Drei Spiele, zwei Wettbewerbe, ein Ziel
Einmal Champions Hockey League, zweimal PENNY DEL – unter diesen Vorzeichen treten unsere Jungs in den kommenden fünf Tagen zu drei Begegnungen in zwei Wettbewerben an. In beiden mit demselben Ziel: siegen.
Wenn am morgigen Mittwoch (19.30 Uhr) der polnische Meister aus Tychy das Eis in der SAP Arena betritt, kann man von einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten sprechen. Bereits in der CHL-Saison 2019/20 trafen wir in Hin- und Rückspiel auf den bergmännischen Sportverein. Selbstredend haben die Erfahrungen von damals heute nur noch sehr bedingt Aussagekraft. „Ich habe nur noch wenig Erinnerungen an die Begegnungen. Ich bin der polnischen Liga und dem Land aufgrund der Herkunft meiner Eltern etwas verbunden, aber die einzelnen Mannschaften verfolge ich nicht intensiver“, verrät Matthias Plachta, dessen Vater Jacek 2011/12 in Tychy als Coach fungierte und aktuell als Cheftrainer von Katowice im Liga-Alltag auf Tychy trifft.
„Dennoch hat er im Vorfeld jetzt nicht mit mir über Tychy gesprochen. Jede Mannschaft bereitet sich selbst und unter eigenen Gesichtspunkten auf die jeweiligen Duelle vor“, führt Plachta weiter aus. Die Zielsetzung ist ohnehin dieselbe – mit oder ohne väterlichen Rat. „Wir wollen mit einem Sieg die Qualifikation für das Achtelfinale fix machen und es nicht erst aufs letzte Hauptrundenspiel ankommen lassen. Zumal wir dafür mit dem Spiel vor den eigenen Fans die besten Rahmenbedingungen haben“, gibt Plachta zu verstehen, dass der derzeitige Tabellensechste gegen den Vorletzten die zwei noch fehlenden Punkte für den sicheren Einzug in die Runde der besten 16 Teams Europas nicht erst kommende Woche in finnischen Kouvola gesichert werden sollen.
In der Ruhe liegt die Stärke
Ähnlich sieht es auch Verteidiger Tobi Fohrler: „Die bisherigen Spiele in der CHL sind ganz gut für uns gelaufen. Wenn wir an dem bisher Gezeigten anknüpfen, stehen die Chancen gut, in die nächste Runde einzuziehen.“ Nach internationalem Eishockey folgt zwei Tage später bereits die Rückkehr in den nationalen Spielbetrieb. Dabei geht es für unsere Adler zum zweiten Mal in dieser Saison nach Nürnberg. Nach der Niederlage in Franken vor gut zwei Wochen kommt es am Freitag (19.30 Uhr) zur schnellen Chance auf Revanche. „Wir müssen einfach ruhig bleiben, unser Spiel spielen, die Ansätze, die wir bei unseren bisherigen Siegen gezeigt haben, wieder abrufen“, so Max Clace.
Drei Spiele, zwei Wettbewerbe, ein Ziel: Dem eigenen System treu, geduldig bleiben und auf diese Weise im Idealfall drei Erfolge einfahren.