Macek: „Großen Schritt nach vorne gemacht“

Macek: „Großen Schritt nach vorne gemacht“

Testspiele dienen vor allem dazu, Erkenntnisse zu sammeln und Abläufe einzustudieren. Bei den Herisau Ice Hockey Classics zeigte sich dabei bereits eine gut harmonierende Reihe um Brooks Macek, Justin Schütz und Kristian Reichel. Im Interview spricht unser neuer Stürmer mit der Rückennummer 13 über das Zusammenspiel des Trios, die zurückliegenden Erfolge und den letzten Test vor dem Pflichtspielauftakt.

Brooks, ihr habt ein ziemlich erfolgreiches Wochenende hinter euch und konntet die Herisau Classics gewinnen. War es dein erster Vorbereitungstitel in deiner Karriere?

Ob es mein erster Vorbereitungstitel war, kann ich tatsächlich nicht sagen. Viel wichtiger war für mich aber, dass wir als Mannschaft am vergangenen Wochenende einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Wir haben gegen zwei starke Teams gespielt und beide Partien gewonnen. Das war natürlich ein gutes Gefühl und insgesamt ein sehr gelungenes Wochenende für uns.

Als Trophäe gab es einen Käselaib. Um welche Sorte handelt es sich dabei und was passiert damit?

Ich bin definitiv kein Käseexperte und kann es somit nicht einschätzen. (lacht) Vielleicht ist es Parmesan, aber dann müsste man ihn erst einmal reiben. Ich bin mir also nicht sicher, was damit passiert. Auf jeden Fall ist es eine ziemlich lustige Trophäe.

Ihr habt zwei starke Teams geschlagen. Was zeichnet die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt bereits aus?

Gerade im ersten Spiel gegen Davos war es schön zu sehen, dass wir bis zum Ende nicht aufgegeben haben. Wir lagen kurz vor Schluss noch mit einem Tor zurück, haben weitergekämpft, uns Möglichkeiten erarbeitet und die Partie schließlich sogar noch gedreht. Das zeigt, dass wir bis zum Ende an uns glauben. Im zweiten Spiel gegen Kladno haben wir dann direkt daran angeknüpft und den Druck hochgehalten. Am Ende waren es zwei sehr erfolgreiche Abende für die gesamte Mannschaft.

Ihr habt offensiv bereits gezeigt, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt. Was braucht es noch, um auch defensiv die nötige Stabilität zu entwickeln?

Natürlich schauen wir uns täglich Videos an, um zu sehen, was wir besser machen können, und arbeiten gezielt an unseren Systemen. Gleichzeitig können wir auch körperlich noch Fortschritte machen. Entscheidend ist deshalb, dass wir weiter an unserer Fitness und Kondition arbeiten. Ich denke, dass wir dabei bereits auf einem guten Weg sind.

Wie sehr haben die vielen gemeinsamen Stunden in den vergangenen Wochen die Mannschaft bereits zusammengeschweißt?

Ich habe mich vom ersten Tag an sehr willkommen gefühlt. Gerade die gemeinsame Zeit in Kitzbühel war für uns als Mannschaft sehr wertvoll. Wir haben zusammen trainiert, einige Spiele bestritten, waren Golf spielen und gemeinsam essen. Solche Dinge tragen dazu bei, dass man sich auch abseits des Eises besser kennenlernt. Das kommt insbesondere uns neuen Spielern natürlich zugute. Ich habe das Gefühl, dass wir bereits jetzt eine sehr enge und gute Gruppe sind.

Auch für dich persönlich läuft es gut. Du bildest mit Justin Schütz und Kristian Reichel eine erfolgreiche Formation. Hat sich eure Reihe bereits gefunden?

Beide sind sehr gute Spieler. Sie haben eine starke Übersicht, arbeiten hart, sind gute Läufer und können sowohl starke Pässe spielen als auch selbst abschließen. Das hat man in den bisherigen Spielen bereits gesehen. Ich kann mich daher glücklich schätzen, mit den beiden zusammenspielen zu dürfen.

Vor dem Pflichtspielauftakt in der CHL steht nur noch ein Testspiel an. Wie weit seid ihr in der Vorbereitung und fühlt ihr euch bereits gewappnet für die Saison?

Da der Großteil der Mannschaft aus der vergangenen Saison zusammengeblieben ist, wissen viele Jungs bereits genau, was von ihnen erwartet wird und wie unsere Systeme funktionieren. Für uns neue Spieler geht es deshalb vor allem darum, jeden Tag dazuzulernen und uns bestmöglich in diese Strukturen einzufügen. Ich denke, dass wir uns von Tag zu Tag weiterentwickeln. Wir sprechen viel miteinander, arbeiten an Details und werden immer besser. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg.

Der finale Test steigt beim ZSC in der Schweiz. Eine Mannschaft, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge feiern konnte. Ist das somit der richtige Gradmesser zum Abschluss?

Ich kenne die Schweizer Mannschaften bislang noch nicht besonders gut. Aber ich bin mir sicher, dass Zürich eine sehr starke Mannschaft ist. Sie haben in den vergangenen Jahren nicht von ungefähr große Erfolge gefeiert. Daher wird das sicherlich noch einmal ein sehr guter Test für uns und eine gute Möglichkeit, uns vor dem Pflichtspielauftakt auf hohem Niveau zu messen.

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