit. „Sie haben uns unsere Schwächen aufgezeigt, gerade im Konterspiel“, so der der Kapitän. Nach zuletzt guten Schritten in der Defensive gelte es nun insbesondere, bei eigenem Offensivspiel wieder konsequenter abzusichern und dem Gegner weniger Räume für schnelle Gegenangriffe zu überlassen.

Zwei unterschiedliche Aufgaben

Im besten Fall gelingt die theoretische Aufarbeitung schon am Freitag in Augsburg, denn die Panther sind gut in die Saison gestartet und haben ligaweit die drittmeisten Heimtore erzielt. Auch aufgrund des stimmungsgeladenen Curt-Frenzel-Stadions ist die Aufgabe bei den bayerischen Schwaben stets äußerst anspruchsvoll. Dementsprechend erwartet Michaelis einen intensiven Beginn. „Augsburg ist eine gute Mannschaft, die zu Hause immer mit Feuer aus der Kabine kommt. Es geht zunächst darum, in den ersten Minuten defensiv stabil zu stehen. Danach wollen wir unser Spiel aufbauen und so aufziehen, dass wir mit Punkten nach Hause fahren.“

In der SAP Arena geht es dann zwei Tage später mit dem ersten baden-württembergischen Landesduell gegen Schwenningen weiter. Ein Gegner, dessen Saisonstart zunächst holprig verlief, der zuletzt aber zunehmend besser in Fahrt gekommen ist – auch wenn die Wild Wings aktuell am Tabellenende stehen. Unabhängig vom jeweiligen Kontrahenten liegt der entscheidende Ansatz für unsere Jungs jedoch im eigenen Spiel. „Wir müssen in erster Linie auf uns selbst schauen“, betont Stürmer Luke Esposito. „Unsere Starts in die Partien waren zuletzt nicht immer so, wie wir uns das vorgestellt haben. Deshalb wollen wir vom ersten Bully an bereit sein, einfach spielen und früh unseren Rhythmus finden. Wenn uns das gelingt und wir mit der nötigen Intensität auftreten, sind wir eine Mannschaft, gegen die es sehr unangenehm zu spielen ist.“

Pink Charity in der SAP Arena

Das Heimspiel am Sonntag steht zudem im Zeichen eines besonderen und zugleich wichtigen Themas. Die Bewusstseinsmonate Oktober und November rücken die Frauen- und Männergesundheit sowie insbesondere die Prävention und Früherkennung von Brust- und Prostatakrebs in den Vordergrund. Aus diesem Anlass ist Pink Charity, eine Initiative der Awareness Deutschland GmbH, mit einem Infostand in der SAP Arena zu Gast und informiert rund um das Thema Frauengesundheit. Darüber hinaus werden Spenden gesammelt und pinkfarbene Schleifen ausgegeben. Auch die Außenbeleuchtung der SAP Arena sowie die grafischen Inhalte des Spieltags werden in Pink gehalten. „Gerade bei solchen Themen, bei denen viele Menschen selbst betroffen sind oder jemanden kennen, der betroffen ist, ist es wichtig, Aufmerksamkeit zu schaffen und unseren Teil beizutragen“, unterstreicht Michaelis die Bedeutung der Aktion.

Hinter die CHL-Vorrunde einen Haken gesetzt, den Fokus auf ein gesellschaftlich relevantes Thema gerichtet und zwei unterschiedliche Gegner vor der Brust: Es herrscht wieder volle Konzentration auf die PENNY DEL – am Freitag zunächst in Augsburg, zwei Tage später vor heimischer Kulisse gegen Schwenningen.

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