06.10.2017

Der nächste Gegner: ERC Ingolstadt

Der nächste Gegner: ERC Ingolstadt

Nachdem die Mannschaft nach der Meisterschaft 2014 und der Finalniederlage gegen die Adler im Jahr darauf zwei Mal in den Pre-Playoff gescheitert war, wurde die Mannschaft im Sommer gehörig umgekrempelt. 14 Spieler mussten den Club verlassen, zwölf Spieler wurden neu verpflichtet. An der Bande behielt der Schwede Tommy Samuelsson aber das Vertrauen und bleibt Cheftrainer der schwarzen Panther.

Mit sechs Siegen aus den ersten neun Spielen ließ sich der Saisonstart auch recht gut an. Der 4:0-Sieg beim Deutschen Meister in München war ein deutliches Signal an die Konkurrenz, dass mit den Ingolstädter in dieser Saison zu rechnen ist. Torhüter Timo Pielmeier feierte dabei wie auch am Dienstag beim 5:0 gegen Schlusslicht Iserlohn einen Shutout. Aber auch Jochen Reimer, der der unangefochtenen Nummer eins zwischen den Pfosten Konkurrenz machen soll, blieb schon einmal ohne Gegentor.

Aus dem Kader der vergangenen Saison wurden zumindest die beiden Topscorer Brandon Buck und Petr Taticek gehalten, aber auch der inzwischen 36 Jahre alte Thomas Greilinger trumpft wieder groß auf.

Imports mit Europa-Erfahrung

Die sechs aus dem Ausland verpflichteten Spieler spielten allesamt zuletzt in anderen europäischen Ligen. Mittelstürmer Brett Olson kam aus Salzburg an die Donau, auch Verteidiger Matt Pelech spielte nach seinem DEL-Gastspiel in Schwenningen zuletzt in Österreich. Der Schwede Jacob Berglund spielte in seiner bisherigen Profikarriere nicht in den Topligen, war in der letzten Saison allerdings bester Scorer beim Schweizer Zweitligisten Red Ice Martigny. Ebenfalls aus der Schweiz kommt der 35-jährige Gregory Mauldin, der nach fünf Jahren beim HC Fribourg-Gottéron in die DEL wechselt. Und nach einem Jahr beim schwedischen Spitzenklub Lulea HF kommt Kael Mouillierat nach Ingolstadt. Der 22 Jahre alte Joachim Ramoser nimmt in Ingolstadt seinen zweiten Anlauf, sich in der DEL etablieren zu können.

Von den aus der DEL verpflichteten Spielern darf man vor allem bei Darin Olver gespannt sein, ob der ehemalige DEL-Topscorer seine Qualitäten in Ingolstadt wiederfindet.

Der Trainer: Tommy Samuelsson! Obwohl der erfahrene Schwede mit den Panthern in der vergangenen Saison auch nicht über die Pre-Playoffs hinauskam, bekam Tommy Samuelsson erneut das Vertrauen geschenkt. Der 57-Jährige holte in Schweden als Headcoach immerhin zwei Mal den Titel mit Färjestads BK, für die er als Spieler 18 Jahre lang die Knochen hingehalten hatte.

Augen auf... Thomas Greilinger! Für seine Verhältnisse waren die 27 Scorerpunkte aus 47 Spielen in der vergangenen Saison keine allzu gute Bilanz. Seit dem DEL-Comeback des inzwischen 36 Jahre alten Greilingers im Sommer 2008 hatte er nie weniger Punkte auf seinem Konto, doch in der neuen Spielzeit legte der gebürtige Deggendorfer wieder los wie die Feuerwehr. Acht Tore erzielte Greilinger in den ersten neun Saisonspielen, mehr als 40 Prozent seiner Schüsse fanden dabei den Weg ins gegnerische Tor. Greilinger ist derzeit bester Torschütze der Liga.

Fakt: Mit nur 17 Gegentoren aus den ersten neun Partien haben die Ingolstädter die derzeit beste Abwehr der Liga. Timo Pielmeier hat in seinen sechs Einsätzen nur acht Gegentore kassiert und mehr als 95 Prozent der Schüsse auf sein Tor gehalten.

DEL-Bilanz der Adler gegen Ingolstadt seit 1994: 68 Spiele, 43 Siege, 25 Niederlagen, 213:168 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen Ingolstadt 2016/17: 4 Spiele, 2 Siege, 2 Niederlagen, 9:8 Tore

Adler Mannheim – ERC Ingolstadt
Freitag, 6.10.2017, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream der Telekom übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS, Android).

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