#Spielbericht

Auswärtssieg in Augsburg

Die Adler Mannheim haben das erste Spiel nach der CHL-Reise ins finnische Kouvola erfolgreich absolviert. Im Curt-Frenzel-Stadion setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Dallas Eakins mit 6:3 gegen die Augsburger Panther durch. Maximilian Heim, Zach Solow, Brooks Macek, Tom Kühnhackl, Matthias Plachta und Leon Gawanke erzielten die Tore für den Vizemeister.  

Nach der emotionalen Bannerzeremonie für T.J. Trevelyan erwischten die Gastgeber den besseren Start, Trevor Parkes besorgte nach gerade einmal 121 Sekunden das 1:0. Trotz des frühen Rückstandes ließen sich die Adler nicht aus der Ruhe bringen, hatten durch Maximilian Heim die schnelle Antwort parat (5.). Fortan kontrollierte Mannheim das Geschehen, Luke Esposito (10.) und Nick Mattinen (12.) trafen jedoch nur das Gestänge. Besser machte es Zach Solow, der bereits in Minute 13 den 2:1-Pausenstand besorgte, da bis zum Drittelende keine weiteren Treffer fielen.

Die Adler starteten mit einem Mann mehr in den Mittelabschnitt, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Obwohl Cameron Wright einen Schuss von der blauen Linie an den Pfosten abfälschte (24.), waren die Adler weiterhin das bessere Team. Folgerichtig erhöhte Brooks Macek auf 3:1 (27.). Doch die Panther antworteten per Doppelschlag: Moritz Elias und Philipp Krauß stellten den Spielverlauf binnen 41 Sekunden auf den Kopf (beide 28.). Mannheim wackelte, hatte in der Folge sogar Glück, dass D.J. Busdeker nur das Lattenkreuz traf (31.) und die Chancen von Krauß (32.) und Kyle Mayhew (34.) nicht von Erfolg gekrönt waren. Somit blieb es nach 40 Minuten beim 3:3.

Die Pause hatte den Adlern gutgetan, das Team um Kapitän Marc Michaelis fand mit Beginn des Schlussabschnitts wieder zu seinem Spiel. Nach überstandener Unterzahl hatte Tobias Fohrler die Chance auf die erneute Führung, Tobias Ancicka parierte jedoch mit der Fanghand (45.). Versäumtes holte Tom Kühnhackl nach, der einen klasse Spielzug über Leon Gawanke und Alex Ehl erfolgreich abschloss – 4:3 (47.). Und die Adler legten nach: Nach einer starken Vorarbeit von Solow traf Matthias Plachta zum 5:3 (50.). Rund dreieinhalb Minuten vor dem Ende riskierten die Panther noch einmal alles, doch Leon Gawanke traf aus der eigenen Zone ins verwaiste Augsburger Gehäuse zum 6:3-Endstand (58.).

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