Kaum Zeit zum Durchatmen
Der Spielbetrieb läuft auf Hochtouren. Nach Champions Hockey League und dem Auftakt der PENNY DEL mit einer englischen Woche gleich zum Start, bleibt unseren Adlern aktuell kaum Zeit zum Durchatmen. Schon am Freitagabend (19.30 Uhr) wartet die nächste Aufgabe im nationalen Wettbewerb. Mit den Krefeld Pinguinen gastiert dabei der Aufsteiger in der SAP Arena. Die Schwarz-Gelben sind also zurück.
Dass unsere Mannschaft auch mit Rückständen umgehen kann, hat sie in den ersten Saisonspielen bereits mehrfach gezeigt. So auch zuletzt bei der Auswärtspartie in Nürnberg, auch wenn die Comeback-Qualitäten am Ende nicht ausreichten. „Es gibt natürlich positive Sachen, die wir mitnehmen können, aber definitiv auch Dinge, an denen wir arbeiten müssen“, ordnet Stürmer Tom Kühnhackl die jüngste Partie ein. Vor allem der Start in die Begegnungen sowie die Anzahl der Strafzeiten seien Themen, die es zu verbessern gelte.
Dass es mit bereits vier absolvierten Partien in der Champions Hockey League und nun vier Spielen binnen acht Tagen in der PENNY DEL derzeit Schlag auf Schlag geht, macht sich innerhalb der Mannschaft nach Aussage von Kühnhackl indes kaum bemerkbar. „Ich glaube, uns macht das nichts aus. Wir hatten eine lange Vorbereitung, in der sich jeder gut auf die Saison einstellen konnte.“ Tobias Fohrler verweist zudem auf die Breite und Tiefe des Kaders und die gute körperliche Verfassung der Mannschaft: „Aus diesem Grund haben wir den großen Kader und sind wir gut besetzt. Zudem fühlt sich derzeit jeder körperlich fit.“
Dein Moment mit der CHL-Trophy
Fit für Krefeld. 1.640 Tage mussten vergehen, ehe wir die Krefeld Pinguine wieder in der SAP Arena begrüßen dürfen. Nach dem Abstieg im Frühjahr 2022 nutzten die Seidenstädter die vergangenen Jahre, um sich neu aufzustellen und schließlich den Weg zurück ins Oberhaus zu finden. Den kommenden Gegner unserer Mannschaft allein auf seine Rolle als Aufsteiger zu reduzieren, kommt für unsere Jungs jedoch nicht infrage. „Du brauchst gegen jeden Gegner genau dieselbe Einstellung. Es ist völlig egal, ob du gegen einen Meister oder einen Aufsteiger spielst“, stellt Kühnhackl klar. Nach dem jüngsten Erfolg der Pinguine in Straubing erwartet Fohrler sowieso einen selbstbewussten Gegner: „Wir müssen davon ausgehen, dass Krefeld das Beste aufs Eis bringen wird. Deshalb müssen wir von Beginn an die nötige Intensität zeigen.“
Bereits vor Spielbeginn lohnt sich für euch derweil ein Abstecher in den Umlauf hinter die Blöcke 212/213 im Overtime-Bereich. Dort wird die Trophäe der Champions Hockey League ausgestellt und kann aus nächster Nähe bestaunt werden. Wer möchte, kann natürlich auch einen Schnappschuss als Andenken machen. Denkt aber bitte auch daran, rechtzeitig mit euren Schals auf den Plätzen zu sein, denn gemeinsam wollen wir unsere neue Hymne erneut zu einem echten Gänsehautmoment machen. Doch nicht nur das hoffentlich stimmgewaltige Mitsingen unserer Adler-Hymne lässt am Freitag kaum Zeit zum Durchatmen, sondern auch der weiterhin eng getaktete Spielplan unserer Adler.