23.10.2016

Adler stolpern über Chancenverwertung

Adler stolpern über Chancenverwertung

Trotz spielerischer Überlegenheit mussten die Adler Mannheim das Wochenende mit einer 3:4-Niederlage in Berlin beenden. Die Treffer von Jamie Tardif, Chad Kolarik und Aaron Johnson reichten nicht, da Jens Baxmann, Darin Olver, Kyle Wilson und Bruno Gervais für Berlin erfolgreich waren.

Jamie Tardif sorgte für einen Start nach Maß. 49 Sekunden war die Partie alt, da hielt der Angreifer seinen Schläger in einen Schuss von Marcel Goc. Die Adler blieben dran und kamen durch Ronny Arendt zur nächsten Möglichkeit (3. Spielminute). David Wolf fälschte einen Abschluss von Niki Goc ab – knapp vorbei (5.). Die Gäste kamen erstmals in der 6. Minute gefährlich vor das Tor von Youri Ziffzer, doch Mannheims Nummer 35 blieb gegen Spencer Machacek Sieger.

Erneut fehlte bei David Wolf nicht viel, diesmal nach einem Pass von Marcus Kink (9.). Auf der anderen Seite scheiterte Sven Ziegler an Ziffzer (ebenfalls 9.). Wenig später musste der Keeper doch hinter sich greifen. Nach einem Scheibenverlust in der offensiven Zone wurden die Adler ausgekontert, Jens Baxmann traf zum 1:1 (10.). Mannheim ließ sich davon nicht schocken, Sinan Akdag (12.) und Marcel Goc nach Doppelpass mit Dominik Bittner (19.) hatten die erneute Führung auf dem Schläger.

Berlin dreht das Spiel

Die verpasste Christoph Ullmann kurz nach Wiederbeginn trotz eines leeren Tores (22.). Auch Danny Richmond konnte die Scheibe nach einem Doppelpass mit Ullmann nicht versenken (23.). Chad Kolarik zielte hingegen genauer. Sinan Akdag fand die Lücke, bediente den Angreifer uneigennützig und der traf zur 2:1-Führung (31.). Die effektivere Chancenverwertung der Berliner sollte das Spiel in der Folge aber drehen.

Erst war Darin Olver frei durch und jagte die Scheibe von links in den rechten Winkel (25.), dann stand Kyle Wilson goldrichtig. Der Angreifer, im vergangenen Jahr als Leihspieler für die Adler beim Spengler Cup aktiv, staubte ab und besorgte die erstmalige Führung der Eisbären (38.). Kurz vor der zweiten Pause tauchte Kolarik alleine vor Petri Vehanen auf, traf aus halbrechter Position aber nur das Außennetz (39.).

Chancenverwertung der Knackpunkt

Auch der Schlussabschnitt begann mit einer guten Chance für Ullmann. Der Angreifer traf die Unterlatte, von dort sprang die Scheibe auf die Linie. Der Videobeweis bestätigte: Kein Tor (42.). Im Powerplay fiel es dann doch. Über Wolf und Kolarik kam die Scheibe zu Aaron Johnson, der von der blauen Linie seinen ersten DEL-Treffer erzielte (45.). Die Berliner waren auch in der Folge das passivere Team, nutzten ihre Möglichkeiten aber eiskalt. Bruno Gervais brachte die Gastgeber erneut in Führung (51.).

Ziffzer hielt seine Vorderleute gegen Jamie MacQueen und Machacek im Spiel (beide 52.). Im zweiten Überzahlspiel verpassten Marcel Goc und Luke Adam den erneuten Ausgleich (beide 54.). Auch in der Schlussphase waren die Adler dran am Ausgleich, er wollte aber nicht mehr fallen. Marcel Goc scheiterte kurz vor Ende mit der letzten Chance an Vehanen.

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