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Teamcheck: Växjö Lakers

Mit Platz drei nach der Hauptrunde gehörten die Växjö Lakers auch in der vergangenen Saison zu den besten Mannschaften Schwedens. Erst im Halbfinale war für den viermaligen Meister gegen Rögle BK Endstation. Dass sich die Verantwortlichen mit dem jüngst Erreichten nicht zufriedengeben, zeigt der Blick auf den Kader für die neue Spielzeit. Einige namhafte Neuzugänge sollen dafür sorgen, dass die Lakers auch 2026/27 wieder um die vorderen Plätze mitspielen. Vor unserem CHL-Auftakt am Freitag werfen wir einen Blick darauf, was sich über den Sommer bei Växjö getan hat.

Dabei blieb eine der wichtigsten Positionen unverändert. Björn Hellkvist geht in seine zweite Saison als Cheftrainer der Lakers. Der 49-Jährige führte Växjö mit 94 Punkten aus 52 Partien und 150 erzielten Treffern in seinem ersten Jahr auf Rang drei der Hauptrunde. Ebenfalls keine Veränderung gibt es auf der Torhüterposition. Adam Åhman und Ludvig Persson bilden auch weiterhin das Torhüterduo. Åhman kam in 41 Partien zum Einsatz und verbuchte eine Fangquote von 90,4 Prozent sowie einen Gegentorschnitt von 2,29. Persson wies bei seinen Einsätzen hingegen eine Fangquote von 87,5 Prozent auf. 

Mehr Bewegung gab es dagegen in der Defensive. Mit Zach Giuttari, Petter Granberg, Elias Rosén und Liam Pettersson verließen gleich mehrere Verteidiger den Club. Dafür gelang den Verantwortlichen mit Sebastian Aho eine durchaus namhafte Verpflichtung. Der 30-jährige Schwede bringt reichlich Erfahrung aus Nordamerika mit und lief in der vergangenen Saison für die Wilkes-Barre/Scranton Penguins in der AHL auf. Dort sammelte der Linksschütze in 29 Hauptrundenpartien 14 Scorerpunkte. Ebenfalls neu sind der 23-jährige Finne Jimi Suomi von KooKoo sowie Elias Lindgren. Gemeinsam mit den etablierten Keegan Lowe, Brian Cooper und Brogan Rafferty bilden sie die Abwehr um Kapitän Joel Persson. Letzterer gehörte in der vergangenen Saison einmal mehr zu den offensivstärksten Verteidigern der SHL, steuerte in 48 Hauptrundenpartien acht Tore sowie 36 Vorlagen bei und war somit zweitstärkster Punktesammler seines Teams.

Einige Veränderungen im Sturm

Auch im Angriff hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert. Unter anderem haben Reid Gardiner, Félix Robert, Otto Koivula, Dylan McLaughlin und Manuel Ågren Växjö verlassen. Besonders die Abgänge von Gardiner und Robert müssen erst einmal adäquat ersetzt werden, schließlich kamen beide in der abgelaufenen Spielzeit zusammen auf 36 Treffer. Aufgefangen werden soll dies unter anderem durch Matias Mäntykivi, der vom finnischen Spitzenclub Ilves nach Schweden wechselte. Noch mehr internationale Erfahrung bringt Peter Cehlárik mit. Der slowakische Nationalspieler stand schon in seiner Heimatliga, in Russland, der NHL und zuletzt mehrere Jahre bei Leksands IF in Schweden unter Vertrag. Mit Eddie Levin kam zudem ein weiterer Angreifer hinzu. Erst am vergangenen Wochenende reagierten die Lakers nochmals auf dem Transfermarkt und verpflichteten mit Olivier Nadeau einen 23 Jahre alten Kanadier aus der Organisation der Buffalo Sabres.

Trotz der Veränderungen können sich die Lakers weiterhin auf einen erfahrenen Kern verlassen. Allen voran auf Lucas Elvenes, der mit 59 Punkten in 61 Saisonspielen Växjös erfolgreichster Scorer der vergangenen Saison war. Auch Dennis Rasmussen, Eemeli Suomi, Sebastian Strandberg und Ludvig Nilsson stehen weiterhin im Aufgebot. 

Wie weit die neu formierte Mannschaft bereits ist, deuteten die Lakers in der Vorbereitung an. Zum Auftakt gab es einen 2:1-Erfolg gegen die Malmö Redhawks, anschließend musste sich Växjö Rögle knapp mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Zuletzt ging es für zwei Partien nach Finnland zu Kiekko-Espoo. Beide Begegnungen entschieden die Lakers für sich (3:2 und 3:1). Somit reisen die Südschweden mit drei Siegen aus vier Vorbereitungsspielen zum CHL-Auftakt nach Mannheim.

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