#Spielbericht

Adler unterliegen schwedischem Meister

Die Adler Mannheim mussten im zweiten Spiel der Champions-Hockey-League-Saison 2026/27 eine Niederlage hinnehmen. Gegen Skelleftea unterlag das Team von Cheftrainer Dallas Eakins mit 1:3. Den Treffer für die Adler erzielte Zach Solow.

Es entwickelte sich eine flüssige Anfangsphase, in der sich beide Teams aber weitestgehend neutralisierten. So brauchte es eine doppelte Überzahl der Adler, um durch Matthias Plachta die erste nennenswerte Chance (10. Minute). Im direkten Gegenzug musste Jake Hildebrand nach einem Zwei-auf-eins-Konter gegen Victor Stjernborg sein ganzes Können aufbieten, hielt spektakulär mit dem Schläger. In der Folge hatten die schwedischen Gäste mehr vom Spiel. Viggo Nordlund zog von links ab, Hildebrand war schnell genug im bedrohten Eck (15.). Der Mannheimer Schlussmann war auch gegen Andreas Johnson auf dem Posten, der es vom linken Bullykreis probierte (17.). In Unterzahl war Hildebrand dann aber machtlos. Pär Lindholm zog nach zwei schnellen Direktpässen unhaltbar ab (19.).

Der Start in den Mittelabschnitt gehörte eigentlich den Adlern. Doch nach dem Versuch von Lukas Kälble (23.) trudelte noch in derselben Minute ein Schuss von Johnson von der blauen Linie hinter Hildebrand unglücklich ins Tor. Kris Bennett stand kurz darauf allein vor Strauss Mann, musste jedoch mit der Rückhand abschließen (25.). Justin Schütz und Zach Solow versuchten im nächsten Anlauf die Scheibe über die Linie zu arbeiten – erfolglos (27.). Die beste Gelegenheit hatte nochmals Bennett, als er frei am langen Pfosten die Scheibe nicht traf (28.). Ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt war der Rückhandversuch von Plachta in Überzahl (30.).

Über weite Strecken des Schlussabschnitts konzentrierten sich die Schweden ob der Zwei-Tore-Führung auf die Defensive und machten es den Adlern extrem schwer, zu Chancen zu kommen. Marc Michaelis schloss nach einem schnellen Angriff zu zentral ab (43.), Alex Ehl wurde im letzten Moment am Abschluss gehindert (48.). Für Skelleftea verpasste Oscar Lindberg die Vorentscheidung (45.) ebenso, wie Johnson, der vor dem offenen Tor die Scheibe nicht unter Kontrolle bekam (51.). Als Hildebrand gut vier Minuten vor Schluss seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers verließ, setzten die Adler alles auf eine Karte. Patrick Brown vergab im Slot die Gelegenheit auf den Anschlusstreffer (57.), ehe Lindberg mit einem Treffer ins leere Tor das 3:0 besorgte (58.). Per Abstauber war Solow für das 1:3 zur Stelle (60.). Am Ausgang des Spiels änderte der Treffer jedoch nichts.

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