#CHL

Teamcheck: GKS Tychy

Zum Abschluss unserer Heimspiele in der Hauptrunde der Champions Hockey League gastiert am morgigen Mittwoch der polnische Meister GKS Tychy in der SAP Arena. Die Schlesier sicherten sich in der vergangenen Saison zum zweiten Mal in Folge und insgesamt siebten Mal die nationale Meisterschaft. Vor dem fünften Spieltag werfen wir einen genaueren Blick auf unseren kommenden Gegner.

Cheftrainer Pekka Tirkkonen, einst als Spieler für Rosenheim und Augsburg aktiv, übernahm GKS im Oktober 2023 und führte Tychy seitdem zu zahlreichen Erfolgen. Nach dem Gewinn des polnischen Pokals in seiner ersten Saison folgte 2025 die Meisterschaft. Diesen Titel verteidigte sein Team in der vergangenen Spielzeit erfolgreich. Der 57-jährige Finne ist zugleich Trainer der polnischen Nationalmannschaft.

Zwischen den Pfosten bleibt Tomáš Fučík die Nummer eins. Der 32-Jährige avancierte in den vergangenen Playoffs zu einem der Garanten für den erneuten Titelgewinn. Mit einer Fangquote von über 95 Prozent spielte Fučík eine herausragende Endrunde und wurde letztlich zum Final-MVP gewählt. Als Backup steht Szymon Chabior zur Verfügung.

Topscorer verlassen den Meister

In der Verteidigung setzt der polnische Meister größtenteils auf das Personal der vergangenen Saison. Mit Bartłomiej Pociecha blieb auch der offensivstärkste Verteidiger im Team. Der 34-Jährige sammelte in der vergangenen Hauptrunde zehn Treffer und 24 Vorlagen und war damit sogar viertbester Scorer der gesamten Mannschaft. Ebenfalls weiterhin im Kader stehen Mateusz Bryk, Valtteri Kakkonen, Olli Kaskinen, Olli-Petteri Viinikainen und Abwehrhüne Lukáš Kovář. Einziger Neuzugang ist Lauri Sertti. Der 25-jährige Finne wechselte aus der slowakischen Extraliga von HK Dukla Michalovce nach Tychy und vergrößert die finnische Fraktion im Kader. Insgesamt stehen somit neun Nordeuropäer im Aufgebot.

Größere Veränderungen gab es dagegen im Angriff. Mit Hannu Kuru und Rasmus Heljanko verließen die beiden besten Scorer der vergangenen Spielzeit den Club. Kuru führte die interne Wertung mit 21 Toren und 45 Vorlagen in 51 Partien an, Heljanko folgte mit insgesamt 56 Punkten auf Rang zwei. Aufgefangen werden sollen diese Abgänge unter anderem durch Aleksi Ainali. Der 31-jährige Finne wechselte im Sommer aus Norwegen zum polnischen Meister und bringt die Erfahrung von über 300 Partien in der finnischen Liiga mit. Mit Szymon Kiełbicki kam zudem ein weiterer polnischer Angreifer von JKH GKS Jastrzębie. Valtteri Aliranta und Juuso Jämsen waren bereits während der vergangenen Saison nach Tychy gewechselt und gehen auch in der neuen Spielzeit für den Meister auf Torejagd.

Noch ohne Punkte in der CHL

Ebenfalls weiterhin für Tychy auf Torejagd gehen Alan Łyszczarczyk, Henri Knuutinen, Dominik Paś, Filip Komorski, Mark Viitanen, Bartłomiej Jeziorski, Mateusz Gościński und Joel Kerkkänen. Vor allem Łyszczarczyk gehört seit Jahren zu den Leistungsträgern. Der polnische Nationalspieler sammelte in der vergangenen Hauptrunde 50 Punkte und kommt auch in der neuen Saison bereits wieder auf zehn Zähler in fünf Partien.

Während Tychy in der heimischen Liga mit fünf Siegen aus den ersten sieben Partien erneut erfolgreich in die Saison gestartet ist, verlief die bisherige Ligaphase der Champions Hockey League weniger erfreulich. Zum Auftakt musste sich der polnische Meister bei Dynamo Pardubice deutlich mit 0:6 geschlagen geben. Zwei Tage später unterlag GKS beim HC Pilsen aber nur knapp mit 1:2. Auch die beiden anschließenden Heimspiele brachten allerdings keine Punkte. Gegen den HC Davos setzte es eine 2:4-Niederlage, ehe sich Tychy Genève-Servette mit 0:1 geschlagen geben musste. Damit stehen die Polen nach vier Partien noch ohne Punkt auf dem 23. Tabellenplatz.

Zur Statistik »

HOL' DIR DIE ADLER APP

Adler Mannheim App auf dem Smartphone